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2 super Dividendenaktien, die man für immer behalten kann

finanziell erfolgreich 2022
Foto: Getty Images

Das Jahr 2020 hat einmal mehr gezeigt, wie schnell sich eine sicher geglaubte Dividende in Luft auflösen kann. Einige Unternehmen, die am Jahresanfang eine Dividendensteigerung angekündigt haben, mussten diese dann nach Ausbruch der Krise zurechtstutzen oder sogar ganz streichen. So manche glanzvolle Dividendenhistorie wurde dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen. Die folgenden beiden Unternehmen dagegen haben die Ausschüttung auch in diesem Jahr angehoben und damit eine seit Jahrzehnten währende Tradition fortgesetzt.

Coca-Cola

Eine der besten Dividendenhistorien, die man weit und breit finden kann, bietet die Coca-Cola-Aktie (WKN: 850663). Coca-Cola wächst jedes Jahr um wenige Prozent und steigert den Gewinn meist in gleichem Maße. In den letzten Jahren ist die Performance zwar etwas eingebrochen, da man sich auf die Restrukturierung der Abfüllbetriebe konzentriert hat und dort viel Kapital investieren musste. Trotzdem ist Coca-Cola einer der größten und stabilsten Dividendenzahler. Weltweit gibt es nur wenige Unternehmen, die Coca-Cola in dieser Hinsicht übertreffen können.

Jedes Jahr im Februar wird die Dividende weiter angehoben. Inzwischen ist das schon seit 58 Jahren Tradition. In diesem Jahr wurde die Dividende von 1,60 auf 1,64 US-Dollar pro Jahr angehoben. Beim aktuellen Aktienkurs von 54,16 US-Dollar (Stand: 29.12.2020, relevant für alle Kurse) bekommt man als Anleger eine ordentliche Rendite von 3 %.

Aber auch Coca-Cola ist nicht von der Krise verschont geblieben. Denn der Konzern verdient viel Geld mit dem Verkauf von Konzentrat an Bars, Restaurants und ähnliche Großkunden. Da ein Großteil der Geschäfte in diesem Jahr monatelang geschlossen war, ist auch hier viel Umsatz verloren gegangen. Sobald sich die Situation wieder einigermaßen normalisiert hat und Restaurants, Bars und Kinos wieder öffnen dürfen, wird Coca-Cola wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

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Dank dieses soliden Geschäftsmodells gehört die Coca-Cola-Aktie seit Jahrzehnten zu Warren Buffetts Favoriten.

Nestlé

Ähnlich hervorragend sieht die Bilanz von Nestlé (WKN: A0Q4DC) aus. Der Schweizer Konzern ist deutlich breiter aufgestellt als die Amerikaner. Statt sich nur auf Getränke zu fokussieren, hat Nestlé beispielsweise auch Schokolade und Tiernahrung im Angebot. Das macht den Konzern zu einer besonders krisensicheren Investition. Denn um das Geschäft mit Nahrungsmitteln zu untergraben, muss schon einiges passieren!

Ähnlich wie Coca-Cola ist Nestlé ein Gigant, der Jahr für Jahr langsam weiterwächst. Daher ist in beiden Fällen kein Reichtum über Nacht zu erwarten. Aufgrund der Größe und der Gegebenheiten der Branche sind riesige Sprünge in Umsatz oder Gewinn praktisch ausgeschlossen.

Stattdessen sollte man sich darauf einstellen, dass der Aktienkurs im langfristigen Durchschnitt jedes Jahr um einige Prozent steigt und gleichzeitig die Dividende stetig angehoben wird. Denn die beiden Giganten haben eine weitere Gemeinsamkeit: Sie verdienen sehr viel mehr Geld, als sie sinnvoll investieren können. Daher wird ein guter Teil der Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet.

Seit mehr als 20 Jahren wird die Ausschüttung bei Nestlé Jahr für Jahr angehoben. In der bis 1959 zurückgehenden Liste der jährlichen Dividenden, die Nestlé auf der eigenen Webseite pflegt, findet sich zudem kein einziger Fall einer Kürzung oder sogar einer komplett ausgefallenen Dividende. Aktuell werden 2,70 Schweizer Franken je Anteilsschein ausgezahlt. Beim aktuellen Aktienkurs von 104,18 Schweizer Franken ergibt das eine Rendite von 2,6 %, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich noch weiter verbessern wird.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von Coca-Cola. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.



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