„Die drei häufigsten Gründe, warum Deutsche nicht reich werden“

Lieber Aktiensegler,
meine heutige Ausgabe von Bilanz Ziehen ist etwas anders, denn ich lasse jemand anderen zu Wort kommen. Oder, besser, etwas anderes. Denn ich habe die künstliche Intelligenz in Form von ChatGPT gefragt, warum die Deutschen nicht reich werden.
Das Tool sollte mir Gründe liefern und sie statistisch unterfüttern. Schließlich möchte ich dir keine halbgaren Antworten einer KI liefern, die durchaus auch mal zu Fehlern neigt.
Das, was mir ChatGPT geliefert hat, zeigt den Deutschen in seinem Spar- und Anlageverhalten aber wohl ganz gut. Blicken wir daher auf die drei häufigsten Gründe, warum viele von uns es einfach nicht schaffen, reich zu werden.
1. Wir sparen zwar, aber das macht uns nicht reich
Der erste Grund klingt dabei vergleichsweise paradox. Denn wir Deutsche sind gut im Sparen. Das unterstreicht auch ChatGPT. Im Durchschnitt läge die Sparquote bei 10,3 %. Immerhin 83 % der Haushalte geben an, dass sie gelegentlich etwas sparen. Um die restlichen 17 % müssen wir uns zwar auch Sorgen machen. Aber die gute Nachricht ist: Der Großteil spart. Und zwar gar nicht wenig, wie die Sparquote zeigt.
Dennoch gelingt es uns nicht, aus den Ersparnissen ein großes Vermögen aufzubauen oder gar reich zu werden. Die Begründung ist ebenso typisch deutsch wie bitter: Wir legen das gesparte Geld nicht gut an. Die Aktienquote liegt bei gerade einmal 18 %. Von fünf Sparern legt daher im Durchschnitt nur knapp einer sein Geld in Aktien an. Tagesgeld und Festgeld sind eher an der Tagesordnung. Das mag sicher sein, aber es bringt eben kaum Rendite.
Das erste Learning ist daher: Wir sind diszipliniert, aber wir holen nicht das Maximum aus unserem Vermögen heraus. Das liegt auch an systematischen Gründen … und an Punkt zwei.
2. Die finanzielle Bildung ist vergleichsweise schlecht
Denn der zweite Grund besagt, dass wir Deutsche finanziell nicht gut genug ausgebildet ist. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im Rahmen einer im Mai des Jahres 2024 veröffentlichten Studie erneut festgestellt, dass sich viele unsicher fühlen auf dem Gebiet der Finanzen. Nur ein Drittel der Deutschen sagt beispielsweise, dass sie oder er sich gut ausgebildet fühlen. Vermutlich auch, weil das Thema an den Schulen kaum behandelt wird.
Aber es geht weiter: Drei von zehn Befragten können nicht sagen, worin sich eine Kryptowährung von echtem Geld unterscheidet. Sie denken, beides seien legitime Zahlungsmittel. Lediglich 52 % der Befragten gaben an, dass sie sich gut für das Alter gerüstet fühlen, sowohl finanziell als auch hinsichtlich ihres Bildungsstands in Sachen Finanzen. Bildung ist hier aber elementar wichtig. Denn nur wer zum Beispiel den Zinseszinseffekt mit dem expotenziellen Wachstum versteht, kann wirklich ein Vermögen aufbauen. Oder sich zum Beispiel davor schützen, dass hohe Zinszahlungen für eine Immobilie die Möglichkeiten zum Vermögensaufbau einschränken.
Das Bildungssystem wird sich nicht von heute auf morgen revolutionieren. Umso wichtiger ist hier die Erkenntnis, dass wir selbst für unsere finanzielle Bildung verantwortlich sind. Für uns. Unsere Kinder. Unsere Enkel.
3. Deutsche sind nicht reich, weil sie nicht langfristig denken
Zu guter Letzt sind wir Deutsche nicht reich, weil wir nicht langfristig denken. Hier fand die OECD heraus, dass lediglich 60 % aller Befragten langfristige Ziele verfolgen. Das ist für mich ein vergleichsweise niedriger Wert. Denn Ziele wie der Ruhestand, die finanzielle Altersvorsorge oder auch allgemeine Vermögensbildung betreffen jeden von uns. Offensichtlich kümmern wir uns lieber um kurz- und mittelfristige Ziele, etwa den nächsten Urlaub oder ein neues Auto.
Es scheint mir auch ein wenig so, als gewichteten viele den Konsum höher als wirkliche Investitionen. Aber das ist ein anderes Thema. In Summe erhalten wir aber ein gutes Bild: Denn viele von uns schaffen sich mit dem Sparen gute Voraussetzungen. Doch wir vergeuden sie, weil wir unser Erspartes nicht renditestark und für wirklich wichtige Themen einsetzen. Daran können wir arbeiten.
Auf mehr, die reich werden!
Vincent Uhr
Chefredakteur Aktienwelt360
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