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Ziel: 1.000.000 Euro – drei wichtige Dinge, die du tun beziehungsweise nicht tun solltest

Es gibt gewiss viele Dinge, die man mit einer Million Euro anstellen kann. Egal ob eine lange, ausgiebige Weltreise oder der ersehnte vorzeitige Ruhestand. Der Fantasie sind hierbei quasi keine Grenzen gesetzt.

Weshalb du letztlich auf die magische Eins mit den sechs Nullen schielst, bleibt natürlich deine Sache. Viel wichtiger könnte jedoch sein, wie man dieses durchaus ambitionierte Ziel erreicht.

Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei wichtige Dinge, die man zum Erreichen dieser großen Zielmarke tun beziehungsweise nicht tun sollte.

1) Vermeide unnötige Kosten, um mehr als üblich zu sparen

Dass das Sparen beim Versuch, die Million zu erreichen, ein durchaus wichtiger Schritt ist, werde ich dir mit Sicherheit nicht sagen müssen. Jeglicher Vermögensaufbau fängt letztlich beim Sparen an. Dabei ist es unerheblich, ob man lediglich 10.000 Euro oder aber 1.000.000 Euro zusammenbekommen möchte.

Wer sich jedoch diese letztere größere Marke zum Ziel gesetzt hat, wird insgesamt nicht darum herumkommen, mehr zu sparen als der Durchschnitt.

Viele kluge Ratgeber zum Thema „Finanzen“ geben regelmäßig an, dass man mindestens 10 % seines Gehalts sparen sollte, um im Allgemeinen vorzusorgen. Bei einem momentanen Durchschnittseinkommen von rund 3.700 Euro brutto dürfte man mit 10 % allerdings eine Ewigkeit benötigen, bis man die Millionenmarke knackt, selbst wenn man diese Rücklagen zu marktüblichen Renditen anlegt.

Wer viel will, muss daher auch viel leisten und sollte dementsprechend seine Sparquote etwas erhöhen. Insbesondere bei unnötigem Konsum, der sich regelmäßig als Sparfehler erweist, können fleißige Sparer prinzipiell zunächst den Rotstift ansetzen.

2) Binde dich nicht unnötig finanziell

Ein weiterer wichtiger Schritt setzt gewissermaßen bei deinen inneren Einstellungen und bei der Verteilung deiner finanziellen Mittel an. Wenn du es nämlich wirklich darauf anlegen möchtest, Millionär zu werden, dürfte das für so einige Otto-Normal-Investoren auch mit manchem Verzicht einhergehen.

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Wer sich nämlich anderweitig finanziell bindet und größere finanzielle Vorhaben wie beispielsweise Wohneigentum nebenher finanzieren möchte, läuft Gefahr, von seinem Weg abzukommen.

Vor allem das von vielen heiß geliebte Wohneigentum dürfte vielen Investoren hierbei regelmäßig im Weg stehen. Durch oftmals langfristige Darlehensverträge sowie das Abstottern von Zinsen und Tilgung geht bereits ein erheblicher Teil des verfügbaren Einkommens in eine nichtliquide Anlageform über, die, wenn überhaupt, dein Geld lediglich auf dem Papier vermehrt. Deinem Ziel eines Geldvermögens von einer Eins mit sechs Nullen bringt dich das jedoch nicht wesentlich näher.

3) Gehe vertretbare Risiken ein

Nachdem wir uns nun zwei Dinge angeschaut haben, die man besser nicht machen sollte, wird es zum Schluss noch Zeit für eine etwas positivere Sichtweise. Was man nämlich beim Vermögensaufbau mit dem Ziel der magischen Million durchaus tun sollte, ist das Eingehen vertretbarer Risiken.

Gemeint ist hiermit selbstverständlich das Investieren in ausgewählte Aktien, die dein Geld über längere Zeiträume hinweg vermehren könnten. Doch auch hier gibt es einige Aspekte, die es zu beachten gilt.

Je nachdem, wie viel Geld du Monat für Monat beiseitelegen kannst, wirst du jeweils unterschiedliche Strategien verfolgen müssen. Ein auf stabilen Dividendenaktien basierender Ansatz dürfte weniger abwerfen als das aggressive Investieren in starke, jedoch risikoreichere Wachstumsaktien.

Daher sollten viele Investoren durchaus im Vorfeld einen Sparplanrechner anschmeißen, um zu sehen, welche durchschnittliche Rendite sie pro Jahr für ihren individuellen Millionärsplan benötigen, um ihr Vorgehen entsprechend anzupassen.

Millionär werden ist durchaus möglich!

Auch wenn das Erreichen eines Vermögens von einer Million Euro grundsätzlich ein ambitioniertes Ziel ist, ist es dennoch möglich. Mit hohen Sparraten, smarter Kapitalallokation und etwas Wagemut kannst du wichtige Weichen für dieses Vorhaben stellen.

Natürlich gehört auch eine gehörige Portion Disziplin und Durchhaltevermögen dazu. Doch wenn du grundsätzlich weißt, wie es geht, und dir deinen individuellen Finanzplan erstellt hast, sollte das eigentlich kein Hexenwerk mehr sein. Denn letztlich liegt vor allem diese Ausdauerkomponente ganz allein bei dir.

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