Crash, Krise, Krieg: Wie sicher sind deine Aktien jetzt wirklich?

Während ein Tornado über eine Landschaft fegt, schlägt unweit ein Blitz ein
Foto: Ralph W. Labrecht via Pexels

Crash, Krise, Krieg und Aktien? Wer dieser Tage die Nachrichten verfolgt, hat vielleicht bemerkt, dass trotz gelegentlicher Turbulenzen eine vergleichsweise entspannte Lage an den Börsen vorherrscht. Selbst der deutsche Leitindex DAX rangiert – abgesehen von den üblichen Ausreißern bei Zolldiskussionen und in der sommerlichen Nachrichtenflaute – durchaus stabil und pendelt knapp unter Allzeithochs.

Doch anstatt eines Crashs gibt es allenfalls kleinere Korrekturen. Es herrscht keine Rezessionspanik, sondern vielmehr großes Rätselraten, ob und wann die Zinsen wieder sinken oder neue Zölle eingeführt werden könnten.

Doch genau in solchen Phasen, in denen das große Beben scheinbar weit weg ist, lohnt sich ein kritischer Blick auf das eigene Depot: Wie viel Widerstandskraft steckt tatsächlich in meinen Aktien? 

Eine wichtige Frage, denn gerade dann, wenn die Märkte entspannt wirken, ist es Zeit, das Portfolio auf Krisenfestigkeit zu überprüfen. An der Börse ist nämlich eines sicher: Die Ruhe ist immer nur von begrenzter Dauer. Wer von der nächsten Schocknachricht also nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden will, sollte sich mit dem Thema „krisenresistente Aktien” beschäftigen.

Krisenresistent an der Börse?

Als krisenresistent gelten Aktien von Unternehmen, die Krisenzeiten deutlich besser manövrieren als die meisten anderen. Damit sind jetzt keine Superhelden mit Capes gemeint, sondern Firmen, die dank ihres Geschäftsmodells auch dann erfolgreich sein können, wenn Wirtschaft und Börse in Turbulenzen geraten.

Aktienwelt360 Aktienkompass

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Benchmark

+74,81%

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Sie profitieren davon, dass ihre Produkte und Dienstleistungen essentiell sind – ganz gleich, ob es regnet, schneit oder Banken umfallen. Selbst der finsterste Wirtschaftsabschwung kann einen Großteil der Nachfrage nach Zahnpasta, Brot oder Medikamenten nicht wegrationalisieren und auch ein Stromanschluss ist in der Regel selbst in der größten Krise gefragt.

So erkennt man unerschütterliche Unternehmen

Der Charakter eines krisenfesten Unternehmens zeichnet sich durch verschiedene Eigenschaften aus. Dazu zählt insbesondere eine geringe Konjunkturabhängigkeit, das heißt, die Produkte werden auch in schlechten Zeiten weiterhin gekauft.

Solche Firmen verfügen über starken Marktpositionen und sind sogar weltweit führend in ihrem Bereich. Hinzu kommt, dass sie regelmäßig wachsende Gewinne ausweisen und einen Teil davon als Dividende ausschütten. Ihr Geschäftsmodell hat meist schon mehrere Krisen überlebt und so manchen Crash auf eindrucksvolle Weise weggesteckt.

Der Pfad zu soliden Aktien im Depot

Doch wie findet man diese Bollwerke für das eigene Portfolio? Ein genauerer Blick richtet sich auf bewährte Branchen wie Energie, Nahrungsmittel, Pharma und Basiskonsumgüter. Weltweit bekannte Unternehmen mit einer langen Geschichte stetiger Dividendenzahlungen (Dividenden Aristokraten) sind ein guter Anhaltspunkt.

Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis sollte nicht zu hoch sein. So können Bewertungsrisiken reduziert werden. Um die Stabilität eines Unternehmens zu beurteilen, ist natürlich ein Blick in die Vergangenheit hilfreich.

Und kommt es zur Krise mit stark rückläufigen Aktien, gilt es, nicht zu hektisch zu werden. Aktionismus sorgt an der Börse meist für mehr Schaumschlägerei als Ertrag.

Zwar hat man mit krisenresistenten Aktien keinen hundertprozentigen Schutz vor Schwankungen, es schläft sich jedoch deutlich ruhiger als mit windigen oder zyklischen Modeaktien. Nicht jeder Börsensturm lässt sich vermeiden, doch das richtige Fundament im Depot hilft dabei, dass es nach jedem Crash wieder aufwärtsgeht.

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