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McDonalds fordert die Franchisenehmer auf, 2021 mehr Kosten zu schultern

Burger, Fast Food, Big Mac
Bild: McDonald´s

„Das geht zu weit!“, so ein ehemaliger Manager der Fast-Food-Kette im Gespräch mit Business Insider, nachdem McDonald’s (WKN:856958) einige seiner Franchise-Nehmer mit einem Memo verärgert hatte, das darauf hinweist, dass sie 2021 mehr Kosten tragen werden. Die Goldenen Bögen sagten, dass sie „schwierige Entscheidungen“ getroffen hätten. Sie wollten dort investieren, wo die Mittel „den größten Einfluss auf das System haben werden“, so das interne Memo, über das Bloomberg berichtete.

Die Franchise-Nehmer werden auf drei verschiedene Arten mehr zahlen. McDonald’s erwartet nun von seinen Franchise-Nehmern, dass sie die Investitionen in Technologie, die sie zuvor übernommen haben, jetzt selbst bezahlen und zwischen März 2021 und März 2022 monatlich 423 US-Dollar oder eine Pauschalzahlung der gesamten 5.076 US-Dollar leisten. Auch wenn die Berichte keine genauen Angaben enthalten, kann diese Zahlung pro Restaurant gemeint sein.


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Zusätzlich wird McDonald’s von den Franchisenehmern verlangen, dass sie ab demselben Monat einen Teil des Ausbildungsprogramms Archways to Opportunity bezahlen, anstatt wie bisher 100 % der Kosten zu übernehmen. Schließlich haben einige Franchisenehmer Business Insider mitgeteilt, dass dies eine Preiserhöhung für das Happy Meal verursachen könnte, und das Unternehmen beendet damit eine monatliche Happy Meal-Subvention in Höhe von 300 US-Dollar.

Nach Angaben der National Franchisee Leadership Alliance (NFLA) haben sich keine Franchisenehmer für die neuen Maßnahmen ausgesprochen, und mehr als 100 hatten sie angeprangert. Derselbe ehemalige Manager vom Anfang des Textes, sagte, „dieses Team muss gehen“, wobei er sich offenbar auf die derzeitige Führungsspitze von McDonald’s bezog.

McDonald’s erlebte, wie andere Restaurantketten auch, einen Rückschlag durch COVID-19, konnte aber aufgrund seiner Größe, seines gut ausgebauten Drive-Through-Service und anderer Merkmale dem Sturm trotzen. Die Verlagerung einiger Kosten auf die Franchise-Nehmer könnte potenziell dazu beitragen, zusätzliches Wachstum zu generieren, insbesondere wenn sich die Einwände der Franchise-Nehmer letztlich als zahnlos erweisen sollten.

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Dieser Artikel wurde von Rhian Hunt auf Englisch verfasst und am 04.12.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.



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