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Wirecard-Aktie: Die große Frage – who’s next?!

Vernetzte Welt
Foto: Getty Images

Die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie beeindruckt ihre Investoren mit einem bemerkenswerten Momentum. Auch wenn die Aktie selbst eher seitwärts pendelt, können sich die aktuellen Partnerschaften gegenwärtig definitiv sehen lassen. Wöchentlich kooperiert der innovative Zahlungsdienstleister mit einem neuen Namen, wobei sich zunehmend qualitativ hochwertigere und größere Unternehmen in den Kundenkreis des Zahlungsabwicklers einreihen.

Insbesondere die Beteiligung der SoftBank (WKN: 891624) erweist sich hierbei als Segen für die Wirecard-Aktie. In dieser Woche konnte der innovative Zahlungsdienstleister bereits den dritten Kunden aus dem Portfolio dieser japanischen Beteiligungsgesellschaft in seinen Reihen begrüßen. Das nährt so einige Spekulationen, wer hier noch folgen könnte.

Tatsächlich existieren im Reich der SoftBank noch einige brisante und zugleich größere Namen, die der innovative Zahlungsdienstleister noch für sich gewinnen könnte. Lassen wir im Folgenden einfach mal unsere Blicke über das spannende Portfolio der Japaner gleiten.

Namen, Namen und noch mehr Namen!

Wie das Anlegermagazin Der Aktionär titelte, könnten noch einige aufregende Kooperationsmöglichkeiten aus dem Portfolio der SoftBank vorhanden sein. Gegenwärtig verfügt das Portfolio der Japaner wohl über 83 verschiedene Beteiligungen, die allesamt ab einem gewissen Zeitpunkt auf der Suche nach einem innovativen Zahlungsdienstleister sein könnten. Na ja, vielleicht nicht alle, aber doch viele.

Unter diesen Namen befinden sich auch prominente Unternehmen wie Uber (WKN: A2PHHG) oder auch WeWork (WKN: WEC111). Allerdings besitzen einige von diesen Beteiligungen (wie leider speziell auch Uber) bereits andere Kooperationen mit der Konkurrenz. Das könnte es natürlich erschweren, hier Wirecard zu etablieren, wobei auch das angesichts der Machtfülle der SoftBank nicht unmöglich erscheint.

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Aber selbst wenn Wirecard nicht mit Uber kooperieren sollte, existieren noch viele weitere potenzielle Partner, die die SoftBank dem DAX-Konzern zuspielen könnte. Ob Essenslieferdienste oder sonstige E-Commerce-Akteure. Ja, mit OpenDoor (WKN: A2ABZ9) befindet sich im Portfolio der Japaner sogar ein Onlineimmobilienhändler, der ebenfalls ins Beuteschema des DAX-Konzerns passen würde. Neben vielen, vielen weiteren prädestinierten Kandidaten, wohlgemerkt.

Zudem könnte Wirecard hierdurch sogar der Zugang zu anderen Bezahlunternehmen gewährt werden, was gewisse technologische Kooperationen ermöglichen könnte. Die SoftBank ist beispielsweise an Paytm beteiligt, einem indischen E-Commerce-Zahlungssystem. Wer weiß, auch wenn dieses Unternehmen noch alleine unterwegs ist, könnte ein gewisser Druck vonseiten des gemeinsamen Großinvestors vielleicht über kurz oder lang dafür sorgen, dass diese beiden Namen künftig enger aneinanderwachsen. Die Wachstumsmöglichkeiten scheinen daher sowohl direkt als auch indirekt über Kooperationen mit anderen Zahlungsdienstleistern unbegrenzt zu sein.

Haben die Investoren dieses Potenzial auf dem Schirm?!

Die spannende Frage dürfte an dieser Stelle sein, ob die Investoren ein solch gewaltiges Potenzial überhaupt auf dem Schirm haben. Die Aktie reagierte in den vergangenen Tagen und Wochen jedenfalls verhalten auf neue Kooperationen. Auch wenn sie teilweise noch so prominent gewesen sind und für ein gewaltiges Zahlungsvolumen einstehen können.

Die SoftBank könnte sich bei diesem Ausbau des Netzwerks als gewaltiger Wachstumskatalysator erweisen. Die bisherige Bilanz sind immerhin drei neue Kooperationen in lediglich fünf Monaten. Sofern wir dieses Tempo weiterdenken, dürfte das das weitere Wachstum des innovativen Zahlungsdienstleisters jedenfalls bedeutend erhöhen.

Vielleicht hat der Markt diese wegweisende Übereinkunft mit der SoftBank daher momentan noch falsch eingeordnet. Aber vielleicht beinhaltet das gegenwärtig noch immer eine spannende Wachstumschance, von der Investoren durchaus profitieren können.

Was denkst du?

Die spannendste aller Fragen für dich und dein Portfolio ist und bleibt jedoch noch immer, was du denkst. Sofern du ebenfalls der Meinung bist, dass der SoftBank-Deal nicht entsprechend eingepreist ist, könnte die Wirecard-Aktie durchaus einen genaueren Blick wert sein. Vielleicht auch gerade, weil die Aktie dieses innovativen Zahlungsdienstleisters momentan nicht so recht aus dem Quark kommt.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank Group und Uber Technologies.



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