10.000 Euro investieren, 505 Euro kassieren: So sicher ist die Dividende von General Mills!
General Mills (WKN: 853862) bietet derzeit einen spannenden Mix: Wer 10.000 Euro in die Aktie investiert, der bekommt 505 Euro Dividende pro Jahr ausgeschüttet. Das entspricht einer Dividendenrendite in Höhe von 5,05 %. Maßgeblich für diesen Wert ist die momentane Quartalsdividende in Höhe von 0,61 US-Dollar. Die bei einem Aktienkurs in Höhe von 48,27 US-Dollar der Ausschüttungsrendite entspricht.
Bei einer Dividendenrendite von über 5 % stellt sich natürlich die Frage, welches Risiko wir dafür eingehen müssen. General Mills scheint jedenfalls eine überaus sichere Dividende zu bieten. Das liegt nicht nur an der Historie mit einer stets zumindest stabilen Ausschüttung. Auch der Lauf von über 120 Jahren mit beständigen Zahlungen spielt hier eine eher untergeordnete Rolle.
General Mills vermittelt eher das Bild, dass der US-amerikanische Lebensmittelkonzern selbst in der Krise eine absolut leistbare Dividende besitzt. Sehen wir uns das Gesamtpaket und dessen Sicherheit daher jetzt etwas intensiver an. Ob du 10.000 Euro investieren willst, bleibt eine andere Frage und natürlich deine Entscheidung.
General Mills: Darum sind 505 Euro Dividende bei 10.000 Euro Einsatz so sicher!
Hinter General Mills steckt zunächst ein US-amerikanischer Lebensmittelkonzern, der rund 100 Marken in seinem Produktportfolio hat. Dazu zählen Marken wie Knack & Back oder auch das Häagen-Dazs-Eis, das hierzulande ebenfalls bekannter ist. Aber vor allem ist der US-Konzern bekannt für seine Cornflakes in den USA. Hier gilt der Konzern mit einem Marktanteil von bis zu 32 % sogar als Marktführer. Noch vor Kellogg, das zuletzt an den Mars-Konzern gegangen ist. Auch das trägt zur Sicherheit bei. Denn die Produkte sind defensiv und eigentlich eher unzyklisch. Verbraucher greifen bei Lebensmitteln nämlich eigentlich immer zu. Warum jetzt in gewisser Weise eine Ausnahme ist? Dazu gleich noch etwas mehr.
Wenn wir uns General Mills jedoch ansehen, so erkennen wir trotz 5 % Dividendenrendite eine nach wie vor stabile Ausschüttung. Der US-Konzern kam im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 25/26 auf ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,78 US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte läge der Wert sogar bei 1,10 US-Dollar. Das bedeutet, dass das Ausschüttungsverhältnis zwischen 55,5 % und 78,2 % liegt. Wichtig ist natürlich, welcher Sondereffekt vorhanden war. Nun, General Mills hatte im vergangenen Quartal einen Sondereffekt in Höhe von 122 Mio. US-Dollar allein aufgrund von Konzernoptimierungen und Restrukturierungen. Das hat hier zum Teil das Ergebnis belastet.
In Summe sehen wir jedoch, dass General Mills sich seine Dividende leisten kann. Zumal General Mills weiterhin einen operativen Cashflow von etwa 600 Mio. US-Dollar pro Quartal erzielt, der derzeit sogar über dem Nettoergebnis von zuletzt 413 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal liegt. Hier dürfte der Cashflow je Aktie daher noch immer rund einen US-Dollar betragen. Ein Wert, der absolut ausreicht, um die aktuelle Dividende zu zahlen. Die Zahlen unterstreichen daher, dass General Mills selbst die aktuell hohe Ausschüttung finanzieren kann.
Warum ist der Markt dann so skeptisch?!
Eine andere Frage ist, warum der Markt bei der Aktie von General Mills so skeptisch ist. Mit über 5 % Dividende haben wir aktuell eher eine Bewertung, die maximalen Pessimismus einpreist. Es ist mehr als ein leichtes Ungleichgewicht. Denn wir sprechen hier schließlich von einem defensiven Lebensmittelkonzern und einer auch für die Zukunft leistbaren Dividende.
Nun, die etwas kompliziertere Antwort: Es kommt gerade sehr viel zusammen. General Mills wächst derzeit nicht, sondern schrumpft. Der Umsatz sank im vergangenen Quartal um 7 % auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Das Nettoergebnis ging sogar nominell um 48 % auf die besagten 413 Mio. US-Dollar zurück. Auch für das Gesamtjahr 2026, das noch bis Mai dieses Jahres geht, rechnet das Management mit einem Rückgang beim Nettoergebnis in einer Spanne zwischen 10 % und 15 %. Wobei der Einbruch im zweiten Quartal womöglich einen Wendepunkt markieren könnte. Denn das nominelle Minus von 48 % im Jahresvergleich dürfte an dem Gesamtergebnis wohl einen größeren Anteil haben.
Die Gründe für die schwächeren Zahlen sind ebenso vielfältig. Der Markt rechnet damit, dass Abnehmprodukte wie Wegovy oder Ozempic den Appetit auf ungesündere Snacks nehmen. Zudem sind die Verbraucher insgesamt eher zurückhaltend und sehr preissensibel. So greifen sie lieber zu günstigeren No-Name-Marken, um ihre eigenen Lebenshaltungskosten zu senken. Die Kehrseite ist: Mit diesem starken Newsflow und den rückläufigen Zahlen dürfte sehr viel Negatives eingepreist sein. General Mills kann sich trotzdem seine Dividende leisten, womöglich im operativen Tiefpunkt. Das macht die hohe Dividende für mich noch sicherer. Denn Besserung in den nächsten zwei bis drei Jahren ist durchaus möglich.
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Vincent besitzt Aktien von General Mills. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von General Mills.
