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Das Pixel Smartphone von Google erreicht anscheinend die Grenze von 1 Million verkauften Geräten

Foto: Google

Alphabets (WKN:A14Y6F) Google brachte letzten Oktober das Pixel Smartphone heraus, das vollkommen von Grund auf entwickelt wurde. Es gab Schätzungen von Analysten, dass das Smartphone für Google dieses Jahr zu einem 4 Milliarden US-Dollar schweren Markt werden könnte. Dazu müsste es zwischen fünf und sechs Millionen Stück verkaufen. Die frühen Nachfrageindikatoren schienen stark. Aber Google verrät nicht, wie sich das Pixel schlägt. Die Zahlen sind in dem Posten sonstige Umsätze versteckt, die insgesamt 3,1 Milliarden US-Dollar hoch sind.

Es gibt aber Hinweise, dass sich das Pixel gut verkauft. Zudem gibt es Signale, wohin Google mit seinem Smartphone will.

1 Million verkaufte Stück

Ars Technica bemerkte,, dass der Pixel Launcher, eine Homescreen App, die nur auf dem Pixel vorhanden ist und standardmäßig installiert ist, 1 Million Installationen erreicht hat. Google Play zeigt große Bandbreiten bei den Installationszahlen. Aber die fragliche App hat gerade den Bereich zwischen 1.000.000 und 5.000.000 betreten. Dieser Datenpunkt ist ein starker Hinweis, dass die Zahl der verkauften Stück soeben 1 Million überschritten hat. Damit sollte Google zwischen 650 Millionen US-Dollar und 870 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht haben. Die Einzelhandelspreise reichen von 650 US-Dollar bis 870 US-Dollar, je nach Displaygröße und Speicherkapazität.

Das ist ein ordentliches Ergebnis. Aber Google ist noch ein kleiner Teilnehmer im Smartphonemarkt (es wurden weltweit knapp 350 Millionen Smartphone im ersten Quartal ausgeliefert). Und Google erreicht damit nicht die hohen Erwartungen der Analysten.


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Pixel soll kein Umsatztreiber werden

Obwohl 650 Millionen US-Dollar bis 870 Millionen US-Dollar nicht zu verachten sind, ist es ein ziemlich kleiner Betrag im Vergleich zu den übrigen Ergebnissen von Google. Und für Alphabet erscheint die Zahl noch winziger. Es ist schwer genug für viele Smartphonehersteller, einen operativen Gewinn zu erzielen. Und für Google wird es noch schwerer, da es die Zahl der verkauften Stück nicht hochschraubt (dies würde die Kosten auf eine größere Stückzahl verteilen).

Aber der Punkt ist, dass es Google nicht kümmert, ob es mit dem Pixel Geld verdient. Im Gegensatz zu Smartphoneherstellern ist Google auf das Pixel nicht wirklich angewiesen, um Gewinn zu machen. Hardware ist für den Suchmaschinenriesen eher ein Nebengeschäft, das einen strategischen Wert darstellt. Solang das Pixel den Breakeven-Punkt erreicht (das werden die Investoren wohl nie erfahren), ist es in Ordnung.

Das Pixel ist der geistige Nachfolger des Nexus-Programms. Dort war Googles Hauptziel, die Plattform nach vorn zu treiben und das Beste zu zeigen, was Android zu bieten hat. Im Januar wollte ein Analyst währen einer Telefonkonferenz wissen, wie die Chancen des Pixels stehen. Googles CEO Sundar Pichai antwortete darauf:

Schauen Sie. Wir sind ganz am Anfang. Ich denke, es ist wirklich wichtig, wenn man an einer Plattform arbeitet, muss man sie vorantreiben. Wir haben dies bereits getan, indem wir den Stand der Technik vorangetrieben haben. Und ich denke, es ist besonders wichtig in Verbindung mit der Vision, die wir für Computer haben, die die Nutzer übergreifend vieler Kontexte nutzen. Und dies beinhaltet auch Geräte.

Darum denke ich, dass hochfliegende Erwartungen für das Pixel fehl am Platze sind. Es ist nicht so, dass Google nicht in der Lage wäre, sein Smartphonegeschäft auszubauen. Es hat aber nur wenig Interesse daran. Die anderen Anbieter von Android-Smartphones werden immer die Schwerarbeit leisten, was die Verkaufszahlen angeht. Und Google will sein Gerät nicht zu einem vollwertigen Wettbewerber ausbauen.

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Suzanne Frey, ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien) und Alphabet (C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 13.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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