Okta-Aktie: Dieser Growth-Champion ist inzwischen profitabel und wächst weiter

Das Bild zeigt ein Logo mit Schriftzug Security. Darauf klickt eine Maus vom PC.
Foto: Pixabay via Pexels

Bei Okta (WKN: A2DNKR) setzen wir auf eine zentrale Plattform, wenn es um die Rechte- und Lizenzverwaltung verschiedener Produkte innerhalb von Unternehmen oder Arbeitsgruppen geht. Der Bedarf ist vorhanden: Denn immerhin wächst die Anzahl von Produkten und Tools konsequent weiter. Nach einem Höhenflug zur Corona-Zeit wurde die Okta-Aktie wie viele andere Tech-Aktien fallen gelassen und läuft auf niedrigerem Niveau seitwärts. Eröffnet sich dadurch möglicherweise eine Kaufchance? Der langfristige Blick auf die Unternehmensentwicklung liefert die Antwort.

Okta-Aktie: Das Wachstum verlangsamt sich

Den Bedarf und die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens sehen wir auch im Wachstum von Okta, wobei die Wachstumsraten zuletzt etwas langsamer ausfielen. So hat Okta im ersten Quartal des neuen Fiskaljahres 2026 den Umsatz um 12 % auf 688 Mio. US-Dollar gesteigert. Zuvor sahen wir Wachstumsraten, die eher um 15 % tänzelten. Unserer Ansicht nach sehen wir hier einen Markt, der einerseits reift und andererseits kostensensibler wird. Auch Unternehmen müssen und mussten in Zeiten steigender Kosten und der hohen Inflation schließlich etwas auf die Bremse treten.

Dafür ist der sogenannte Backlog, das heißt, noch zu ergreifende Auftragsvolumen relativ hoch. Okta besitzt derzeit über 4 Mrd. US-Dollar Backlog und konnte den Wert um 21 % im Jahresvergleich steigern. Hier sehen wir, dass die Nachfrage jetzt womöglich wieder anzieht. Ein gutes Signal an den Markt. Zumal auch der sogenannte cRPO (der Backlog im Bereich der wiederkehrenden Abo-Umsätze) um 14 % auf 2,22 Mrd. US-Dollar gewachsen ist. Okta findet daher jetzt sein Mojo wieder.

Zudem schafft es Okta, auch zunehmend profitabel zu wachsen. Das Unternehmen erzielte ein Nettoergebnis von 62 Mio. US-Dollar oder 0,36 US-Dollar je Okta-Aktie. Im Vorjahresquartal stand noch ein Nettoverlust von 40 Mio. US-Dollar in den Büchern. Gelingt Okta der nachhaltige Sprung in die Profitabilität mit einem guten Ergebniswachstum, sind wieder anziehende Aktienrenditen eine mögliche Folge.


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Von der Growth-Hoffnung zur Cash-Cow

Wir beobachten gleichzeitig, dass Okta zu einer Cash-Cow wird. Der freie Cashflow liegt mit 235 Mio. US-Dollar dick in den schwarzen Zahlen. Die Free-Cashflow-Marge ist mit 35 % überaus positiv. Wenn das ein Vorgeschmack für die Nettomarge ist, steht das Beste bei der Wachstumsgeschichte erst noch bevor.

Mit über 2,7 Mrd. US-Dollar an Cash und kurzfristigen Investitionen ist das bilanzielle Fundament schon heute stark. Zumal es insgesamt nur 2,8 Mrd. US-Dollar an Verbindlichkeiten gibt – davon fast 1,6 Mrd. US-Dollar als rechnungsabgegrenzter Umsatz, der nicht zahlungswirksam wird. Das ist ein starkes Fundament.

Für das Gesamtjahr 2026 plant das Management von Okta mit einem schwächeren Wachstum. Der Umsatz soll um maximal 10 % auf 2,86 Mrd. US-Dollar klettern. Das ist in Ordnung, solange wir profitables Wachstum sehen. Das Management von Okta bleibt im anschließenden Earnings Call leider etwas vage. Spricht lediglich davon, dass man eine einzigartige Position als unabhängiger Identity-Anbieter habe. Man sei positioniert für anhaltendes und langfristiges Wachstum. Wir wünschen uns in einer Phase des eher schwächeren Wachstums eher Begründungen dafür, warum das so eintreten soll.

Das bringt die Zukunft für die Okta-Aktie

Nichtsdestotrotz sind wir zufrieden mit den Zahlen. Aber wir werden bei den kommenden Zahlen die zukünftigen Wachstumsinitiativen näher beäugen und wollen idealerweise nicht nur KI als Schlagwort hören.

Das größte Risiko für die Okta-Aktie ist die Konkurrenz: Okta besitzt ein Produkt, das prinzipiell einfach von Wettbewerbern ersetzt werden könnte. Gerade größere Unternehmen wie Microsoft könnten ähnliche Lösungen anbieten. Da viele Office-Programme bereits bei Unternehmen vorhanden sind, könnten größere Tech-Konzerne Vorteile beim Sichern von Marktanteilen besitzen. Aufkommender Wettbewerb führt zudem zu einem Preisdruck, der die Gewinnmargen schmälert.

Allerdings hat es Okta geschafft, eine Vielzahl verschiedener Drittpartner zu integrieren, wodurch die Auswahl an angebundener Software für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung als führend gilt. Das bildet allmählich einen latenten Wettbewerbsvorteil.

Okta möchte die Welt verändern, indem es die Welt mit Blick auf die Identitäts- und Zugriffsverwaltung immer sicherer macht. Dabei bildet Okta ein Ökosystem, das sich tief in die Datenverwaltung von Unternehmen intergriert und die Wechselkosten mit jeder hinzugefügten Software deutlich erhöht. Durch das Abo-Modell winken wiederkehrende Umsätze. Okta besitzt die große Chance, der Marktführer in einem Markt zu werden, der durch die Anzahl der Unternehmen und individuellen Zugriffe überaus groß ist. In diesem Fall wäre die aktuelle Marktkapitalisierung der Okta-Aktie von rund 16 Mrd. US-Dollar wohl zu niedrig.

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