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Rentenwahrheit: So schlecht (oder gut?) steht es wirklich um unsere Altersvorsorge

Fragender Mann "Was jetzt?"
Foto: Getty Images.

Ist die Rente nun sicher? Oder ist die Rente ein Ende vom Erwerbsleben mit Schrecken? Manchmal fühle ich mich bei der Beantwortung dieser Frage wie das kleine Kerlchen auf dem Titelbild.

Mal gibt es Berichte, wonach die Rentenlücke mehr als beachtlich sein dürfte und Altersarmut an jeder Ecke lauert. Und mal hört man, alles sei halb so wild.

Gerade erst wurden wieder zwei interessante Artikel veröffentlicht, die fast zeitgleich diese Spannbreite aufzeigten. Werfen wir mal einen Blick auf die Inhalte dieser Wasserstandsmeldungen.

Übertriebene Panikmache vs. weit verbreitete U-800 €-Renten

Die Bundesregierung zeichnete vor Kurzem ein entsetzliches Bild. Auf eine Anfrage der Fraktion der Linken hin gab man bekannt, dass fast jede zweite Rente sich auf einem Niveau von unter 800 Euro bewegt. Derzeit, wohlgemerkt. Ferner bewegt sich mehr als jede sechste Rente aktuell auf einem Niveau von weniger als 1.000 Euro. Wenn du mich fragst, sind diese Zahlen durchaus besorgniserregend.

Ganz anders sieht das jedoch ein renommierter Forscher der Universität Freiburg. Deutschland habe andere Probleme als das aktuelle Rentenniveau. Und die derzeitige Diskussion um die Altersarmut habe wenig mit der Wirklichkeit zu tun, so der Professor. Der Kontext war zwar, dass man sich vielmehr um die Armut der Kinder sorgen sollte, dennoch wurde in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung behauptet, es gäbe keine Altersgruppe in Deutschland, die so wenig von Altersarmut bedroht sei wie Rentner.


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Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen

Um fair zu bleiben, die Aussagen bezogen sich auf die statistischen Zahlen derjenigen, die Grundsicherung im Alter beziehen. Dennoch glaube ich, dass diese Phrasen durch die Anfrage der Linken im Bundestag bedeutend relativiert werden. Mit einer Rente zwischen 800 und 1.000 Euro verharrt man zwar vielleicht nicht auf Grundsicherungsniveau, aber eine schöne Ruhestandszeit nach einem anstrengenden Erwerbsleben wird man mit diesen Beträgen mit Sicherheit auch nicht hinbekommen.

Die Wahrheit dürfte daher, wie eigentlich immer, zwischen den beiden Artikeln liegen. Dennoch zeigt die aktuelle Wasserstandsmeldung einmal mehr, dass man auch selbst aktiv werden sollte, sofern einem solche Beträge Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Bereits kleine Beträge können schon einen erheblichen Unterschied machen. Vielleicht sollten alle umsichtigen Ruheständler daher eher auf die nackten Zahlen hören, anstatt auf die Meinung derartiger Theoretiker. Nicht, dass man beim Eintritt in den Ruhestand bitterböse überrascht wird.

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