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HelloFresh-Aktie in 2022: 3 Kennzahlen für eine erfolgreiche Zukunft

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Die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) hat insgesamt im neuen Jahr 2022 eine Menge zu beweisen. Wobei die vergangenen zwölf Monate unterm Strich trotzdem erneut erfolgreich gewesen sind. Noch immer erkennen wir ein moderates Plus von 6,8 %, obwohl sich die Anteilsscheine von ihrem Rekordhoch von 97,50 Euro inzwischen weiter entfernt haben.

Es gibt im neuen Jahr 2022 eine Menge Dinge, die man als unternehmensorientierter Investor beobachten kann. Ich blicke jedenfalls auf die folgenden drei Aspekte bei der HelloFresh-Aktie. Sie könnten im Jahr 2022 besonders relevant sein.

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HelloFresh-Aktie in 2022: Die Prognosen

Bei der HelloFresh-Aktie sind die Prognosen natürlich immer ein wichtiges Merkmal. Es geht dabei letztlich um das Wachstum. Wobei wir uns wohl noch in einer Phase der Wachstumsgeschichte befinden, in der das Mengenwachstum wichtig ist. Vor allem, um nach der Pandemie zu bestätigen, dass die Investitionsthese weiterhin intakt ist.

Zuletzt hat das Management der HelloFresh-Aktie bereits für 2022 eine neue Prognose bekannt gegeben. Demnach möchte man in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich ein Umsatzwachstum zwischen 20 und 26 % anpeilen. Damit, so zumindest die erste Erkenntnis, geht das operative Wachstum weiter.

Allerdings ist die weiterführende Frage, ob es bei dieser Prognose bleibt. Das Management des Versenders von Kochboxen ist in den vergangenen zwei Geschäftsjahren immer eher konservativ gewesen und hat die Prognosen ein ums andere Mal nach oben revidiert. Wenn dieser Mechanismus erneut greift, so zeigt das nicht nur, dass die Wachstumsgeschichte intakt ist. Nein, sondern vielleicht erneut etwas rasanter. Wobei das Volumen natürlich in den letzten zwei Jahren wirklich signifikant gestiegen ist.

Bestellintervall und Bestellvolumen

Apropos Volumen bei der HelloFresh-Aktie: Auch das ist ein wichtiger Punkt, den ich im kommenden Jahr im Auge behalten möchte. Der E-Commerce-Akteur liefert zwar weiterhin ein beeindruckendes Wachstum. Aber ich habe auch die eine oder andere, zugegebenermaßen kleinere Delle entdeckt, die ich beobachte.

Im zweiten Quartal ist beispielsweise der durchschnittliche Bestellwert je Order von 53,70 Euro im Vorjahr auf 50,20 Euro abgesackt. Im dritten Quartal erholt sich der Wert zwar wieder leicht auf 51,30 Euro. Trotzdem: Wir erkennen hier einen leichten qualitativen Rückgang.

Auch die durchschnittlichen Bestellungen je Kunde sind im zweiten Quartal um 7 % auf 4,0 leicht rückläufig gewesen. Ob das eine qualitative Baustelle der HelloFresh-Aktie ist, das ist natürlich schwierig zu sagen. Ich würde diese Kennzahlen jedoch als qualitativ bezeichnen und sie für die Intaktheit der Investitionsthese und die Monetarisierung der Kunden in einer post-pandemischen Welt weiterhin verfolgen.

HelloFresh-Aktie: Profitabilität wichtiger

Zu guter Letzt würde ich bei der HelloFresh-Aktie außerdem zunehmend auf die Profitabilität schauen. Wie gesagt: Im Fokus darf auch das Mengenwachstum und die Intaktheit der Investitionsthese in einer post-pandemischen Welt sein. Katalysator für zukünftige Kursgewinne ist möglicherweise jedoch ein stärkeres Ergebnis je Aktie.

Immerhin: Der Kochboxversender macht mit einem AEBITDA von 396,8 Mio. Euro für die ersten neun Monate des Jahres 2021 weitere Fortschritte. Wenn dieses Geschäft jedoch stärker skalierbar ist, so könnte ein Ergebniswachstum auch wieder zu steigenden Aktienkursen führen. Wobei der durchschnittliche Bestellwert je Order grundsätzlich eine wichtige Kennzahl sein dürfte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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