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2 Akquisen, die sich für Intel richtig lohnen könnten

Disruption der Zukunft
Foto: Getty Images

Der Chiphersteller Intel (WKN:955681) hat nicht immer den richtigen Riecher bei Zukäufen bewiesen. Es ist vorgekommen, dass man Milliarden für Unternehmen verschleudert hat, die strategisch gar nicht relevant waren, z.B. der Kauf der Anti-Virus-Software McAfee im Jahr 2011.

Andere Male fiel es Intel schwer, die eigentlich sinnvollen Zukäufe gut ins Geschäft zu integrieren. Etwa bei Infineons Wireless-Produkten. Diese Schwierigkeiten haben sich dann später gerächt, z. B. indem man es nicht in den Smartphone-Prozessor-Markt geschafft hat.

Dann wiederum hat man wirklich gute Entscheidungen getroffen, wie die Assets von QLogics InfiniBand. Damit hat man den Grundstein für die recht erfolgreiche Sparte OmniPath gelegt.

Nachfolgend wollen wir mal zwei Zukäufe unter die Lupe nehmen, die das Potenzial haben, Intel nach vorne zu bringen und das Geschäft zu beschwingen.

Neue Prozessor-Technologie

Intel baut mit die besten CPUs der Welt. CPUs sind immer Mittelpunkt fast aller Marktsegmente, in denen Intel vertreten ist – von Notebooks über Datenzentren.

Allerdings ist in den letzten Jahren die Frequenz, mit der Intel neue Designs auf den Markt gebracht hat, zurückgegangen. Auch sind die Verbesserungen von einer Generation zur nächsten nicht unbedingt gigantisch – nur 5 bis 10 % pro neuer Generation bekommen in deren Genuss.


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Intel will da Abhilfe schaffen und hat für angeblich 250 Millionen Dollar ein Startup namens Soft Machines gekauft.

Die haben behauptet, dass ihre Prozessoren in Sachen Leistung und Effizienz Quantensprünge garantiere und generell viel besser als die Konkurrenz sei.

Da die Prozessoren es nie bis an den Markt geschafft haben, lässt sich das leider nicht vpon unabhängiger Seite überprüfen.

Allerdings könnte da was Wahres dran sein, wenn Intel es schafft, daraus für die eigene Produktlinie spannende und neue Produkte zu entwickeln. Dann könnten sich die 250 Millionen Dollar richtig gelohnt haben.

Das Startup für die KI-Strategie

Eine Stelle, an der Intel Gefahr läuft überholt zu werden, ist der Bereich Künstliche Intelligenz.

Intel sagt nachvollziehbarerweise, dass man einen großen Vorsprung gegenüber den anderen hat auf dem Gebiet von Chips, die KI-Aufgaben übernehmen sollen.

Das stimmt, aber ist nur die halbe Wahrheit. Denn Intels CPU-Tech, die noch in so ziemlich jedem Datenzentrum zu finden ist, wird langsam aber sicher mit spezialisierteren Prozessoren wie den GPUs von NVIDIA (WKN:918422) ersetzt.

Um da nicht das Nachsehen zu haben, hat Intel 400 Millionen Dollar für ein Startup namens Nervana Systems hingeblättert.

Nervana Systems hat die sogenannte Nervana Engine, einen „Application Specific Integrated Circuit“ (Kurz ASIC), der speziell für Deep Learning gebaut wurde.

Nervana, mittlerweile Teil von Intel, behauptet, dass die Nervana Engine eine viel bessere Leistung und Effizienz bieten kann, als das die GPUs von NVIDIA versprechen.

Langfristig wird sich ja zeigen, ob die Nervana Engine sich gegen die GPUs durchsetzen kann. Wenn das aber gelingen sollte, dürfte sich der Kauf für Intel als einer der wichtigsten herausstellen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Nvidia und empfiehlt Intel.

Dieser Artikel von Ashraf Eassa erschien am 28.10.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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