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Traurig, aber wahr: AT&T besitzt schon wieder 7 % Dividendenrendite

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Foto: Getty Images

Hast du dir die Aktie von AT&T (WKN: A0HL9Z) in letzter Zeit ein wenig näher angesehen? Falls ja, ist dir womöglich etwas aufgefallen: Sie besitzt schon wieder 7 % Dividendenrendite, wie auch ein US-Portal zuletzt attestierte. Bei einer Jahresdividende in Höhe von 1,11 US-Dollar und einem aktuellen Aktienkurs von 15,90 US-Dollar erhalten wir ziemlich genau diesen Wert.

Das ist meiner Meinung nach wirklich traurig. Es sagt nämlich eher wenig über die Qualität des passiven Einkommens aus. Nein, sondern viel mehr über den Misserfolg bei dem US-amerikanischen Telekommunikationskonzerns. Schauen wir uns das etwas näher an.

AT&T: Yep, 7 % Dividendenrendite

Eigentlich könnte man argumentieren, dass bei der Aktie von AT&T 7 %Dividendenrendite attraktiv erscheinen. Vielleicht auch im Hinblick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 6. Das US-Portal nasdaq.com liefert zu den aktuellen Bewertungen ziemlich schnell einen relevanten Kennzahlen-Kontext. Allerdings müssen wir auf Ursachensuche gehen, warum das so ist. Beziehungsweise, warum schon wieder.


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Schließlich hat das Management von AT&T die eigene Dividende im Jahr 2022 gekürzt. Von 0,52 US-Dollar ging es hinab auf die besagten 0,2775 US-Dollar, die das Management jetzt an die Investoren auszahlt. Das ist eine deutlich geringere Ausgangsbasis und eine trotzdem hohe Dividendenrendite. Die logische Folge? Die Aktie des Telekommunikationskonzerns ist einfach weiter gefallen.

Zuletzt auch aufgrund der Dividendenkürzung. Aber für mich auch wahrscheinlich, weil das Management des Telekommunikationskonzerns erst dringend in den Content-Markt hineinwollte. TimeWarner und die Assets schienen das Mittel der Wahl. Allerdings hat man den Deal kurzfristig rückgängig gemacht, per Spin-Off ist ein neues Unternehmen entstanden. Eine teure Strategie, die ebenfalls nicht ganz glücklich war.

Inzwischen rächen sich bei AT&T auch die hohen Verbindlichkeiten. Zum Ende des zweiten Quartals hat es Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 136 Mrd. US-Dollar gegeben. Steigende Zinsen sind hier definitiv kein guter Hebel.

Eine Misserfolgsgeschichte!

Dass die Aktie von At&t also wieder 7 % Dividendenrendite besitzt, das können wir als Misserfolgsgeschichte interpretieren. Selbst nach einer Dividendenkürzung schaffte es das Management nicht, die Richtung des Aktienkurses positiver zu beeinflussen. Die fundamentale Bewertung ist weiter und inzwischen tief gefallen, der Status als Dividendenaristokrat futsch. Steigende Zinsen belasten. Ob sich daraus im Moment eine Value-These ableiten lässt? Entscheide selbst. Aber die Historie hat nicht allzu viel Mut gemacht bis jetzt.

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Vincent besitzt Aktien von AT&T. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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