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Warum die HelloFresh-Aktie jetzt ein unglaubliches Schnäppchen sein könnte

HelloFresh
Foto: HelloFresh

Die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) ist in den vergangenen Monaten extrem gefallen. Noch Ende November hat die Aktie ein neues Allzeithoch erreicht und hätte fast die Marke von 100 Euro geknackt.

Die Aktie hat in den letzten beiden Jahren einen unglaublichen Aufstieg erlebt. Noch Anfang Januar 2020 konnte man die Aktie für weniger als 20 Euro kaufen.

Durch die Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen hat HelloFresh einen massiven Wachstumsschub erfahren, der die Aktie in die Höhe getrieben hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, deren Aktienkurse seit Beginn der Pandemie in die Höhe geschnellt sind, kann HelloFresh aber inzwischen mit hohen Gewinnen glänzen.

HelloFresh-Aktie stürzt um 50 % ab

Trotzdem ist der Aktienkurs in den letzten Monaten massiv unter die Räder gekommen. Seit Ende November hat sich der Kurs auf aktuell noch 47,46 Euro mehr als halbiert (Stand: 21.02.2022). Das könnte sich aber für langfristig orientierte Anleger in wenigen Jahren als Schnäppchen herausstellen.

Denn HelloFresh hat zwar zweifellos von den Umständen der letzten Jahre profitiert und viele Kunden hinzugewonnen. Aber entgegen der weitverbreiteten Befürchtungen kann HelloFresh die Kunden scheinbar auch halten. Und nicht nur das! Die Kundenzahlen steigen auch weiter an.


The Trade Desk
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Die Pandemie hat HelloFresh dadurch eine Menge Geld in die Kassen gespült. Denn tatsächlich hatte man erst kurz vor Beginn der Pandemie die Gewinnschwelle erreicht. Im Geschäftsjahr 2020 ist daraus dann schlagartig ein Nettogewinn von knapp 370 Mio. Euro geworden.

Diese plötzliche Geldschwemme hat HelloFresh genutzt, um die ohnehin geplante Expansion zu beschleunigen. Das wird sich in den Geschäftszahlen des letzten Jahres widerspiegeln und voraussichtlich auch den Gewinn in diesem Jahr belasten. Denn die Expansion in neue Märkte kostet erst mal viel Geld, sollte sich aber langfristig finanziell auszahlen und die Gewinne weiter antreiben.

Schon in den ersten drei Quartalen ist der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr leicht auf knapp 209 Mio. Euro oder 1,20 Euro je Aktie gefallen. Im Vorjahr lag das Ergebnis noch bei 1,38 Euro je Aktie.

Langfristig werden steigende Gewinne erwartet

Aber die Investitionen von heute sind die Gewinne von morgen. Tatsächlich hat HelloFresh große Wachstumspläne. Schon 2025 soll der Umsatz auf 10 Mrd. Euro steigen, nach etwa 5,5 Mrd. Euro im letzten Jahr.

Und bis dahin sollen auch die neuen Märkte, in die man gerade expandiert, zu den Gewinnen beitragen. Die angepasste Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll bis dahin wieder auf das Niveau von 2020 oder sogar noch höher steigen. Damit dürfte auch der Gewinn je Aktie in den kommenden Jahren kräftig steigen.

Und genau deshalb könnte sich das aktuelle Kursniveau in wenigen Jahren als Schnäppchen herausstellen. Tatsächlich nutzt HelloFresh den Kursrutsch derzeit für günstige Aktienrückkäufe. Seit Mitte Januar läuft ein Rückkaufprogramm im Umfang von bis zu 250 Mio. Euro.

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Dennis Zeipert besitzt HelloFresh-Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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