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Kann der Preis für Bitcoin je wieder auf 19.000 USD klettern?

Kryptowährung Bitcoin
Foto: Getty Images

Die Kursentwicklung von Bitcoin letztes Jahr war überragend. Die Kryptowährung hatte um 60 % zugelegt und damit locker die größten globalen Indizes wie den S&P 500 und den FTSE 100 übertroffen. Der S&P 500 büßte tatsächlich 1,5 % ein und der FTSE gewann 16 %. Dies zeigt, dass man mit einer Investition in die Krytpowährung vor einem Jahr höhere Gewinne erzielt hätte.

Allerdings dürften die meisten Bitcoininvestoren im Moment mehr Enttäuschung als Freude empfinden. Investoren in Kryptowährungen haben letztes Jahr große Gewinne eingefahren, als Bitcoin bei 19.000 US-Dollar stand. Daher erscheint der gegenwärtige Kurs von 6.200 US-Dollar ziemliche niedrig. Die Frage ist jetzt, ob Bitcoin auf lange Sicht wieder auf den alten Höchststand steigen kann.

Stimmung

Der Bitcoinkurs wurde von der Stimmung der Investoren getrieben. Wenn Investoren optimistisch hinsichtlich der potenziellen Nutzung in der Weltwirtschaft sind, und glauben, dass die Nachfrage nach der virtuellen Währung steigt, dann steigt auch das Interesse an der Kryptowährung dramatisch. Ein Umschwung der Investorenstimmung hin zu einer optimistischeren Meinung könnte in den kommenden Jahren stattfinden, da Bitcoin bereits 2013 einen Einbruch erlebt hatte und sich davon wieder erholte.


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Im November 2013 kletterte der Bitcoinpreis auf knapp unter 1.000 US-Dollar und stürzte dann auf fast 200 US-Dollar ab. Diesen Preis behielt es bis 2016. Aber danach machte es den Verlust mehr als wett. Eine Erholung bis auf 19.000 US-Dollar und darüber hinaus ist daher nicht auszuschließen, da die virtuelle Währung eine hohe Volatilität aufweist.

Mögliche Gefahren

Natürlich hat Bitcoin in den letzten Jahren viele Schlagzeilen gemacht. Viele Gesetzgeber haben ihre Meinung dazu geäußert und einen eher negativen Standpunkt dazu eingenommen. Wenn Bitcoin beliebter wird und im Preis steigt, dann könnte der Kursanstieg durch regulatorische Änderungen gebremst werden, indem der Kauf oder die Nutzung von Bitcoin erschwert wird. Dies könnte die Nachfrage schwächen und das Wachstumspotenzial begrenzen.

Außerdem scheint das Potenzial von Bitcoin in der realen Welt etwas beschränkt. Es gibt keine Infrastruktur und die Skalierbarkeit lässt auch zu wünschen übrig. Dies macht es schwer, traditionelle Währungen langfristig zu ersetzen. Es scheint daher nur ein geringer praktischer Wert zu bestehen, sodass ausschließlich der spekulative Teil übrig bleibt. Dieser hängt aber zu großen Teilen von der Stimmung der Investoren ab.

Investitionseignung

Obwohl die Aussicht, dass Bitcoin auf 19.000 US-Dollar klettert, ein Leuchten in den Augen von Investoren zaubert, könnte der Kauf anderer Anlagen wie Aktien aus dem S&P 500 oder dem FTSE 100 lohnenswerter sein. In vielen Fällen bieten sie ein hohes Gewinnpotenzial, welches durch eine stabile Bilanz und Gewinnaussichten abgesichert ist. Mit der Möglichkeit, zu diversifizieren, ist das Risiko bei einer Investition in eine Aktie deutlich niedriger als bei einer virtuellen Währung. Es scheint für langfristige Investoren also bessere Möglichkeiten zu geben als Kryptowährungen.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 14.09.2018 auf fool.sg veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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