Mit Wirkung zum 29. Dezember 2022 hat The Motley Fool seine Geschäftsanteile an Fool.de an Aktienwelt360 verkauft. Ab diesem Zeitpunkt trägt Aktienwelt360 die alleinige Verantwortung und Kontrolle für alle neuen Inhalte auf Aktienwelt360.de.

Nestlé steigert den Umsatz und senkt den Ausblick für das Gesamtjahr leicht

© Nestlé S.A.

Nestlé (WKN:A0Q4DC) hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres vorgelegt. Traditionell werden nur zweimal im Jahr Zahlen zum Gewinn veröffentlicht. In den übrigen Quartalen werden nur Informationen zu Umsatz und Gewinnmarge gegeben.

Trotz aller Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Zurückhaltung der Verbraucher, konnten aber insgesamt gute Zahlen präsentiert werden, die solides Wachstum zeigen. Gleichzeitig wurde der Ausblick für das Gesamtjahr angepasst.

Wechselkurseffekte belasten den Umsatz, Preiserhöhungen gleichen Teile aber wieder aus

Nach den ersten neun Monaten konnte der Konzern den Umsatz um 1,0 % auf 65,5 Milliarden Schweizer Franken steigern. Das geringe Wachstum ist aber hauptsächlich auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Diese haben das Wachstum um 1,7 % verringert. Nestlé ist besonders anfällig für diese Schwankungen, da der Konzern seinen Hauptsitz in der Schweiz hat, also alle Umsätze in Schweizer Franken verbucht, aber weniger als 2 % des Gesamtumsatzes in der Schweiz erwirtschaftet werden.

Zusätzliche Sondereffekte wie der Verkauf kleiner Geschäftsbereiche haben den Umsatz zudem um weitere 0,6 % verringert.

Ohne diese ganzen Effekte wäre der Umsatz um 3,3 % gestiegen. Keine atemberaubende Zahl, aber für einen Konzern dieser Größe und in dieser Branche kein schlechter Wert.

Wachstum in allen Geschäftsbereichen und Regionen

Das Wachstum wurde dabei von allen Geschäftsbereichen und auch allen drei geographischen Regionen getragen. Die am schnellsten wachsende Region war dabei Nord- und Südamerika mit einer Steigerung von 4,8 %. Die am langsamsten wachsende Region war Europa, Naher Osten und Afrika mit einer Steigerung um 2,1 %. Die dritte Region, Asien, Ozeanien und Subsahara-Afrika, erreichte ein Wachstum von 2,5 %.


MercadoLibre
+1658,27%
va-Q-tec
+216,96%
Cloudflare
+383,66%
The Trade Desk
+384,80%
ATOSS Software
+127,01%


Cloudflare
+383,66%
The Trade Desk
+384,80%
va-Q-tec
+216,96%
ATOSS Software
+127,01%
MercadoLibre
+1658,27%

Unter den jeweiligen Geschäftsbereichen konnten sich insbesondere Nestlé Waters mit einer Umsatzsteigerung um 4,2 % und die unter „übrige Geschäfte“ zusammengefassten Bereiche, zu welchen unter anderem Nespresso gehört, mit einem Wachstum von 4,6 % behaupten.

Ausblick auf das Gesamtjahr leicht gesenkt

Für das Gesamtjahr wurde der Ausblick nach unten korrigiert. Konkret wird eine Steigerung des Umsatzes ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im Bereich von 3,5 % erwartet. Das wäre eine leichte Steigerung gegenüber dem Ergebnis der ersten neun Monate, aber dennoch weniger Wachstum als im Vorjahr, das ursprünglich wieder erreicht werden sollte. Gleichzeitig soll sich die Gewinnmarge verbessern, was bedeutet, dass von einer Steigerung des Gewinns ohne Sondereffekte ausgegangen werden kann, die höher liegen wird als die Umsatzsteigerung.

Einen Ausblick auf das zu erwartende Gewinnwachstum bieten die Zahlen der ersten sechs Monate. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Umsatzwachstum ohne Sondereffekte von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr erreicht und eine Steigerung des Gewinns je Aktie, ebenfalls ohne Sondereffekte, von 5,7 %. Für das Gesamtjahr könnte also ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung erzielt werden.

Fazit: Nestlé beweist einmal mehr, dass man sich auf das konstante Wachstum verlassen kann

Nestlé hat ein Ergebnis ohne große Überraschungen präsentiert. Das bedeutet einstelliges, aber stetiges Wachstum. Die Wechselkursschwankungen haben das Wachstum negativ beeinflusst, jedoch konnten Preiserhöhungen einen Teil der Einbußen wieder ausgleichen. Auf Grund dessen wird auch von einer Margenverbesserung im Gesamtjahr ausgegangen. Für das Gesamtjahr wurde der Ausblick auf einen ähnlichen Wachstumswert wie in den ersten neun Monaten korrigiert. Etwas weniger als bisher geplant, aber dennoch ein guter Wert.

Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen

Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!

Wenn die Märkte schwanken und die Nerven flattern – genau dann zählt es, wie du dich als Anleger verhältst. Unser Bärenmarkt-Überlebensguide zeigt dir in vier Schritten, wie du klug, ruhig und strategisch durch jede Korrektur kommst – und sie vielleicht sogar zu deiner größten Chance machst.

Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!

Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



Das könnte dich auch interessieren ...