Passives Einkommen mit Dividendenaktien: Wie gefallen dir diese 6,2 % Anfangsrendite?

In meinen Augen sind sie für ein passives Einkommen, gerade auch für den „kleinen Mann“ fast schon unverzichtbar. Die Rede ist natürlich von Dividendenaktien, mit denen man sich in der Regel recht unkompliziert regelmäßige Zusatzeinnahmen generieren kann.
Um hier relativ schnell durchzustarten, könnte es von Vorteil sein, sich auf Titel zu konzentrieren, die gleich von Beginn an ansehnliche Dividendenerträge hervorbringen. Ein solcher Wert ist sicherlich die Aktie des US-amerikanischen Logistikkonzerns UPS (WKN: 929198).
Immerhin bietet sie Neueinsteigern derzeit eine Dividendenrendite von über 6 %. Grund genug, uns heute einmal kurz anzuschauen, ob sie für Einkommensinvestoren auch tatsächlich interessant sein könnte.
Solide Ausschüttungspolitik sucht Dividendenjäger
Mal ehrlich, hattest du UPS als Dividendenaktie eigentlich schon einmal auf dem Schirm? Eventuell nicht. Denn die Papiere zählen nicht zu den Aristokraten und kommen deshalb in den einschlägigen Listen für Investoren, die eine Dividendenstrategie fahren wollen, kaum vor.
Doch es lohnt sich meiner Ansicht nach, einmal etwas genauer hinzuschauen. Weil man bei UPS eben durchaus eine solide Ausschüttungspolitik erkennen kann. Geht man bis zum Börsengang zurück ins Jahr 1999, dann wurde die Dividende von da an bis 2009 nie gesenkt und demzufolge mindestens stabil gehalten oder auch erhöht.
Ab 2010 hat UPS dann damit begonnen, die Gewinnbeteiligung jedes Jahr kontinuierlich anzuheben. Die aktuelle Quartalsausschüttung beträgt 1,64 US-Dollar je Aktie und fällt damit um 125 % höher aus als noch vor zehn Jahren.
Für Dividendeninvestoren also vielleicht eine interessante Angelegenheit. Vor allem aber auch, weil sich beim derzeitigen Kurs der UPS-Aktie von 105,32 US-Dollar (07.01.2026) eine recht ordentliche Dividendenrendite von 6,2 % ermitteln lässt.
Kann UPS weiter liefern?
Nun gut, ob sich die Ausschüttung von UPS weiterhin mit derselben Dynamik entwickeln wird, kann wohl niemand genau voraussagen. Bedienen wir uns aber einmal der Expertise von MarketScreener. Deren Experten prognostizieren, dass der Nettogewinn die nächsten beiden Jahre ansteigen und 2027 dann bei gut 6,7 Mrd. US-Dollar liegen soll.
Zum Vergleich: Für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr wird ein Nettogewinn von 5,6 Mrd. US-Dollar erwartet. Somit würde der Konzerngewinn also 2027 um rund 20 % höher liegen als heute. Man muss aber fairerweise erwähnen, dass dieser Wert nicht annähernd an das coronabedingte Rekordergebnis des Jahres 2021 von 12,9 Mrd. US-Dollar heranreicht.
Dennoch sind meines Erachtens weitere kleine Anhebungen der Dividende als durchaus realistisch anzusehen. Lenken wir unsere Blicke nämlich einmal auf den Free Cashflow, so lag dieser Ende des letzten Jahres laut Schätzung bei 4,6 Mrd. US-Dollar. Aber auch hier sieht man bis 2027 einen Anstieg voraus. Und zwar auf 5,4 Mrd. US-Dollar.
Es sollte UPS also ohne Probleme möglich sein, seine durchaus aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auch weiterhin fortzuführen. Aber auch wenn die Steigerungen in Zukunft nicht ganz so hoch ausfallen, dann könnte zumindest die hohe anfängliche Ausschüttungsrendite von über 6 % die Investoren wohl darüber hinwegtrösten.
Den Titel „solide Dividendenaktie“ sollte man UPS aber meiner Meinung nach auf jeden Fall ohne Wenn und Aber zusprechen können.
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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.
