5 Lektionen der kürzlich verstorbenen Börsenlegende Charlie Munger

Eine Straße, die durch Wiesen endlos geradeaus führt, im Sonnenuntergang
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Am 28 November 2023 starb die Investorenlegende Charlie Munger im Alter von 99 Jahren. Jahrzehntelang stand Munger gemeinsam mit seinem Partner Warren Buffett an der Spitze von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) und war maßgeblich für den Erfolg der Investmentgesellschaft verantwortlich.

Im Nachgang wollen wir uns fünf der wichtigsten Lektionen des legendären Investors anschauen, die auch zukünftige Investorengenerationen zu besseren Anlegern machen können.

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Kenne deinen Kompetenzbereich!

Das Prinzip des in der Investmentwelt als „Circle of competence“ bekannten Kompetenzbereichs, war eine Maxime, die neben Munger auch sein langjähriger Partner Warren Buffett stets predigte. Hierbei geht es darum nur in Unternehmen zu investieren, die man auch wirklich versteht und andere Unternehmen zu meiden. So sagte Munger, dass es im Leben und in der Geschäftswelt viel nutzvoller sei zu wissen, was man nicht weiß, als brillant zu sein.

Wundervolle Unternehmen zu fairen Preisen

Es war diese Lektion, die Berkshire zu der Erfolgsgeschichte machte, die sie ist. Als Schüler von Benjamin Graham, war Buffett stets stark auf die Bewertung von Unternehmen bedacht, doch es war Charlie Munger, der Buffett seinen Feinschliff mit einer neuen Perspektive gab. Anstatt sich auf faire Unternehmen zu wundervollen Preisen zu konzentrieren, brachte Munger Buffett dazu sich auf wundervolle Unternehmen zu fairen Preisen zu konzentrieren. So schrieb Buffett im Jahr 2015, dass das heutige Berkshire Hathaway auf diesem Mantra von Charlie Munger beruht.

Langfristiger Erfolg durch lebenslanges Lernen

Sowohl Warren Buffett als auch Charlie Munger waren bekannt dafür jeden Tag mehrere Stunden zu lesen und sich kontinuierlich weiterzubilden. In einer Rede an der University of Southern California School of Law im Jahr 2007 unterstrich Charlie Munger, wie wichtig es sei ein Leben lang immer weiter zu lernen, um erfolgreich zu sein. So hätten die Fähigkeiten und das Wissen, die es benötigte, um Berkshire Hathaway durch ein Jahrzehnt zu bringen nicht gereicht, um es durch ein weiteres zu bekommen. Gerade in der heutigen Zeit, wo sich wirtschaftliche Gegebenheiten und Technologien immer schneller ändern, scheint diese Botschaft aktueller denn je zu sein.

Mit Gelassenheit auf Turbulenzen reagieren

Als stoischer Investor bekannt, predigte Munger mit Gelassenheit auf kurzfristige Marktturbulenzen zu reagieren. Extrem deutlich formulierte er diese Botschaft im Jahr 2009 in einem BBC-Interview, kurz nach der Finanzkrise 2008. So sagte Munger hier, dass Investoren, die nicht bereit wären zwei- oder dreimal im Jahrhundert mit Gleichmut auf Kursrückgänge von 50 % zu reagieren, als Aktionäre nicht taugen und nur die mittelmäßigen Ergebnisse erzielen würden, die sie auch verdienen.

Das große Geld steckt im Warten

Sowohl Charlie Munger, als auch Warren Buffett galten seit jeher als geduldige Investoren. Munger zufolge steckt das große Geld nämlich nicht im Kaufen und Verkaufen von Aktien, sondern im Warten. Dies beinhaltet zum einen auf großartige Investmentmöglichkeiten zu warten. Munger war überzeugt davon, dass großartige Investmentmöglichkeiten nur selten zu finden sind. Zum anderen beinhaltet das Warten auch das langfristige Halten von Aktien. So besteht beispielsweise die Coca-Cola Beteiligung im Portfolio von Berkshire mittlerweile seit 35 Jahren.

Mit dem Dahinscheiden von Charlie Munger hat die Investmentwelt einen der größten Investoren aller Zeiten verloren. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass seine Weisheiten noch lange weiterleben werden. Und so war seine vielleicht wichtigste Lektion, dass das Beste, was ein Mensch tun kann, ist, anderen Menschen dabei zu helfen mehr zu wissen.

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Samuel Tazman besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway.



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