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Das Management der Fresenius-Aktie besitzt 3 mögliche Wertsteigerer

Anlageideen und Aktientipps
Foto: Getty Images

Bei der Fresenius-Aktie (WKN: 578560) sind Wertsteigerer eher kaum vorhanden. Wachstum hat es in den vergangenen Jahren lediglich bei der Dividende gegeben. Hin und wieder auch beim Umsatz, aber beim Konzernergebnis nicht, was zu einer wirklich schwachen Aktienkursperformance führte.

Dass hinter der Aktie ein Dividendenaristokrat steckt, ist damit zweitrangig. Allerdings zeigt das, dass ein defensiver, qualitativ guter Kern durchaus vorhanden ist. Blicken wir somit heute auf drei mögliche Wertsteigerungsmaßnahmen, die jetzt denkbar wären. Ja, sogar allesamt durchaus realistisch umsetzbar.

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Fresenius-Aktie: Katalysator Kapitalmaßnahmen

Kapitalmaßnahmen können ein Wertsteigerer bei der Fresenius-Aktie sein. Ob die Dividende hierbei noch zündet, ist mit einem großen Fragezeichen behaftet. Aufgrund der geringen Ausschüttungshistorie ist weiteres Wachstum jedoch durchaus möglich. Trotzdem, wenn du es richtig gelesen hast: Diese Überschrift heißt nicht Dividendenwachstum.

Ehrlich gesagt wäre es mir inzwischen recht, wenn das Management des DAX-Gesundheitskonzerns auch in die eigenen Aktien investieren würde. Aktienrückkäufe könnten bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 8 eine wertschöpfende Maßnahme für die Investoren sein. Wobei gleichzeitig auch klar sein muss: Die richtige Mittelverwendung gilt es jetzt zu priorisieren.

Ein mutiger Schritt bei diesem Thema könnte jedoch Bewegung in die Fresenius-Aktie bringen. Beziehungsweise langfristig orientiert Mehrwerte schöpfen, auf die man konsequent aufbauen kann.

Investieren in die eigene Bilanz

Bei der Fresenius-Aktie herrscht in Teilen große Unsicherheit aufgrund der bilanziellen Struktur und der Fremdmittel. Das bedeutet, dass steigende Zinsen bei einer hohen Verschuldung ein Problem bedeuten können. Ein weiterer Wertsteigerer ist daher relativ klar: das Investieren in eine verbesserte Bilanz.

Der DAX-Gesundheitskonzern dürfte viele Sorgen vertreiben, wenn man in den kommenden drei Jahren die Fremdmittel reduziert. Das senkt schließlich perspektivisch die Fremdmittelkosten. Für mich wäre das auch eine gute Option, wobei der Aspekt in Konkurrenz zu den Kapitalrückführungen stehen dürfte.

Positiv ist, dass das Management der Fresenius-Aktie damit viele Wertsteigerungsmaßnahmen haben dürfte. Man könnte theoretisch aus dem Vollen schöpfen, um jetzt den Turnaround anzugehen.

Fresenius-Aktie: Ein Split des Konzerns

Zu guter Letzt kann das Management der Fresenius-Aktie aus der bisherigen Konzernstruktur heraus Werte schaffen. Würde man den Gesamtkonzern in seine Einzelteile zerlegen, so dürfte der innere Wert der gesamten Konzernbereiche voraussichtlich mehr wert sein als die Summe der Teile. Das liegt nicht nur am Konglomeratsabschlag.

Alleine die beiden guten und qualitativ hochwertigen Segmente Helios und Kabi sind weiterhin erfolgreich und dürften eine höhere Bewertung verdient haben. Medical Care ist zwar das Sorgenkind, aber trotzdem ist die Beteiligung in einem Milliardenmarkt aktiv. Würde man sich dazu entschließen, einzelne Bereiche oder alle Bereiche in die Eigenständigkeit zu führen, wäre das ein Wertschöpfer.

Trotzdem ist es fraglich, ob das bei der Fresenius-Aktie wirklich passiert. Wenn das Management auf der Suche nach Ideen ist, bieten sich gewisse Überlegungen jedoch durchaus an.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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