Deutsche Börse: Das Top-Investment für 2024?!

Figuren von Bulle und Bär als Symbol für steigende und fallende Aktien an der Börse
Foto: Christoph Gössel

Mit Blick auf das laufende Jahr 2024 könnte sich die Deutsche Börse (WKN: 581005) als Börsenplatzbetreiber selbst zu einem Top-Investment entwickeln. Für die Aktie spricht vor allem das gute Momentum. 

So ist die Aktie beispielsweise mit neuen Allzeithochs ins neue Jahr gestartet. Die Bewertung erscheint mit einem erwarteten KGV von 17,7 (Stand: 15.1.24, Morningstar) für ein zuletzt ausgewiesenes Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich nicht sonderlich hoch.

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Nicht zu vergessen sind die überzeugenden Renditen. Die operative Marge liegt bei über 40 %. Eine Eigenkapitalrendite von knapp 20 % ist Standard. Solche Kennzahlen schätzt auch Großinvestor Warren Buffett, auch wenn sein Fokus derzeit eher auf Apple (WKN: 865985) und Bankaktien liegt.

Doch werfen wir einen Blick auf die jüngsten Quartalszahlen der Deutschen Börse, um das weitere Potenzial der Aktie zu konkretisieren.

Quartalszahlen überzeugen

Hier fällt für das dritte Quartal 2023 vor allem ein erfreulicher Anstieg der Nettoerlöse um 9 % auf. Treiber dieses Wachstums waren strukturelles Wachstum, insbesondere im Repo-Geschäft des Segments Trading & Clearing. Aber auch Vertragserneuerungen mit Bestandskunden im Segment Data & Analytics sorgten für Auftrieb. Das höhere Zinsniveau führte trotz geringerer Bareinlagen zu einem deutlichen Anstieg des Zinsüberschusses. 

Gegenläufig wirkten sich organische Kostensteigerungen und Inflationseffekte aus. Sie führten zu einem überproportionalen Anstieg der operativen Kosten um 13 %. Das EBITDA konnte daher nur um 7 % gesteigert werden. Bereinigt um Sondereffekte betrug das Wachstum allerdings 13 %.

SimCorp trotz Kritik ein Wachstumstreiber

Die kürzlich abgeschlossene Übernahme von SimCorp wird jedoch dazu beitragen, das eigene Daten-, Analyse- und Softwaregeschäft zu stärken. Die Prognose für 2023 soll mit einem erwarteten Nettoumsatz von rund 5,0 Mrd. Euro und einem prognostizierten EBITDA von rund 2,9 Mrd. Euro deutlich übertroffen werden – nicht zuletzt Dank SimCorp.

Die Übernahme des dänischen Unternehmens wurde dabei von Investoren und Analysten vielfach kritisch gesehen. Vor allem der hohe Kaufpreis von knapp vier Mrd. Euro im Jahr 2023 gilt als ambitioniert. 

Allerdings hat das Softwareunternehmen den Frankfurtern auch einiges zu bieten. Neben den Synergieeffekten könnte vor allem das stabilere Softwaregeschäft zu einem Umdenken bei der Bewertung führen und neue Wachstumsperspektiven eröffnen.

Prognose der Deutschen Börse überzeugt

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der erwarteten Umsatzbeiträge von SimCorp im vierten Quartal 2023 wird die Deutsche Börse ihre ursprüngliche Prognose für das Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich deutlich übertreffen.

Deren Wert liegt deutlich über den Nettoerlösen des Geschäftsjahres 2022 von 4,3 Mrd. Euro und entspräche einem Umsatzwachstum von mindestens 16 %, was ebenfalls über der Wachstumsrate des Vorjahres liege.

Es gibt also einiges, was aus operativer Sicht die Euphorie der Aktionäre untermauert. Realistisch erscheint mir auch eine Erhöhung der Dividende. Im vergangenen Jahr lag sie bei 3,60 Euro.

Die Dividende ist solide, aber für einen Wachstumswert ist es ohnehin wichtiger, dass Umsatz und Ergebnis deutlich steigen. Und hier zeigt sich die Deutsche Börse von ihrer besten Seite, wie die letzten Quartalszahlen und auch die letzten Geschäftsberichte zeigen. Für mich bleibt die Aktie der Deutschen Börse ein echter Top-Favorit für 2024.

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Frank Seehawer besitzt Aktien der Deutschen Börse. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple.



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