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BYD-Aktie: 4 interessante News

Elektroautos an E-Ladestationen
Foto: Getty Images

BYD (WKN: A0M4W9) profitiert in China so stark vom Elektroauto-Boom, wie es Tesla (WKN: A1CX3T) in den USA tut. Beide Aktien sind seit März 2020 deutlich gestiegen.

BYD hat die Verbrenner-Produktion eingestellt

BYD wird zukünftig noch stärker zur Tesla-Konkurrenz, denn das chinesische Unternehmen hat im März 2022 seine Verbrenner-Produktion eingestellt. Somit liegt nun die gesamte Konzentration auf der Entwicklung und Produktion von Hybrid- und reinen Elektrowagen (NEVs). Für Verbrenner stellt es zukünftig nur noch Ersatzteile und Servicedienste zur Verfügung.

NEV-Absatz steigt weiterhin stark

Wie aus einer Börsenmitteilung hervorgeht, hat BYD im März 2022 ebenfalls den Verbrenner-Verkauf eingestellt. Das Unternehmen setzte dafür 104.878 NEVs ab. Dies entsprach gegenüber dem Vorjahresmonat einer Steigerung um 333 %.

Hielt sich der Verkauf beider Fahrzeuggruppen bisher etwa die Waage, gewannen reine Elektroautos mit einem Absatz von 53.664 Autos (+ 229,2 %) im März 2022 leicht die Oberhand. Hybridfahrzeuge verkauften sich mit 50.674 Einheiten (+ 615,2 %) etwas schwächer. Lediglich bei den Nutzfahrzeugen verzeichnete der Konzern im März einen Absatzrückgang um 35,1 % auf 540 Stück.


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Seit Jahresbeginn 2022 konnte BYD den NEV-Absatz um 422,97 % auf 286.329 Fahrzeuge steigern. Reine Elektroautos legten um 271,05 % auf 143.223 Stück zu. Der Hybrid-Absatz wuchs um 857,4 % auf 141.514 Wagen. Innerhalb des ersten Quartals 2022 stieg auch der Nutzfahrzeug-Verkauf um 16,12 % auf 1.592 Einheiten.

Ähnlich wie Tesla produziert BYD auch NEV-Batterien und Energiespeicher für erneuerbare Energien. Im März 2022 wuchs die installierte Leistung um 149,1 % auf 5.353 GWh. Im gesamten ersten Quartal 2022 legte sie um 180,4 % auf 14.738 GWh zu.

Zwei neue Töchter

Im Zuge des Verbrenner-Aus gründete BYD eine neue Tochtergesellschaft (Fuzhou Zhuoyu Automobile Sales), die auf den Vertrieb von Hybrid-Motoren, elektronischen Teilen und Batterieladesäulen spezialisiert ist.

BYD versucht, entlang der gesamten Wertschöpfungskette unabhängig zu werden. Dazu gehört auch die Rohstoffsicherung, um in Engpassfällen nicht auf Zulieferer angewiesen zu sein. Dazu hat der Konzern nun gemeinsam mit der Sichuan Road & Bridge das Joint Venture Sichuan Ludi Mining gegründet. Es konzentriert sich auf die Rohstoffförderung.

Im Vorfeld hat sich BYD durch Verträge mit mehreren Firmen bereits wichtige Lithiumvorkommen gesichert.

BYD baut seine Produktion aus

Der NEV-Bedarf steigt weiter steil an. Nach eigenen Aussagen liegt BYDs Auftragsbestand mit steigender Tendenz derzeit bei monatlich 400.000 Autos, den er nicht bedienen kann. Der Konzern möchte 2022 etwa 1,5 Mio. Fahrzeuge verkaufen.

Damit dieses Ziel erreicht wird, nimmt BYD am 15. April 2022 in Fuzhou (Provinz Jiangxi) sein fünftes China-Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 200.000 Einheiten in Betrieb.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von BYD und Tesla.



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