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TeamViewer-Aktie: Wie gewonnen, so …

Foto: Getty Images

Bei der TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) scheint zur Mitte der Woche ein Sprichwort relevant zu sein: Wie gewonnen, so zerronnen. Im Endeffekt zeigt sich, dass der Aktienkurs am Mittwoch erneut nachgegeben hat, kurz nachdem die Performance am Dienstag wieder etwas positiver gewesen ist.

Wir Fools sind zugegebenermaßen nicht bekannt dafür, auf einzelne Handelstage bei Aktien zu achten. Nicht einmal bei der TeamViewer-Aktie tracken wir die Performance so sehr. Oder geben viel auf die Aktienkursentwicklung. Trotzdem könnte sich daran eine Menge ableiten lassen. Natürlich auch in Verbindung mit dem vorherigen Abverkauf, der inzwischen mehr als die Hälfte des Börsenwertes des Unternehmens vernichtet hat.

TeamViewer-Aktie: Viel Pessimismus

Bei der TeamViewer-Aktie scheint es im Moment jedenfalls eine Menge Pessimismus zu geben. Im Endeffekt erkennen wir, dass die Anteilsscheine selbst auf positive Nachrichten kaum bis gar nicht reagieren. Ausblenden sollten wir als Foolishe Investoren zumindest nicht, dass es sie definitiv gegeben hat.

So arbeitet der deutsche Tech-Spezialist ab sofort mit Google zusammen, um im Bereich der virtuellen Realität spannende, monetarisierbare Lösungen anzubieten. Das Shoppen über eine Brille aus dem Hause des globalen Tech-Konzerns steht im Vordergrund. Eine Partnerschaft, die das starke Niveau von TeamViewer unterstreichen könnte.


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Aber auch andere Dinge haben die TeamViewer-Aktie zuletzt eigentlich positiv geprägt. So beispielsweise, dass das Management an Lösungen für die Schulen arbeiten möchte. Datenschutzkonforme Videochat-Tools sollen dabei im Vordergrund stehen. Wenn eine solch sichere und qualitative Lösung auf den Markt kommt, könnte das positiv für das Wachstum sein.

Die Investoren sehen im Moment jedoch nur eines: dass sich der Wind etwas gedreht hat. Sowie auch, dass sich das Wachstum verlangsamt. Und das nicht nur kurzfristig, sondern gemäß der jetzt ausgegebenen Prognosen auch mittelfristig. Die Geschäftsjahre 2022 und 2023 dürften entsprechend schwieriger sein.

Die Kehrseite

Allerdings könnte das auch zu einer anderen Ausgangslage führen: Nämlich zu der, dass die TeamViewer-Aktie vielleicht zu negativ gesehen wird. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von knapp über 5 könnte jedenfalls für den kleinen und moderat weiterwachsenden Tech-Akteur eher preiswert sein. Zumal die Marktkapitalisierung mit unter 2,8 Mrd. Euro inzwischen durchaus preiswert ist.

Im Endeffekt kann niemand sagen, wann sich der Wind bei der TeamViewer-Aktie dreht. Gerade aufgrund starker Schlagzeilen, spannender Kooperationen und eigentlich intakter Wachstumsmöglichkeiten könnte es sich vielleicht anbieten, zumindest einmal zu versuchen, gegen den Strom zu schwimmen. Das offenbart vielleicht eine langfristige Turnaround- und Wachstumschance.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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