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Nestlé-Aktie kauft im Wasser-Segment zu: Passt das zum Konzernumbau?

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Foto: Getty Images

Die Nestlé-Aktie (WKN: A0Q4DC) befindet sich weiterhin in einem Konzernumbau. Im Fokus dabei steht die operative Marge. Der schweizerische Lebensmittelkonzern möchte per Ende dieser zuletzt intensivierten Periode auf einen Wert von 18,5 % kommen. Das könnte mehr Gewinn bei gleichbleibenden Umsätzen bedeuten. Zumindest in der Theorie.

Eine Frage ist natürlich, wie die Lücken, die durch den Konzernumbau hinter der Nestlé-Aktie entstehen, langfristig gestopft werden können. Grundsätzlich gibt es einige Wachstumsmärkte, die Wassersparte gehört jedoch eigentlich nicht dazu.

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Wie jetzt berichtet worden ist, hat die Nestlé-Aktie jedoch offenbar genau hier zugekauft. Schauen wir im Folgenden daher einmal, wie das zur derzeitigen Ausrichtung passt. Sowie, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Nestlé-Aktie: Zukauf im Wassersegment

Wie jetzt unter anderem die schweizerische Handelszeitung berichtet, hat das Management hinter der Nestlé-Aktie zugekauft. Wie gesagt: im Wassersegment. Einer Sparte und vor allem einer Region, wo sich der schweizerische Lebensmittelkonzern unlängst eigentlich von einem größeren Paket von Marken und Produkten getrennt hat. Das dürfte aufmerksamen Investoren inzwischen bewusst sein.

Erfolgt jetzt die prompte Wende? Zumindest aus einer oberflächlichen Perspektive heraus. Nestlé hat demnach die Wassermarke Essentia gekauft. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, das im eher hochpreisigen Segment vertreten ist. Sowie inzwischen in 90.000 stationären Einzelhandelsfilialen angeboten wird. Durchaus eine bemerkenswerte Reichweite.

Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Das Unternehmen sei die Nummer eins im Markt der ionisierten, alkalischen Wasser. Der Gesamtmarkt mit stillem Wasser wird auf 2,7 Mrd. US-Dollar geschätzt, wobei Essentia zuletzt wohl auf Umsätze von 192 Mio. US-Dollar gekommen ist. Durchaus bemerkenswerte Details, wenn du mich fragst. Wobei die Wachstumsrate in den vergangenen Jahren wohl bei ca. 30 % gelegen hat. Trotzdem bleibt die Frage: Wie passt das zum aktuellen Konzernumbau hinter der Nestlé-Aktie?

Ganz einfach: Mit Premium-Fokus & Wachstum

Die Antwort ist eigentlich recht simpel, wenngleich auch zweigeteilt. Das Management der Nestlé-Aktie will schließlich nicht gänzlich auf Wasser verzichten. Nein, sondern sich einfach bloß auf hochmargige Premium-Marken konzentrieren. Das wiederum zeigt, dass die Auswahl von Essentia eigentlich nicht so abwegig ist, wie es auf den ersten Blick vielleicht wirken mag.

Zudem kann die Nestlé-Aktie mit diesem Zukauf ein solides Wachstumspotenzial generieren. Das könnte in den aktuellen Konzernumbau ebenfalls passen. Beziehungsweise die Lücken, die einzelne Verkäufe gerissen haben, zumindest teilweise schließen. Die Quintessenz ist daher eigentlich recht simpel.

Ob die Nestlé-Aktie mit diesem Wasser Erfolge feiern kann? Das wird die Zeit zeigen. Fest steht damit jedenfalls: Das Management versucht aktiv, weitere Zukäufe zu tätigen, um sich in neuen Wachstumsmärkten zu positionieren. Eine wichtige Erkenntnis, um die vorher entstandenen Lücken zu schließen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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