2 Aktien, die um 15 % pro Jahr im Wert zulegen könnten!

Auf einem Samsung-Tablet ist die Internet-Suchmaschine Google geöffnet
Foto: PhotoMIX Company via Pexels

Aktien, die um 15 % pro Jahr im Wert zulegen können, sind überaus attraktiv. Lass uns dazu ein Rechenbeispiel anstellen: Wenn du heute 1.000 Euro investierst und 10 Jahre lang von einer solchen Wertsteigerung profitieren kannst, würdest du auf ein Vermögen von über 4.000 Euro kommen. Das heißt: Die Aktie würde sich vervierfachen!

Wenn du mich fragst, sind Alphabet (WKN: A14Y6F) und Nintendo (WKN: 864009) zwei Aktien, die jetzt pro Jahr um 15 % im Wert zulegen könnten. Lass uns diese beiden Chancen daher etwas intensiver betrachten.

Nintendo: 15 % Rendite pro Jahr möglich?!

Die Aktie von Nintendo hat durchaus einen spannenden Lauf hinter sich. In diesem Jahr hat sie rund 25 % an Wert gewonnen. Seit März des Jahres 2023 haben sich die Anteilsscheine mehr als verdoppelt. Das heißt: Nintendo macht bereits einiges richtig. Aber trotz dieser guten Performance sind bei einem zyklischen Videospielehersteller noch 15 % Rendite pro Jahr drin? Ja, ich glaube schon. Denn wir stehen gerade jetzt am Anfang eines neuen Zyklus.

Nintendo startet in wenigen Tagen den Verkauf seiner Switch-Nachfolgekonsole, der Switch 2. Die neue und seit Jahren erwartete Spieleplattform dürfte einen neuen Zyklus einläuten. Allein in diesem Geschäftsjahr (das bis Ende März 2026 läuft) möchte der japanische Videospielehersteller rund 15 Mio. Einheiten seines neuesten und zukünftigen Kassenschlagers absetzen. Analysten prognostizieren, dass es bis Ende des Weihnachtsgeschäfts womöglich bereits 14,7 Mio. Einheiten sein könnten. Viele rechnen daher mit einem Erfolg des Nachfolgers.

Mit der Switch 2 beginnt auch ein vollkommen neuer Wachstumszyklus für den Konzern. Nintendo rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von 63,1 % auf 1,8 Billionen Yen. Das Nettoergebnis soll zwar lediglich um 7,6 % auf 300 Mrd. Yen wachsen. Aber: Mit den Konsolenverkäufen beginnt erst die Phase des profitablen Wachstums.

Denn das eigentlich lukrative Geschäft ist stets der Verkauf der Spiele. Jeder Switch-Gamer hat durchschnittlich 9 Spiele gekauft. Das heißt: In den kommenden Jahren werden die Verkäufe der Konsolen vor allem profitable Zusatzverkäufe ermöglichen. Wenn die Nintendo-Aktie die früheren Bestwerte beim Gewinn je Aktie von 400 Yen wieder erreichen kann, läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit bei ca. 20. Meine These: Mit einem großen Erfolg wird Nintendo dieses Gewinnziel versuchen, deutlich zu übertreffen. Mit dem profitablen Wachstum halte ich daher einen Anstieg des Aktienkurses um 15 % pro Jahr für möglich. Zumal auch digitale und wiederkehrende Umsätze wie bei Switch Online eine größere Rolle spielen könnten.

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Alphabet: Die Aktie ist günstig und besitzt viele Wachstumsmöglichkeiten!

Die zweite Aktie, bei der ich eine Rendite von 15 % pro Jahr für möglich halte, ist Alphabet. Einerseits, weil die fundamentale Bewertung weiterhin sehr preiswert ist. Der Aktienkurs liegt bei 171 US-Dollar. Mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 8,04 US-Dollar für das Jahr 2024 sehen wir ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwas mehr als 20. Für eine der Magnificent-7-Aktien ist das ja fast schon Value-Territorium!

Was passiert bei Alphabet? Einfach gesagt: Der Markt glaubt, dass im Zeitalter der KI das klassische Werbe- und Suchmaschinen-Geschäft nicht mehr so tragfähig ist. Ich frage dich: Wie häufig hast du allein in der letzten Woche, am gestrigen Tage oder selbst in der letzten Stunde Google als Suchmaschine benutzt? Mein Verlauf sagt: Bei mir waren es 17 Mal. Allein in der letzten Stunde. Das heißt, ich sehe einen Markt, der übertreibt und einen Konzern mit einer exponierten Wettbewerbsposition, die weiterhin ihre Stärke ausspielen dürfte. Das alleine reicht selbstverständlich nicht, damit die Aktie um 15 % pro Jahr steigt.

Aber ich sehe auch mehr. Alphabet arbeitet speziell bei Google daran, dass die eigene Suchmaschine immer wertiger wird. Per KI liefert Google mittlerweile relevante Ergebnisse zu fast jeder Anfrage. Dadurch kann Alphabet mehr Traffic auf der eigenen Seite halten, eine Werbeanzeige wird wertvoller. Ja, der Konzern konkurriert damit mit Content-Anbietern, ohne selbst Inhalte kreieren zu müssen. Das ist erneut ein Asset-Light-Modell, das für mich typisch für Alphabet ist.

Daneben bleibt YouTube eine Cash-Cow genauso wie Android ein mobiles Betriebssystem, das als führend gilt. Genügend qualitative Gründe für einen Kauf? Entscheide selbst. Mit autonomen Fahrzeugen besteht jedenfalls ein neues Wachstumspotenzial. Waymo dürfte als Alphabet-Fahrdienstleister im Jahre 2030 rund 2,5 Mrd. US-Dollar an Umsatz generieren. Mit einer zunehmenden Roboter-Flotte könnte das Geschäft dann auch profitabel sein.

Für mich ist der nächste große Wurf bei Alphabet daher nicht weit entfernt. Zumal der Umsatz im ersten Quartal erneut um 14 % gewachsen ist. Das Nettoergebnis wuchs sogar um 46 % auf 2,81 US-Dollar. Mit einem Wachstum von allein im Suchmaschinen-Markt um 8,3 % bis Ende des Jahrzehnts denke ich: Alphabet hat eine gute Chance auf 15 % Rendite.

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