3.000 Euro auf der hohen Kante? Diese 3 Aktien sind nun unverschämt günstig

Eine Frau mit einem Handtuch um den Kopf ist überrascht.
Foto: Alexandr Ivanov via Pixabay

Nachdem der breite Aktienmarkt im Jahr 2022 sein schlechtestes Jahr seit der Finanzkrise hatte, sind viele Aktien nun attraktiv bewertet. Wer jetzt etwas Geld übrig hat und sich von der negativen Stimmung nicht verunsichern lässt, hat gute Aussichten auf schöne langfristige Renditen. Zum Beispiel mit den folgenden drei Aktien, die zwar stark gefallen sind, sich aber operativ unverändert gut entwickeln.

Autodesk

Die Aktien von Autodesk (WKN: 869964) fielen im letzten Jahr um 26 % und notieren damit nun unter dem Stand von vor der Corona-Krise (Stand aller Angaben: 12.01.23). Das operative Geschäft hat sich seitdem jedoch stark weiterentwickelt. Der Umsatz war im letzten Quartal 34 % höher als vor drei Jahren, der Free Cashflow stieg sogar um 42 %.

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Die Nachfrage nach der Design- und Bausoftware von Autodesk, mit der zum Beispiel Gebäude entworfen, Automobile designt oder 3D-Videospiele entwickelt werden, scheint mir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten intakt. Im letzten Quartal stieg der Umsatz um 14 %, der Free Cashflow um 79 %.

Mit Blick nach vorne scheint das kalifornische Unternehmen gut positioniert zu sein, um von der fortschreitenden Digitalisierung unserer Welt zu profitieren. Auch in Bereichen wie Virtual Reality könnte Autodesk eine führende Rolle einzunehmen. Das Management erwartet auch in den nächsten Jahren ein Free-Cashflow-Wachstum mit zweistelligen Raten. Gemessen daran finde ich die Autodesk-Aktie mit einem Multiple bezogen auf den erwarteten Free Cashflow von 22 günstig bewertet.

Hornbach Holding

Die Aktie der deutschen Baumarktkette Hornbach Holding (WKN: 608340) ist nach dem Kursrückgang von 40 % im letzten Jahr noch deutlich günstiger bewertet. Das erwartete KGV beträgt 7.

Allerdings wächst das Unternehmen aus Neustadt an der Weinstraße auch mit geringeren Raten. In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz mit durchschnittlich 6 % pro Jahr. Nachdem Hornbach stark von einer coronabedingt hohen Nachfrage profitierte, normalisiert sich das Geschäft in diesem Jahr. Im Vergleich zum Rekordquartal des Vorjahres stieg der Umsatz im letzten Quartal noch einmal um 10 %. Das EBIT fiel jedoch um 13 %.

Ich gehe davon aus, dass das europaweit tätige Unternehmen auch in den nächsten Jahren mit mittleren einstelligen Raten wachsen kann. Denn zum einen soll der Gesamtmarkt für Heimwerker- und Baumärkte langfristig weiterwachsen. Und zum anderen traue ich Hornbach zu, seinen Marktanteil auch in Zukunft zu steigern, indem neue Baumärkte eröffnet werden (20 neue Märkte sind für die nächsten Jahre geplant) und die Onlinepräsenz weiter gestärkt wird.

Shimano

Ähnlich wie Hornbach profitierte auch das japanische Unternehmen Shimano (WKN: 865682) von der Coronakrise. Während vieles nicht möglich war, konnten die Menschen immer noch Fahrradfahren und Angeln. Entsprechend stieg die Nachfrage nach den Fahrradkomponenten wie Schaltungen, Bremsen und Radnaben sowie nach dem Angelzubehör des Konzerns.

Diese Sonderkonjunktur ebbt nun ab. Während der Aktienkurs im letzten Jahr um 31 % fiel, stiegen Umsatz (+18 %) und Gewinn pro Aktie (+34 %) auch in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022. Die hohe Inflation und eine mögliche Rezession könnten die Nachfrage nach den diskretionären Produkten des familiengeführten Unternehmens kurzfristig sinken lassen. Aufgrund der Barmittel von 3 Mrd. Euro und minimalen Schulden muss sich der Konzern darüber jedoch keine großen Sorgen machen.

Langfristig sehe ich Shimano als Marktführer mit einem weltweiten Marktanteil von rund 50 % bei Fahrradkomponenten weiterhin hervorragend positioniert, um von einem anhaltenden Wachstum des Fahrradmarktes zu profitieren. Auch im Bereich Angeln scheint Shimano gut aufgestellt. Gemessen an diesen positiven Aussichten finde ich das erwartete KGV von 14 niedrig.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Autodesk, Hornbach Holding und Shimano. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Autodesk.

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