Jesse Livermore: Diese Regeln der Börsenlegende machen Anleger zum Profi!

Ein Mann spielt Schach und zieht gerade eine weiße Figur.
Foto: Michal Jarmoluk via Pixabay

Jesse Livermore, auch bekannt als der „König der Spekulanten“, ist eine Legende der Börsenwelt. Seine Karriere begann im späten 19. Jahrhundert, als er als Börsenmakler an der Wall Street arbeitete. Doch es war seine Fähigkeit, den Markt zu antizipieren, und sein unerschütterliches Vertrauen in seine Handelsstrategien, die ihn zu einem der erfolgreichsten Spekulanten aller Zeiten machten.

Sein Handelsstil war geprägt von einer Kombination aus technischer Analyse und psychologischem Verständnis des Marktes. Livermore war bekannt dafür, dass er sich auf wenige ausgewählte Handelsmöglichkeiten konzentrierte und nur dann handelte, wenn er eine klare Vorstellung von der zukünftigen Marktbewegung hatte. Er nutzte die Chartanalyse, um Trends und Muster zu identifizieren, und kaufte oder verkaufte auf der Grundlage dieser Informationen.

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Er beobachtete das Verhalten anderer Händler und nutzte dieses Wissen, um vorherzusagen, wie sich der Markt entwickeln würde. Er verließ seine Positionen frühzeitig, wenn er das Gefühl hatte, dass sich der Markt gegen ihn wenden würde, und behielt sie längerfristig, wenn er das Gefühl hatte, dass es noch Raum für Gewinne gab.

Schauen wir uns heute einmal drei wichtige Regeln an, die seine Karriere geprägt haben. Los geht’s.

Geduldig sein und auf den Markt reagieren

Eines der wichtigsten Dinge, die Jesse Livermore betonte, war die Bedeutung der Geduld und des Wartens auf den richtigen Zeitpunkt, um auf dem Markt zu agieren. „Den Markt antizipieren heißt spielen. Geduldig zu sein und nur zu reagieren, wenn der Markt das Signal gibt, bedeutet zu spekulieren“, sagte er.

Viele Anleger neigen dazu, impulsiv und emotional zu handeln, was oft zu schlechten Entscheidungen führt. Livermore jedoch wusste, dass die beste Vorgehensweise darin besteht, geduldig zu sein und auf die richtigen Signale zu warten.

Der Markt hat immer recht

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Livermore betonte, war die Bedeutung des Verzichts auf Meinungen und das Argumentieren mit dem Markt. „Ein umsichtiger Spekulant argumentiert nie mit dem Band. Märkte irren sich nie, Meinungen oft“, beschrieb er einmal.

Anstatt sich auf Meinungen anderer zu verlassen, legte Livermore Wert darauf, seine Entscheidungen auf den Markt selbst zu stützen. Dies erforderte eine gründliche Analyse und ein Verständnis für die Mechanismen des Marktes.

Kontrolliere die Emotionen

Ein weiteres wichtiges Thema für Livermore war die Kontrolle von Emotionen beim Handel. „Emotionale Kontrolle ist der wichtigste Faktor beim Spielen auf dem Markt. Verlieren Sie niemals die Kontrolle über Ihre Emotionen, wenn sich der Markt gegen Sie bewegt. Seien Sie nicht zu zuversichtlich über Ihre Gewinne oder zu mutlos über Ihre Verluste“, betonte er zu Lebzeiten.

Anleger neigen dazu, von ihren Emotionen beeinflusst zu werden, insbesondere wenn sie Geld verlieren. Livermore war sich jedoch bewusst, dass diese Emotionen zu irrationalen Entscheidungen führen können, die langfristig schädlich sind. Stattdessen legte er Wert darauf, ruhig und rational zu bleiben und nicht von kurzfristigen Schwankungen abgelenkt zu werden.

Fazit zu Jesse Livermore

Jesse Livermore war ein Pionier auf dem Gebiet des Börsenhandels und seine Methoden und Strategien dürften auch heute noch von Bedeutung sein. Beeindruckend war sein Erfolg zur damaligen Zeit.

Seine Betonung von Geduld, Marktanalyse und emotionaler Kontrolle sind gewissermaßen Kernprinzipien, die auch heute noch von erfahrenen Investoren und Tradern befolgt werden.

Obwohl der Markt und die Handelsbedingungen sich im Laufe der Zeit verändert haben, bleibt die Philosophie von Livermore unverändert: Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, ruhig und besonnen zu bleiben, Geduld zu haben und auf den Markt zu reagieren, anstatt ihm vorauszueilen. Wer sich an diese Prinzipien hält, der könnte eine gute Grundlage für seinen persönlichen Börsenerfolg geschaffen haben.

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