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Spotify-Aktie: Wirklich nicht wie Netflix?!

Quelle: Spotify Press Kit.

Die Spotify-Aktie (WKN: A2JEGN) konnte sich der Entwicklung des breiten Growth-Marktes zuletzt nicht entziehen. Als Streaming-Aktie ging es mit den Anteilsscheinen alleine im vergangenen Monat um 31,5 % bergab. Das ist ohne jeden Zweifel eine starke Korrektur für einen kurzen Zeitraum.

Gemixte eigene Zahlen und der Abverkauf bei der Netflix-Aktie (WKN: 552484) haben als Auslöser für diesen regelrechten Crash fungiert. Aber ist ein Vergleich zwischen den beiden Streaming-Peers angemessen? Der CEO sagt Nein. Vermutlich auch, um sich dem allgemeinen Markt und Momentum zu entziehen. Aber blicken wir darauf, was an dieser Perspektive dran sein kann.

Spotify-Aktie: Nicht wie Netflix?

Das Management hinter der Spotify-Aktie zielt im Rahmen des eigenen Vergleichs auf eine sehr entscheidende Komponente ab: die eigenen Investitionen. Wie der CEO weiter ausführt, ist einer der bedeutendsten Unterschiede hinter den beiden Plattform, dass lediglich einer in eigene Inhalte investieren muss. Kleiner Hinweis: Spotify gehört nicht dazu.

Netflix ist gezwungen, konsequent in die eigene Produktion von Inhalten zu investieren: Serien, Spielfilme oder neuerdings auch Gaming. Unter anderem gibt es natürlich auch teilweise lizenzierte Inhalte. Das Salz in der Suppe und der exklusive Teil sind jedoch eigene Formate.

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Spotify hingegen bezieht Inhalte nicht primär aus Eigenproduktionen. Das eigene Team singt nicht oder produziert auch keine Lieder. Nein, sondern man ist primär die Plattform, damit andere Interpreten ihre Inhalte den Nutzern zur Verfügung stellen. Das wiederum hat Einfluss darauf, inwieweit das Management investieren muss. Und entsprechend auch auf die Margen.

Ist das ein Vorteil, dass die Spotify-Aktie hier nicht so ist wie die Netflix-Aktie? Auch das ist eine gute Frage. Und, wie so oft, hat die Antwort zwei relevante Seiten.

Was bedeutet das konkret?

Dass die Spotify-Aktie nicht wie eine Netflix-Aktie ist, hat weitreichende Konsequenzen. Wobei ich glaube, dass die kurzfristige und die längerfristige Perspektive entscheidende Anhaltspunkte bieten können. Kurzfristig würde ich zum Beispiel eher den Effekt auf die Margen sehen, der bedeutend attraktiver erscheint, wenn nicht konsequente hohe Investitionen in eigene exklusive Inhalte passieren müssen.

In der Quintessenz ist es jedoch auch ein mögliches Alleinstellungsmerkmal. Formate wie eben Stranger Things oder Squid Game sind ein Erfolgsbringer für Netflix. Spotify hat solche Möglichkeiten, die Qualitäten und Nutzungsbedingungen der Plattform mitzugestalten. In der Quintessenz geht es hier um die Masse. Aber eben auch um eine, bei der kaum Exklusivität möglich ist. Für Wettbewerber eine potenziell größere Angriffsfläche.

Was ist daher besser, was ist schlechter? Vielleicht ist das genau die Frage, wenn es um diese beiden verschiedenen Streaming-Aktien geht.

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Vincent besitzt Aktien von Netflix. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Netflix und Shopify und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2023 $1,140 Call auf Shopify und Short January 2023 $1,160 Call auf Shopify.



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