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BASF-Tochter vor Börsengang: Die Details nehmen Form an!

BASF Mitarbeiter mit Helm
Foto: BASF SE

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der Ludwigshafener Chemieriese BASF (WKN: BASF11) seinen Öl- und Erdgasbereich im Rahmen einer Fusion mit der DEA Group ausgegliedert hat. Was allerdings für einige Investoren ein Geheimnis gewesen sein könnte, ist, dass dieses neue Unternehmen inzwischen einen Börsengang anzustreben scheint.

Wie mehrere Medien nämlich berichten, scheinen die Verantwortlichen gegenwärtig mit Hochdruck an einem solchen IPO zu arbeiten. Lass uns daher im Folgenden mal einen Foolishen Blick darauf werfen, was wir Stand heute bereits wissen.

So könnte der IPO ablaufen

Wie mehrere Medien derzeit berichten, scheinen wesentliche Eckpfeiler eines solchen Börsenganges inzwischen Form anzunehmen. So könnten mit der Deutschen Bank (WKN: 514000) sowie den beiden US-amerikanischen Geldhäusern Goldman Sachs (WKN: 920332) und Morgan Stanley (WKN: 885836) bereits drei Vertreter gefunden worden sein, die einen solchen Gang auf das Parkett begleiten könnten.

Zudem wird gegenwärtig bereits gemunkelt, wie viel dieses neue Unternehmen, das bis Mitte des aktuellen Börsenjahres seine Fusion abgeschlossen haben soll, denn eigentlich wert wäre. Angesichts eines 2018er-Betriebsgewinns in Höhe von 4,1 Mrd. Euro könnte sich der Börsenwert demnach auf rund 18 Mrd. Euro belaufen – wobei das Unternehmen unter diesen Umständen mit einer Bewertung, die lediglich dem 4,5-Fachen der Betriebsgewinne entsprechen würde, gar preiswert bewertet sein könnte.


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Zeitlich könnte der Börsengang demnach für das Jahr 2020 terminiert sein. Allerdings werden gegenwärtig die Vorbereitungen derart mit Hochdruck vorangetrieben werden, dass selbst ein Gang auf das Börsenparkett noch zum Ende dieses Jahres möglich wäre, sofern die Marktbedingungen zu diesem Zeitpunkt günstig werden. Insgesamt eine durchaus spannende Spekulation, wenn du mich fragst.

Da könnte sich ein interessanter IPO anbahnen

Wie wir daher für’s Erste festhalten können, scheint sich hier ein interessanter IPO einer BASF-Tochter anzubahnen. Denn wie ein Blick in das Zahlenwerk des vergangenen Jahres zeigt, war das Öl- und Gassegment des Chemieriesen in den vergangenen Jahren – auch in Anbetracht der gestiegenen Ölpreise – definitiv profitabel und könnte durch Fusionssynergien sogar noch profitabler geworden sein.

Möglicherweise könnte dieser IPO daher zumindest für all diejenigen Investoren interessant werden, die auch weiterhin nach Möglichkeiten im Bereich der fossilen Brennstoffe suchen.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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