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3 Bluechip-Aktien, die einen Bärenmarkt souverän meistern können

Foto: Getty Images

Die Reaktion des Marktes auf die Nachricht über den Ausbruch des Coronavirus in China hat die Anleger daran erinnert, dass sich die Aktien nicht immer direkt nach oben bewegen. Nach Jahren einer starken Aktienperformance suchen viele Anleger nach Möglichkeiten, ihre Gewinne zu bewahren und sich auf einen möglichen längeren Abschwung vorzubereiten.

Erfahrene Aktienanleger wissen, dass Panikverkäufe in Zeiten von Stress das Schlimmste sind, was man tun kann. Ein besserer Ansatz ist es, nach Möglichkeiten zu suchen, das Risiko in seinem Aktienportfolio zu reduzieren. Man kann nicht einfach die Ergebnisse der Vergangenheit hernehmen und sich darauf verlassen, dass sie sich in Zukunft wiederholen. Aber es gibt mehrere Aktien, die eine Baisse in der Vergangenheit weit besser überstanden haben als der Gesamtmarkt. Hier werden wir uns drei dieser starken früheren Performer ansehen und untersuchen, warum sie bei einem zukünftigen Abschwung ebenso gut abschneiden könnten.

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McDonald’s

Der Fastfoodriese McDonald’s (WKN: 856958) hat sich im Laufe der Jahre den Ruf erworben, Restaurantbesuchern auf der ganzen Welt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Das ist oft ein großes Verkaufsargument in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und daraus möglicherweise folgender Bärenmärkte, da Kunden mit Geldmangel versuchen, bei privaten Ausgaben wie dem Essen im Restaurant zu sparen, ohne jedoch das Essen im Restaurant ganz aufzugeben. Im Jahr 2008 verhalf dies der McDonald’s-Aktie zu bescheidenen Gewinnen – selbst als der S&P 500 um 37 % fiel und die meisten anderen Aktienmarktindizes ähnliche Verluste erlitten.

McDonald’s hat in den letzten zehn Jahren einen langen Weg zurückgelegt und sein McCafe-Getränkeangebot erweitert, um eine ganz neue Kundengruppe anzulocken. Das Unternehmen hat auch den Trend zu künstlicher Intelligenz und Automatisierung aufgegriffen, sodass Kunden über ihre Smartphones und andere mobile Geräte Lieferungen erhalten oder Vorbestellungen aufgeben können. Vieles bei McDonald’s ist jedoch gleichgeblieben, einschließlich einer attraktiven Dividendenrendite von über 2 %, die Dividendensteigerungen über 44 Jahre hinweg widerspiegelt. Angesichts der inhärenten defensiven Qualitäten des Fastfoodunternehmens sieht es so aus, als ob die McDonald’s-Aktie von wirtschaftlichen Bedingungen, die andere Unternehmen in Turbulenzen versetzen würden, noch immer profitieren könnte.

General Mills

Lass uns beim Thema Ernährung bleiben. General Mills (WKN: 853862) spielt eine größere Rolle für diejenigen, die lieber zu Hause essen. Seine Getreideprodukte sind ein Eckpfeiler im Frühstücksprogramm vieler Familien, und eine Vielzahl anderer verpackter Lebensmittel runden das Angebot für hungrige Kunden ab. Während des Bärenmarktjahres 2008 konnte die Aktie von General Mills um 7 % zulegen, da die Investoren den Schub für das Unternehmen durch diejenigen zu schätzen wussten, die ihre Lebensmittelkosten in ihrem Budget zügeln wollten.

General Mills hat in erster Linie die Aufmerksamkeit von Dividendenanlegern auf sich gezogen, denen die Dividendenrendite der Aktie von fast 4 % gefällt. Das Unternehmen hat eine Pause bei der Erhöhung der Ausschüttungen an die Aktionäre eingelegt, um die Wachstumsaussichten zu verbessern, aber General Mills ist der Ansicht, dass die Bemühungen um Kostensenkungen die Rentabilität in naher Zukunft verbessern dürften. Trotz des intensiven Wettbewerbs in der Lebensmittelindustrie hat General Mills eine Kombination aus strategischen Übernahmen, globaler Expansion und Produktverlagerungen genutzt, um sein Geschäft stärker auf den Geschmack der Verbraucher auszurichten. Das verheißt Gutes für das Unternehmen und könnte ihm helfen, auch in einem Marktabschwung eine solide Leistung aufrechtzuerhalten.

Walmart

Als dritten und letzten krisensicheren Bluechip haben wir noch Walmart (WKN: 860853) im Angebot. Der Einzelhandelsriese braucht keine große Einführung. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg in der Baisse von 2008 um 18 %, da die Investoren die Fähigkeit des Unternehmens schätzten, sich auf die Bedienung neuer Kunden zu konzentrieren, die verzweifelt versuchten, mit dem Kauf preisgünstiger Produkte über die Runden zu kommen.

Das Geschäft von Walmart hat sich in dieser Zeit erheblich verändert, da der anhaltende Aufstieg des E-Commerce das Unternehmen dazu zwang, seine eigenen Online- und Mobilkanäle zu verstärken. Nach einer schmerzhaften Zeit massiver interner Investitionen in diesem Zusammenhang erntet Walmart nun die Früchte, da die Kunden die Vorteile einer schnelleren Lieferung und mehr Optionen für die Suche nach den gewünschten und benötigten Produkten zu schätzen wissen. Eine Dividendenrendite von weniger als 2 % liegt etwas unter dem Marktdurchschnitt, aber die 46-jährige Dividendenhistorie von Walmart mit ihren regelmäßigen Erhöhungen deutet darauf hin, dass sich der Einzelhandelsgigant nicht damit zufriedengeben wird, seine Aktionäre lange unter dem Durchschnitt zu lassen.

Keine Panik!

Aktien während eines Marktabschwungs direkt zu verkaufen kann verlockend sein, ist aber oft auch tödlich für die eigenen finanziellen Ziele. Aktien zu finden, auf die man sich in schwierigen Zeiten verlassen kann, ist eine bessere Wahl, und die hier vorgestellten drei Aktien haben gezeigt, dass sie zumindest das Zeug dazu haben, vergangene Bärenmärkte zu überstehen.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

Hier sind vier Schritte, die man unserer Meinung nach immer vor Augen haben sollte, wenn der Aktienmarkt einen Rücksetzer erlebt.

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Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 16.01.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
Dan Caplinger hat keine Position in einer der genannten Aktien. Der Motley Fool hat keine Position in einer der genannten Aktien.



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