Interactive Brokers steigert Gewinn und Dividende je Aktie kräftig

Ein lachender Mann steht vor seinem Tablet und freut sich über steigende Kurse. Im Hintergrund ist ein steigender Kurs zu sehen.
Foto: Tumisu via Pixabay

Die Konzentration auf das Wesentliche schätzen wir bei Unternehmen sehr und Interactive Brokers liefert auch in diesem Quartal die wichtigste Kennzahl, den Gewinn pro Aktie, prominent platziert. Der automatisierte Online-Broker steigerte den Gewinn pro Aktie um 13,4 % auf 1,61 US-Dollar.

Zinserträge steigen weiter

Den größten Beitrag leisteten die um 17 % auf 747 Mio. US-Dollar gestiegenen Zinserträge. Sie machten fast zwei Drittel der Erträge aus. Diese Entwicklung kann sich auch in Zukunft fortsetzen, wenn die Zinsen nicht drastisch fallen, denn 25 % mehr Kunden und 9 % mehr Kundenkredite können auch in Zukunft das Ertragswachstum stützen.

Das zweite Standbein, die Provisionserträge, stiegen nur um 6 % auf 379 Mio. US-Dollar, wobei der Aktienhandel mit einem Minus von 16 % erneut schwach ausfiel und auch durch das um 24 % gestiegene Volumen bei den Optionskontrakten nicht übermäßig kompensiert werden konnte.

Die starke Bilanz veranlasst das Management, die Dividende kräftig zu erhöhen

Die Bilanz von Interactive Brokers ist mit einem Eigenkapital von 14,7 Mrd. US-Dollar weiterhin sehr solide, so dass das Management beschlossen hat, die Dividende pro Aktie von 0,10 auf 0,25 US-Dollar zu erhöhen. Dies ist ein ungewöhnlicher Schritt für das sonst eher konservative Management und deutet darauf hin, dass man derzeit kein geeignetes Übernahmeziel findet.


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Dennoch: Interactive Brokers ist mit seinen attraktiven Konditionen und umfangreichen Funktionalitäten gut aufgestellt, um auch in Zukunft die Kundenzahl und den Gewinn pro Aktie nachhaltig zu steigern.

Was das Unternehmen macht

Interactive Brokers konzentriert sich auf das Orderrouting, die Ausführung und die Abwicklung von Transaktionen in Aktien, Optionen, Futures, Deviseninstrumenten, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und Edelmetallen an über 150 elektronischen Börsen in 33 Ländern und 26 Währungen weltweit.

Die IB erhält eine Zinsmarge für die Verwahrung und Verwaltung von Einlagen für Hedgefonds, Investmentfonds, börsengehandelte Fonds („ETFs“), registrierte Anlageberater, Eigenhandelsgruppen, einführende Broker und Einzelanleger. Darüber hinaus vergibt die IB Wertpapierdarlehen.

Wo liegen die größten Chancen?

IB will Marktanteile gewinnen und kann durch die Automatisierung der Prozesse Preissenkungen vornehmen. Dies könnte einige Wettbewerber in Schwierigkeiten bringen und die Nachfrage nach IB-Lösungen weiter ankurbeln. Eine Wiederbelebung der Aktienkultur würde einen weiteren Schub bringen.

Wo liegen die größten Risiken?

Das größte Risiko geht von neuen Technologien und anderen benutzerfreundlicheren Anwendungen aus. Auch Fehlentscheidungen bei der Kapitalallokation könnten das gute Image von Interaktiv Brokers beschädigen.

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Offenlegung: Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Interactive Brokers.



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