Das ist jetzt meine liebste Warren-Buffett-Aktie … für in 30 Jahren

Schriftzug "Quality" in blau auf einem zerknitterten Blatt Papier
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Meine liebste Warren-Buffett-Aktie für in 30 Jahren? Okay, wenn ich lediglich eine kaufen dürfte, wäre es vermutlich immer Berkshire Hathaway. Mit der Beteiligungsgesellschaft könnte ich von jeder Wette des Orakels von Omaha und den designierten Nachfolgern profitieren.

Aber verändern wir die Regeln heute. Es geht um die Warren-Buffett-Aktie aus dem Portfolio des Orakels von Omaha und nicht das Konglomerat per se. Wenn ich mich entscheiden müsste, hätte ich derzeit einen klaren Favoriten. Wie gesagt: Für in 30 Jahren, was die Perspektive bedeutend verändert.

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Die Warren-Buffett-Aktie für in 30 Jahren: Coca-Cola

Ja, erneut fällt meine Wahl auf Coca-Cola (WKN: 850663), seit Ende der 1980er-Jahre eine Warren-Buffett-Aktie. Vielen Investoren ist die Qualität nicht den Preis wert. Keine Frage. Mit einer Dividendenrendite von derzeit ca. 2,9 % und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 28 ist sie zu teuer. Bereinigt läge der Wert immerhin bei lediglich 25,5.

Der springende Punkt ist jedoch: Die Qualität von Coca-Cola ist einzigartig. Alleine die Marke ist mittlerweile 57,5 Mrd. US-Dollar wert und bildet die wertvollste Getränkemarke unseres Planeten. Das kommt nicht von ungefähr. Fast jeder Verbraucher auf unserem Planeten kennt Coca-Cola. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, der für mich auf ein zeitloses Geschäftsmodell hindeutet.

Ein zeitloses Geschäftsmodell mit moderater Pricing-Power, was zu der Erkenntnis führt: In einem Zeitraum von 30 Jahren kann das Management munter moderat die Preise erhöhen. Selbst wenn wir lediglich von einem Gewinnwachstum von 4 % pro Jahr ausgehen, so läge das Ergebnis je Aktie (nicht bereinigt) nach drei Jahrzehnten bei 7,14 US-Dollar. Entsprechend läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis dann bei gerade einmal 9, was mir zeigt: Eine solide Kursperformance erscheint sicher. Sowie weiteres Dividendenwachstum.

Die Investitionsthese bei der Warren-Buffett-Aktie Coca-Cola ist für mich daher nicht, ob die Aktie in einem oder drei Jahren steigt. Nein, sondern das zeitlose, defensive Geschäftsmodell, die starke Marke und die Bekanntheit sind für mich ein hoher Sicherheitsfaktor für eine zuverlässige Investitionsthese. Selbst moderate Zuwächse durch Pricing-Power bedeuten für mich, dass ich in 30 Jahren voraussichtlich mehr Geld haben werde, als ich heute investiere.

Kein Highflyer, aber …

Coca-Cola ist als Warren-Buffett-Aktie kein Name, der einen schnell reich macht. Das wird der US-Getränkekonzern voraussichtlich nicht sein. Vielleicht nie mehr. Aber wenn es darum geht, dass wir mit einer sehr sicheren Wahl unser Vermögen maximieren wollen, wäre Coca-Cola stets die erste Wahl für mich.

Das Management stellt außerdem die Weichen, um noch defensiver zu werden. Seit einigen Jahren ist Coca-Cola dabei, die eigenen Abfüllbetriebe in die Eigenständigkeit zu führen. Was bleibt, ist ein margenstärkeres Lizenz- und Sirupgeschäft mit Abfüllbetrieben. Das erhöht gleichzeitig die Pricing-Power gegenüber den nun weniger vorhandenen Kunden, eben den Abfüllern, im Vergleich zu Supermärkten und Discountern. Ein interessanter, weitsichtiger Schritt.

Aber das Hier und Jetzt, die aktuellen Quartals- oder Jahreszahlen, die fundamentale Bewertung? Eigentlich fast schon beiläufige Ereignisse, die wir hinnehmen können. Die Kernthese ist auf den Zinseszinseffekt ausgelegt. Selbst eine moderate Rendite durch moderates Wachstum kann mit dem Faktor Zeit eine Menge bewirken und gleichzeitig möglichst viel Sicherheit geben.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway.



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