Die Block-Aktie in der Analyse: So sehen wir den Payment-Anbieter 2025

Bei Block (WKN: A143D6) setzen wir auf ein Zahlungsökosystem bestehend aus einer Fiinanzanwendung für private Nutzer (Cash App) und einem Zahlungsdienstleister für mittelständische Unternehmen (Square). Beides profitiert vom wachsenden Bedarf an innovativen Lösungen. Insbesondere die Cash App hat in den USA viele Fans. Aber haben wir auch weiterhin Grund, Fans der Block-Aktie zu sein?
Block-Aktie: Das sind die Zahlen!
Block hat im zweiten Quartal sein Bruttoergebnis (Gross Profit) um 14 % auf 2,54 Mrd. US-Dollar gesteigert. Erneut ein absolut solides Quartal mit einem zweistelligen Wachstum. Dabei hat allein die Cash App mit 1,5 Mrd. US-Dollar einen guten Anteil an den Ergebnissen. Bei einem Umsatz von 6 Mrd. US-Dollar und bereinigt um Bitcoin-Umsätze von lediglich 3,8 Mrd. US-Dollar sehen wir hier ein sehr profitables Geschäft. Block setzt in erster Linie ja auch auf digitale Dienstleistungen, was diese Profitabilität ermöglicht.
Weiter ins Detail: Der Zahlungsabwickler Square steuert hingegen ebenfalls mit 1,04 Mrd. US-Dollar einen guten Anteil zum Bruttoergebnis bei. Block schafft es mit einem Nettoergebnis von 538 Mio. US-Dollar zudem, die Profitabilität zu erreichen. Wir sehen seit geraumer Zeit mehr Quartale, in denen die schwarze Null gehalten werden kann. Möglicherweise beginnt jetzt ein neues und profitables Kapitel in der Wachstumsgeschichte, das der Block-Aktie zu neuen Hochs verhilft.
Cash App und Square: So laufen die Segmente
Betrachten wir aber noch die einzelnen Segmente: Die Cash App ist mit einem Zahlungsvolumen von 218 Mrd. US-Dollar inzwischen einer der größten Anbieter. Zum Vergleich: PayPal ist mit 443 Mrd. US-Dollar zwar noch doppelt so groß. Aber die Cash App holt massiv auf. 183 Mrd. US-Dollar geben die Kunden dabei für den Handel aus und haben sich 18 Mrd. US-Dollar von der Cash App geliehen. Auch das sind Zahlen, die unterstreichen: Die Cash App hat Relevanz aufgebaut.
Aber auch Square ist nicht zu vernachlässigen: Der Zahlungsabwickler kommt auf ein Transaktionsvolumen von 64,2 Mrd. US-Dollar. Der internationale Teil steht dabei gerade einmal für einen Volumenanteil von 10 % ein. Das kann definitiv noch ausgebaut werden.
So sehen wir die Strategie des Managements
Das Management rund um CEO, Mitgründer und Großaktionär Jack Dorsey sieht im anschließenden Earnings Call noch viele Wachstumsmöglichkeiten. Insbesondere möchte Block dazu beitragen, den Bitcoin zum Alltagsgeld zu machen. Wir sind uns nicht sicher, ob das auch unserer Strategie entspricht. Oder der des Bitcoin, der sich ja eher zunehmend als digitaler Wertspeicher etabliert. Aber nehmen das an dieser Stelle so hin.
Mehr fasziniert sind wir hingegen von den Wachstumsplänen bei der Cash App und Square. Das Management plant, insbesondere bei der heranwachsenden Generation stärker zu investieren. So seien inzwischen 80 % der Teen-Accounts bereits mit einer digitalen und nicht überziehbaren Karte ausgestattet. Block möchte, dass die jugendlichen Kunden über das eigene Ökosystem lernen, mit digitalem Geld umzugehen. Ein zweites Standbein für zukünftiges Wachstum ist das Verleihgeschäft. Block möchte zukünftig insbesondere im Bereich der kurzfristigen Liquiditätsengpässen Überbrückungen anbieten. Das wird sich das Unternehmen gut bezahlen lassen.
Bei Square setzt Block hingegen stärker auf eine Erweiterung des Produktangebots, das an den Mittelstand angepasst werden soll. Wir denken: Mit dem Mittelstand sucht sich Block immer wieder seine Fokusgruppe heraus. Gut so: Denn den Grundstein für das profitable Wachstum hat Block vor vielen Jahren hier gelegt.
Unser Fazit zur Block-Aktie
Der Bitcoin in der Bilanz ist eine besondere Sorge von uns: Block hat in das digitale Asset sehr direkt investiert. Schwankende Kryptowährungen können zu schwankenden Bilanzpositionen führen. Das macht die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung etwas undurchsichtiger.
Ein weiteres großes Risiko ist die Konkurrenz: Block muss sich stets vor Augen halten, dass man etwas Einzigartiges als Produkt kreieren muss. Der Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen wird nicht ewig währen. Auch die Cash App besitzt Konkurrenten. Das Ökosystem mag stark sein. Jedoch ist eine Ablösung durch großartige Innovationen von Mitbewerbern möglich.
Auf der Chancenseite besitzt Block die Möglichkeit, mithilfe von guten und fortschrittlichen Bezahllösungen den Markt neu zu ordnen. Dabei setzt das Management auf weite Teile der Wertschöpfungskette: Mit der Cash App adressiert das Management rund um CEO Jack Dorsey die Privatkunden. Wohingegen der Bezahldienstleister Square sehr einfache und kostengünstige Infrastruktur und Abwicklungsdienstleistungen für Unternehmen bereit hält. Der primäre Fokus liegt dabei auf einzelne Shops und damit den Jedermanns-Kunden. Das sorgte in der Vergangenheit für hohe Akzeptanz und sehr solide Wachstumsraten. Block investiert außerdem in Bitcoin-Projekte (da Jack Dorsey von dezentralen Währungen nicht abgeneigt ist). Das kann ebenfalls Wachstumspotenzial besitzen.
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