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Warren Buffett: Darum sind Gewohnheiten wichtiger als Intellekt

Nahaufnahme des weltbekannten Investors Warren Buffett
Foto: The Motley Fool

Vielleicht weiß Warren Buffett es (noch) nicht. Aber eigentlich ist er im Grunde genommen ein Fool! Denn auch er vertritt oft die Meinung, dass so ziemlich jeder ein guter Investor sein kann. So wie wir auch versuchen das Investieren der Welt beizubringen.

Bei seiner Mission hat er neulich in einem Interview mal wieder verdeutlicht, was es eigentlich ausmacht, ein Investor zu sein. Intellekt? Nein, nicht zwingend. Sondern im Grunde genommen würden schon gute Angewohnheiten ausreichen, um erfolgreich zu sein. Schauen wir mal, was Buffett damit meinte:

Der Kontext der Aussage

Der Rahmen dieser Aussage war letztlich ein Interview mit der Plattform Yahoo Finance. Hier wurde Buffett gefragt, ob junge Menschen mit dem Sparen und Investieren anfangen sollten, woraufhin der Star-Investor mit gekonnt allgemeiner Weisheit wie folgt reagiert hat:

„Ich denke, die Gewohnheiten, die man entwickelt, sind extrem wichtig. Sie könnten sogar wichtiger sein als der IQ oder solche Sachen.“

Gemeint ist hiermit, dass man nicht nur leidvoll auf etwas verzichten sollte, sondern vor allem ein gesundes Sparverhalten in die eigenen Angewohnheiten übergehen sollte. Das heißt, sparen sollte nicht mit Zwang und Verzicht verbunden sein, sondern eher mit Weitsicht und einem Gefühl von Normalität und Automatismus.


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Buffett schlägt mit dieser Aussage in eine Kerbe, die er bereits vor vielen Jahrzehnten vor Studenten geschlagen hat. Hier sagte er nämlich bereits, dass die Ketten der Gewohnheiten zunächst zu leicht seien, um sie zu fühlen, ehe sie zu schwer werden, sie zu brechen.

Das heißt, sofern man sich schlechte finanzielle Angewohnheiten einmal angewöhnt hat, und diese bereits in Bein und Mark übergegangen sind, kann man diese nur schwer wieder ablegen. Und genau deshalb dürften Gewohnheiten in Buffetts Sichtweise wichtiger sein als der Intellekt, da sie oftmals eine Grundlage eines finanziellen Wohlverhaltens abbilden.

Was das für Foolishe Anleger bedeutet

Zunächst bedeutet das natürlich, dass man nicht zwingend die allerhellste Kerze auf einer jeden Torte sein muss, um als Investor erfolgreich zu sein. Auch mit einem guten Sparverhalten und einer soliden, langfristig ausgerichteten Anlagestrategie stehen die Chancen nicht schlecht, dass man bereits auf einer Siegerstraße fährt.

Außerdem bedeutet das wiederum, dass wirklich im Grunde jeder ein Investor sein kann. Vorausgesetzt, dass man über gute finanzielle Angewohnheiten verfügt. Und das wiederum liegt letztlich natürlich an uns selbst.

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