Passives Einkommen pur: 2 Aktien für 500+ Euro jährlich ab 2026!

Ein junger Mann analysiert ein Dokument, im Hintergrund Aktienkurse und Aktiencharts
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Passives Einkommen mit Aktien? Für mich und viele Anleger ist passives Einkommen kein Luxus, sondern ein strategisches Ziel. Gerade dividendenstarke Qualitätsunternehmen können über Jahre hinweg planbare Erträge liefern und so einen stabilen Cashflow aufbauen.

Im Fokus stehen dabei die beiden etablierten Aktien Realty Income (WKN: 899744) und Enbridge (WKN: 885427), die dank robuster Geschäftsmodelle und verlässlicher Ausschüttungspolitik das Potenzial haben, relativ schnell jährlich mehr als 500 Euro Dividende zu generieren – alles eine Frage des Einsatzes und der Risikobereitschaft.

Beide Titel überzeugen jedenfalls durch klare Equity Stories, sind jedoch – wie jede Kapitalanlage – nicht frei von Risiken. Wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten.

Realty Income: Dividenden wie Miete

Realty Income ist ein US-amerikanischer Real Estate Investment Trust (REIT) mit einem breit diversifizierten Immobilienportfolio. Mit über 15.500 Objekten, die an mehr als 1.600 Mieter aus über 90 Branchen vermietet sind, generiert das Unternehmen regelmäßig Cashflow, der direkt an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 5,3 % und die Ausschüttung erfolgt monatlich.

Das Geschäftsmodell ist dabei relativ leicht zu verstehen: Realty Income kauft Immobilien, vermietet diese in der Regel langfristig und erhält dafür stabile Mieteinnahmen, was sich direkt in den Dividenden widerspiegelt. Seit der Gründung wurden ohne Unterbrechung 667 Dividenden ausgeschüttet und seit über 30 Jahren steigt die jährliche Dividende ausnahmslos.

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Allerdings hat dieser extreme Fokus auf Ausschüttungen auch Nachteile. Die hohe Ausschüttungsquote – mitunter weit über 200 % des Gewinns – signalisiert, dass ein großer Teil der Dividenden nicht allein aus dem Gewinn, sondern aus der für die Immobilienwirtschaft sinnvolleren Kennzahl FFO (Funds From Operations) stammt.

Steigende Zinsen oder ein Einbruch der Immobiliennachfrage könnten diese Dynamik stören. Zudem können Währungsschwankungen bei US-Titeln den Ertrag für Anleger in Euro erheblich reduzieren.

Enbridge-Aktie: Energieinfrastruktur mit stetigem Cashflow

Auch bei Enbridge gibt es traditionell hohe Dividenden. Das kanadische Energieinfrastrukturunternehmen betreibt eines der größten Pipelinenetze Nordamerikas.

Anders als reine Energieproduzenten verdient Enbridge vor allem am Transport von Öl und Gas und somit an langfristig fixierten Gebühren. Wie man schon vermuten mas, ist dieses Geschäftsmodell relativ preissensitiv, dafür aber unabhängig von den Rohstoffpreisen an der Börse. Gerade in Zeiten, in denen KI die Stromnetze zum Glühen bringt, dürfte ein Unternehmen wie Enbridge stärker denn je gefragt sein.

Mit über drei Jahrzehnten jährlicher Dividendenerhöhungen ist Enbridge ein klarer Dividendenaristokrat. Die aktuell erwartete Dividendenrendite liegt bei rund 5,8 %.

Doch trotz der robusten Struktur gibt es auch hier Risiken: Regulatorische Veränderungen, politische Entscheidungen oder eine verlangsamte Nachfrage nach fossilen Brennstoffen könnten langfristig die Auslastung der Pipelines und damit die Cashflows belasten.

Zudem reagiert der Aktienkurs – wie jeder kapitalintensive und zyklische Titel – sensibel auf Zins- und Konjunkturzyklen. Eine stärkere wirtschaftliche Abkühlung könnte daher die Rendite entsprechend drücken.

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Frank besitzt Aktien von Enbridge und Realty Income. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Realty Income.



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