2 Top-Aktien, die man schon für weniger als 40 Euro kaufen kann

Aus wachsenden Stapeln von Münzen keimen zarte Pflanzen
Foto: Nattanan Kanchanaprat via Pixabay

Die Berg-und-Tal-Fahrt an den Aktienmärkten mag auf den ersten Blick für Beunruhigung sorgen. Eigentlich sollte man sich darüber aber freuen. Denn was auf den ersten Blick wie eine Katastrophe wirkt, bietet langfristig orientierten Anlegern die ideale Gelegenheit, das eine oder andere Schnäppchen aufzusammeln.

Noch dazu kann man schon mit kleinen Beträgen einsteigen und muss sich nicht gleich für Hunderte Euro Aktien ins Depot legen.

Mit weniger als 40 Euro zur ersten Aktie

Hier sind zwei hochkarätige Aktien, die man schon für weniger als 40 Euro kaufen kann.

Infineon

Fangen wir mit der Infineon-Aktie (WKN: 623100) an. Die Infineon-Aktie hat im letzten Jahr eine enorme Achterbahnfahrt hinter sich gebracht. Im Jahresverlauf pendelte der Kurs zwischen 20 und 40 Euro hin und her. Aktuell kostet eine Aktie 34,50 Euro (Stand: 17.03.2023, relevant für alle Kurse).

Einer der Gründe für die starken Kursschwankungen waren, neben der allgemeinen Verunsicherung an den Märkten, die Sorge vor einer nachlassenden Nachfrage. Denn viele andere große Chiphersteller haben in den letzten Quartalen mit starken Umsatz- und Gewinnrückgängen enttäuscht.

Bei Infineon laufen die Geschäfte dagegen weiter auf Hochtouren. Der Umsatz ist im Ende September beendeten Geschäftsjahr um 29 % auf 14,2 Mrd. Euro gestiegen. Der Nettogewinn je Aktie hat sich sogar mit 1,65 Euro fast verdoppelt. Auch im laufenden Jahr erwartet Infineon weiteres Wachstum. Der Umsatz soll einen weiteren Sprung auf 15,5 Mrd. Euro machen und auch die Gewinnmarge leicht zulegen. Das dürfte in Kombination zu einem weiteren kräftigen Gewinnanstieg führen.

Mit den steigenden Gewinnen dürften in den kommenden Jahren im besten Fall auch die Dividendenzahlungen kontinuierlich steigen. Aktuell zahlt Infineon über die Dividende von 0,32 Euro je Aktie nur einen kleinen Teil des Gewinns an seine Aktionäre aus und nutzt das Kapital stattdessen für Investitionen und Zukäufe.

Zalando

Kommen wir damit zum zweiten Kandidaten, der Zalando-Aktie (WKN: ZAL111). Zalando hat ein extrem schwieriges Jahr hinter sich. Nachdem die Umsätze während der Corona-Pandemie extrem gestiegen sind, hat sich das Wachstum inzwischen wieder normalisiert. Das Wichtigste ist aber, dass das Unternehmen weiter wächst und die Zuwächse der letzten Jahre nicht wieder abgibt.

Tatsächlich ist der Umsatz im letzten Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau konstant geblieben. Und auch in diesem Jahr rechnet Zalando mit stagnierenden Umsätzen. Gleichzeitig soll aber die Profitabilität wieder deutlich steigen, nachdem es hier im letzten Jahr steil bergab ging. Der Nettogewinn ist auf nur noch 16,8 Mio. Euro eingeknickt, nachdem man im Vorjahr noch ein Ergebnis von 234 Mio. Euro erreicht hatte.

In seiner Prognose für das laufende Jahr stellt Zalando aber zumindest einen deutlichen Gewinnanstieg in Aussicht. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll auf bis zu 350 Mio. Euro steigen. Im letzten Jahr lag der Wert bei 184 Mio. Euro. Damit dürfte sich auch der Gewinn je Aktie wieder der Marke von 1 Euro annähern.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von Zalando. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Zalando.



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