100 x PayPal-Aktie: Das kannst du erwarten!

Wenn du 100 Mal die PayPal-Aktie (WKN: A14R7U) kaufen möchtest, müsstest du inzwischen gar nicht mehr so viel Geld aufbringen. Heute notiert die Aktie bei 35,80 Euro. Es wären daher lediglich 3.580 Euro fällig. Vor ein paar Jahren sah das noch ganz anders aus. Denn die Aktie lag in der Hochphase der Corona-Blase bei über 250 Euro. Damals wären 25.000 Euro nötig gewesen, um 100 PayPal-Aktien zu besitzen.
Auch dieses Gedankenspiel verdeutlicht, wie tief die PayPal-Aktie mittlerweile gefallen ist. Wir sprechen von einer der schärfsten Korrekturen. Die Anteilsscheine gelten sogar als günstigstes Papier im NASDAQ 100.
Damit kommen wir zu unserem eigentlichen Thema: Was passiert, wenn wir 100 Aktien des US-amerikanischen Zahlungsdienstleisters erwerben? Blicken wir auf ein paar Kennzahlen, die die Bewertung, das Wachstum und auch Kapitalrückführungen näher beleuchten.
100 PayPal-Aktien: Keine teure Angelegenheit
Wer jetzt in die PayPal-Aktie investiert, der kann durchaus mit einer Value-Bewertung rechnen. In US-Dollar umgerechnet liegt der Aktienkurs bei 41,27 US-Dollar. Ausgehend von einem 2025er Gewinn je Aktie in Höhe von 5,41 US-Dollar sprechen wir momentan von einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 7,6. Ein solcher Wert impliziert eher Stagnation. Zumal kein besonders großer Sondereffekt für diese Profitabilität verantwortlich ist.
Auch andere Kennzahlen verdeutlichen die günstige Bewertung. PayPal weist einen Umsatz je Aktie von 34,44 US-Dollar aus. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei ebenfalls preiswerten 1,2. Wir sprechen hier von einem Zahlungsdienstleister, der eine Nettomarge von rund 15 % erzielt, die deutlich über dem Branchendurchschnitt von etwa 7,8 % liegt.
PayPal kann uns bei der aktuellen Bewertung eine Gewinnrendite von rund 13 % pro Jahr bringen. Selbst wenn die Anteilsscheine beim Gewinn je Aktie stagnieren sollten. Das zeigt meiner Meinung nach, wie pessimistisch aktuell der Markt ist und wie hoch die Chance sein könnte, wenn der Markt sich irrt.
Wachstum: 2026 mau, ab 2027 wieder besser?!
Ein Teil der fundamentalen Bewertung der PayPal-Aktie geht darauf zurück, dass das Geschäftsjahr 2026 tendenziell eher durchwachsen bleibt. Der US-Konzern wies im ersten Quartal einen leicht steigenden Umsatz von 7 % auf 8,4 Mrd. US-Dollar aus. Das Zahlungsvolumen steigerte das Management hingegen um 11 % im Jahresvergleich auf 464 Mrd. US-Dollar. Hier sehen wir eine grundsätzlich intakte Wachstumsgeschichte.
Ein wenig nervöser wird der Markt jedoch mit Blick auf das Nettoergebnis. Hier kam PayPal auf ein Ergebnis je Aktie, das bei 1,21 US-Dollar lag. Es ging im Jahresvergleich sogar um 6 % zurück. Selbst der bereinigte Wert hätte lediglich um 1 % auf 1,34 US-Dollar zugelegt. Die Profitabilität ist momentan der Grund, warum die Anteilsscheine des US-amerikanischen Zahlungsdienstleisters nicht so recht aus dem Quark kommen.
Die Prognose für das Jahr 2026 rechnet mit einem Gewinn je Aktie von 5,41 US-Dollar. Das bedeutet, dass wir im laufenden Geschäftsjahr eher mit Stagnation rechnen sollten. Meine These ist jedoch: Allein aufgrund der wachsenden Menge dürfte die PayPal-Aktie ein leichtes Ergebniswachstum pro Jahr erreichen. Ich kalkuliere momentan mit rund 5 % pro Jahr, vor allem nach dem Jahre 2026. Damit erscheint mir die Bewertung zu preiswert. Ein KGV von 18 wäre unter dieser Annahme fair, was ein Kurspotenzial von über 100 % impliziert. Wie gesagt: wenn ich 5 % Gewinnwachstum pro Jahr ansetze.
PayPal-Aktie: Aktienrückkäufe und 14 US-Dollar Dividende pro Quartal
Kommen wir nun zum letzten Punkt. Wenn du 100 Aktien von PayPal kaufst, erhältst du mittlerweile eine Dividende. Zudem steigern Aktienrückkäufe den Wert jeder ausstehenden Aktie. Derzeit zahlt der US-Konzern 0,14 US-Dollar je Aktie und Vierteljahr aus. Die Mathematik ist hier sehr einfach: Wir bekämen 14 US-Dollar Dividende pro Vierteljahr, was momentan etwas mehr als 12 Euro entsprechen würde. Die Dividendenrendite ist mit 1,35 % zwar vergleichsweise gering. Dafür, dass PayPal rund 10 % des Gewinns per Dividende auszahlt, ist der Wert vollkommen in Ordnung.
Daneben kauft das Management aktiv eigene Aktien zurück: in den letzten zwölf Monaten für rund 6 Mrd. US-Dollar. Allein im ersten Quartal sind es hingegen 1,5 Mrd. US-Dollar gewesen. Bei einer Marktkapitalisierung von 36,4 Mrd. US-Dollar kauft das Management derzeit rund 4 % des ausstehenden Grundkapitals auf. Das zeigt, dass die Aktienrückkäufe einen spürbaren Mehrwert bringen.
PayPal erzielt einen freien Cashflow zwischen 1 und 1,5 Mrd. US-Dollar pro Vierteljahr. Das bedeutet, dass die Aktienrückkäufe durchaus aus den Mittelzuflüssen finanziert werden können. Die Bilanz ist mit 13,5 Mrd. US-Dollar voll mit Cash, was die hohen Kapitalrückführungen zusätzlich finanzieren kann. Meine Meinung: PayPal macht es genau richtig. Besonders die hohen Aktienrückkäufe erhöhen den Wert jeder Aktie derzeit deutlich.
Um daher zu einem Fazit zu kommen: Wer heute 100 PayPal-Aktien kauft, der erwirbt einen fundamental preiswerten Tech-Konzern. Das Wachstum stimmt grundsätzlich, nur im Jahre 2026 beim Gewinn je Aktie nicht. Dafür erwirbt das Management jede Menge eigene Aktien und zahlt sogar eine Dividende aus. Für mich nicht der schlechteste Mix. Was denkst du?
Ergreife die Digitalisierungs-Chance: 3 Aktien, die von einem 1,83 Billionen US-Dollar-Markt profitieren!
Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und verändert alles: von Medizin über Unterschriften bis hin zu Werbung. Obwohl manche Growth-Aktien gecrasht sind, hat das Wachstum bei echten Innovatoren nicht aufgehört. Wir sind überzeugt: Jetzt ist der Zeitpunkt, um dir deinen Anteil an diesem Markt zu sichern, der für die Wirtschaft einen Benefit von bis zu 1,83 Billionen (!) US-Dollar generieren kann!
Der exklusive Aktienwelt360-Sonderbericht zeigt dir 3 Aktien, mit denen du dir schon heute ein Stück dieses Zukunftsmarkts sichern kannst.
Jetzt kostenlos lesen und deinen digitalen Vorsprung starten!
Vincent besitzt Aktien von PayPal. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von PayPal.