Seltene Chance: Bei diesem KGV ist die American Express-Aktie ein Kauf

Eine Person bezahlt im Einzelhandel kontaktlos mit einer Kreditkarte
Foto: cottonbro studio via Pexels

Bei American Express (WKN: 850226) setzen wir auf den Kreditkartenanbieter, der unserer Ansicht nach das größte Premium-Profil besitzt. Zwar mag die Menge an ausgegebenen Karten eher gering sein im Vergleich zu Wettbewerbern wie Visa und Mastercard. Höhere Umsätze je Kunde, eine geringere Schwankungsbreite bei den Kartenumsätzen und eine loyale Nutzerschicht sind uns die vermeintlichen Nachteile jedoch wert und sorgen dafür, dass wir Fans der American Express-Aktie sind.

Die Fundamentalanalyse der American Express-Aktie

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2025 hat uns American Express wieder einmal gezeigt, was in dem Konzern steckt. Der Umsatz wuchs um 11 % im Jahresvergleich auf 18,9 Mrd. US-Dollar. Das liegt insbesondere an einem Anstieg des abgewickelten Zahlungsvolumens um 10 % auf 428 Mrd. US-Dollar. Unterm Strich verdiente American Express mit einem Nettoergebnis von 2,97 Mrd. US-Dollar rund 15 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je American Express-Aktie kletterte hingegen um 18 % auf 4,28 US-Dollar.

Maßgeblich für die Differenz sind insbesondere die Aktienrückkäufe, die die Anzahl der ausstehenden Aktien konsequent verringern und das Ergebnis je American Express-Aktie auf weniger berechtigte Anteilsscheine aufteilen.

American Express konnte im ersten Quartal einige Meilensteine präsentieren. Zum einen, dass der Anstieg auf 428 Mrd. US-Dollar beim abgewickelten Zahlungsvolumen das stärkste Wachstum seit drei Jahren gewesen ist. Mit den starken Zahlen bekräftige das Management zudem seinen Ausblick auf das Gesamtjahr 2026, wo das Ergebnis je American Express-Aktie zwischen 17,30 und 17,90 US-Dollar liegen soll. Das erste Jahresviertel mit einem Plus von 18 % ist daher ein guter Zeichen, um 16 % Ergebniswachstum im gesamten Geschäftsjahr 2026 zu erreichen.


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Viel Diskussionsstoff unter Bullen und Bären

Bestimmt fragen sich viele von euch aktuell, warum die Aktie von American Express nach der Präsentation der Zahlen so stark eingebrochen ist. Kleiner Spoiler: Es liegt garantiert nicht an den Zahlen selbst oder dem Ausblick. Stattdessen konzentriert sich der Aktienmarkt wieder einmal auf die kleinen negativen Nebenkriegsschauplätze.

Das Management erwähnte (natürlich auch, um ehrlich zu kommentieren), dass US-Präsident Donald Trump die Kreditkartenzinsen auf 10 % begrenzen möchte. Diese Pläne werden nach unserer Ansicht nach weder aktiv verfolgt, noch besitzen sie besonders große Erfolgsaussichten. Es reicht trotzdem, damit der Aktienmarkt ein wenig pessimistischer wird.

Dabei vernachlässigt der Aktienmarkt aber vor allem, welche intakten Wachstumstreiber es gibt. So hat American Express beispielsweise seine Kooperationen mit der NBA und NFL in den USA ausgebaut, beziehungsweise verlängert. American Express bleibt hier der bevorzugte Zahlungspartner in den USA. Das sorgt für viel Reichweite … und schürt den besagten Luxus-Lifestyle-Gedanken, den wir bei unserer Investitionsthese stets betonen.

Mehr Wachstum will das Management außerdem mit einer unlimitierten American Express Business Graphite-Karte herausgeben. Hier dürften ebenfalls höhere Margen drin sein. Kunden erhalten beispielsweise Cashback hiermit, zahlen dafür aber 295 US-Dollar allein als Jahresgebühr.

Unsere Schlussgedanken zur American Express-Aktie

Mit solchen Angeboten stärkt das Unternehmen konsequent seine Wettbewerbsposition und Reichweite. Zwar verliert American Express in Deutschland und Europa die Lufthansa Lounges an den Flughäfen. In Summe sehen wir das Momentum aber stark positiv: Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis um ca. 20 (im interaktiven Chart von aktien.guide gelb) bleibt die American Express-Aktie unserer Ansicht nach ein klarer Kauf. Der Aktienkurs (blau) ist zuletzt deutlich unter die positive Entwicklung des Gewinns je Aktie (rot) zurückgefallen.

American Express-Aktie

Wir denken daher: Der Dip ist nicht nur fundamental unbegründet, sondern zugleich jetzt sehr attraktiv.

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