Was man von der Achterbahnfahrt der Meme-Aktien lernen kann!

Ein fröhlich lachender Clown
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

In jüngster Zeit wurde die Finanzwelt mit einem bemerkenswerten Phänomen konfrontiert: dem Aufstieg der so genannten “Meme-Aktien”. Diese Wertpapiere werden häufig von Internetphänomenen und sozialen Medien angetrieben. Dabei konnte man zwischenzeitlich großes Geld mit ihnen verdienen. Lasst uns heute einmal näher auf dieses Phänomen eingehen und überlegen, ob es eine sinnvolle Strategieergänzung für Anleger sein kann.

Alles begann mit der GameStop-Saga

Selbst die Wall-Street-Legende Thomas Peterffy, Gründer von Interactive Brokers, zeigte sich von der GameStop-Mania im Jahr 2021 überrascht. Er dachte damals, die Welt ginge unter, als viele seiner Kunden in Bedrängnis gerieten. 

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Damals verhundertfachte sich der Aktienkurs der angeschlagenen Videospielkette GameStop (WKN: A0HGDX), nachdem Kleinaktionäre über Foren als Internet-Flashmob auftraten und Leerverkäufer aus der Aktie drängten. Es kam zum Short-Squeeze. An Aktien wie AMC Entertainment (WKN: A3D7MZ) oder Tupperware (WKN: 901014) erkannte man ähnliche Entwicklungen.

Meme-Aktien: ein neuer Trend

Der damals aufgekommene Begriff “Meme-Aktien” bezieht sich auf Aktien von Unternehmen, die durch virale Internetphänomene und soziale Medien in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind. Diese Aktien werden oft massiv von Online-Communities diskutiert und geteilt, insbesondere auf Plattformen wie Reddit. 

Einige der bemerkenswertesten Beispiele für Meme-Aktien sind Unternehmen, die zuvor vielleicht weniger Aufmerksamkeit erhalten haben, bis sie von der “Meme-Community” entdeckt wurden. Aber sind sie wirklich eine gute Investition?

Definitiv nicht, auch wenn die Anwendung der Strategie zu einem großen Erfolg führte. Die hinter den Meme-Aktien stehenden Unternehmen haben oft große Probleme. Die Entwicklung dieser Meme-Aktien gleicht einer Achterbahnfahrt mit Totalverlustrisiko. 

Der Hype um diese Aktien kann zu massiven Kurssteigerungen führen, die aber ebenso schnell wieder abstürzen können. Einzelne Tweets oder Social-Media-Beiträge können den Kurs beeinflussen und zu einer enormen Volatilität führen. Dieser Hype hat bisweilen den Eindruck erweckt, die Regeln der traditionellen Finanzmärkte außer Kraft zu setzen.

Online-Communities zunehmend wichtiger

Auch wenn die Meme-Strategie idiotisch erscheinen mag, haben die Meme-Aktien den institutionellen Anlegern gezeigt, dass die Macht der Online-Communities äußerst relevant für die Märkte sein kann. Kleinanleger, die früher am Rande des Finanzgeschehens standen, haben nun eine Plattform, um ihre Meinungen und Handelsideen zu teilen. Dies hat – nach Meinungen einiger – zu einer Demokratisierung des Finanzmarktes geführt, die von vielen als positiver Schritt hin zu einer inklusiveren Finanzwelt gesehen wird.

Die Volatilität der Meme-Aktien hat aber auch einige Anleger und Regulierungsbehörden beunruhigt. Fragen über die Stabilität des Marktes und die Rolle der sozialen Medien bei der Preisbildung sind aufgekommen. Die Hoffnung, dass der Markt sich selbst regulieren kann, wird von Bedenken über mögliche Marktmanipulationen und Risiken für unerfahrene Anleger begleitet.

Fazit

Insgesamt zeigt die Achterbahnfahrt der Meme-Aktien, dass die Finanzwelt im Zeitalter von Social Media und Online-Communities einem ständigen Wandel unterworfen ist. Die Zukunft dieser Meme-Aktien ist ungewiss, aber sie haben bereits heute einen bleibenden Eindruck auf die Dynamik der Finanzmärkte hinterlassen. Zudem bleibt die Hoffnung, dass aus den zahlreichen Meme-Tradern irgendwann fundamental orientierte Anleger werden.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Interactive Brokers.



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