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Prognose: Bis zu 800 € fehlen dir monatlich in deiner Rente! Aber so entgehst du der Altersarmut

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Foto: Getty Images

800 Euro. Nicht mal so eben Kleingeld, wenn du mich fragst. Was bedeutet dieser Geldbetrag für dich? Vielleicht die monatliche Kalt- oder Warmmiete? Oder dein familiäres Monatsbudget für Dinge des täglichen Lebens? Oder aber ein paar Tage Urlaub im Jahr?

Egal was du im Endeffekt mit diesem Betrag assoziierst, bestimmt wirst auch du zugeben, dass 800 Euro eine Menge Holz sind. Umso bitterer, wenn sie dir möglicherweise monatlich im Ruhestandsalter fehlen. Lies selbst!

Prognose: Rentenlücke bis zu 800 Euro wahrscheinlich!

Leider erscheint ein solches Szenario angesichts immer klammer werdender Rentenkassen durchaus realistisch. Wie die Fondsgesellschaft Union Investment nämlich vor kurzem prognostizierte, dürften die heute 20 bis 34 Jährigen erheblich unter den letzten (und ich vermute auch mal künftigen) Rentenreformen zu leiden haben.

Ganz konkret dürfte diese Gruppe zum Renteneintritt lediglich noch über ein Einkommen in Höhe von 981 Euro durchschnittlich verfügen. Zumindest wenn sie nicht selber vorsorgt. Das entspräche in etwa 38,6 % des letzten Bruttoeinkommens. Union Investment errechnete somit, dass zu einer soliden Grundversorgung bis zu 800 Euro monatlich fehlen könnten.

Etwas besser sind die älteren Generationen gestellt. Die heute 35- bis 49-Jährigen könnten demnach mit 1.048 Euro im Durchschnitt rechnen, noch lebenserfahrenere Personen mit 1.148 Euro. Auch wenn hier die Rentenversorgung etwas solider aufgestellt ist, dürften selbst diese Beträge für eine ansprechende Versorgung nicht ausreichen. Rosige Aussichten sehen definitiv anders aus.

Was also tun, um diesem von Armut oder massivem Verzicht geprägtem Schicksal in seinen besten Jahren zu entgehen?

Selbst vorsorgen!

Die Antwort lautet natürlich: Die Stricke selbst in die Hand nehmen und seines eigenen Glückes Schmied sein. Dazu stehen dir natürlich mehrere Wege offen, wie beispielsweise die Riester-Rente oder aber die eigene Vorsorge mittels Aktien.

Wie du sicher anhand der Kernaussagen im verlinkten Artikel erkennen kannst, präferiere ich bei diesem Vorhaben grundsätzlich die Vorsorge mithilfe von Aktien, aber es bleibt explizit dir überlassen, welchen Weg du letztlich gehen möchtest. Hauptsache du beschreitest irgendeinen Vorsorgeweg. Nichtsdestoweniger, um etwas voranzukommen und dich vielleicht auch für Aktien zu erwärmen, wählen und kalkulieren wir im Folgenden mit Aktien.

Mal angenommen du gehörst zu diesen jungen Pechvögeln und dir werden wirklich 800 Euro zur Rente fehlen. Außerdem bist du gerade 25 Jahre alt, und genießt den fragwürdigen Luxus, mit frischen 67 Jahren in Rente gehen zu können. Gleichwohl wirst du sodann bis zu deinem 80. Geburtstag und somit 13 Jahre lang Rente beziehen. Dann fehlen dir insgesamt 124.800 Euro. Nicht gerade wenig, aber du hast glücklicherweise noch massiv Zeit, mein Freund.

Glaub es oder nicht, aber um mit den durchschnittlichen Renditen gängiger Aktienindizes – in etwa 8 % p. a. – innerhalb dieser 42 Jahre bis zum Renteneintritt auf diesen Betrag zu kommen, benötigst du lediglich eine monatliche Sparrate von 32,76 Euro (Steuern und Gebühren jedoch nicht mitgerechnet). Und für den Fall, dass du mir wirklich nicht glaubst, habe ich hier meine Beispielrechnung für dich zum Nachvollziehen.

Altersarmut muss wirklich nicht sein!

Du siehst also, wenn du pfiffig bist und schlaue Vorsorgeentscheidungen triffst, muss Altersarmut keine Rolle für dich spielen. Selbst mit zum Teil geringen Beträgen kannst du aktiv etwas für dein zukünftiges Ich tun, um im Alter nicht unterversorgt zu sein.

Die Alternative hingegen dürfte schmerzhaft sein. Denk nur an die Warmmiete, dein Haushaltsbudget oder aber ein paar Tage Urlaub im Jahr…

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