In 5 Jahren mit KI-Aktien mehr Millionäre als mit Internet in 20?

Der technologische Wandel kennt keinen Stillstand. Doch was derzeit durch Künstliche Intelligenz geschieht, übertrifft selbst die digitale Revolution der letzten Jahrzehnte.
Jensen Huang, CEO von Nvidia (WKN: 918422), dessen Unternehmen als Herzstück der KI-Rechenleistung gilt, traf kürzlich eine provokante Aussage: „KI wird in fünf Jahren mehr Millionäre hervorbringen als das Internet in zwanzig.“ Ein kühnes Statement, das aber meiner Meinung nach auch ein sehr realistisches sein kann.
Warum jetzt ein goldenes Zeitalter für Anleger beginnt
Die rasante Verbreitung von KI-Technologien erinnert stark an die Anfangszeit des Internets. Doch damals dauerte es Jahre, bis Geschäftsmodelle reiften. Heute entstehen im Wochentakt neue Anwendungen, Start-ups und Innovationssprünge. Und viele von ihnen sind frühzeitig profitabel.
KI dringt dabei in nahezu allen Branchen vor – von der Fertigung über die Medizin bis hin zur Bildung. Dabei verändert sie nicht nur Prozesse, sondern ganze Wertschöpfungsketten. Und das in einem atemberaubenden Tempo mit enormer Lernkurve.
Noch nie war es so einfach, mit wenig Kapital und Personal zum Unicorn zu werden. Auch wirken sich Produktivitätsfortschritte durch KI bei etablierten Unternehmen sofort auf die Profitabilität aus.
Für Anleger könnte das genau eine historische Gelegenheit bedeuten. Wer also jetzt in die richtigen Unternehmen investiert, könnte überproportional profitieren.
Natürlich ist nicht jeder KI-Hype nachhaltig, doch es gibt bereits heute Firmen, die nicht nur vom Trend leben, sondern ihn prägen. Ein paar Beispiele möchte ich einmal nachfolgend geben, die Lust auf mehr machen.
Zwei spannende Aktien im KI-Zeitalter
Industrie: Siemens AG
So ein Beispiel ist der deutsche Industrie- und Technologiekonzern Siemens (WKN: 723610). Er transformiert sich derzeit rasant in Richtung „Industrial AI“. Mit der Xcelerator-Plattform verbindet das Unternehmen Automatisierung, digitale Zwillinge und KI. Ermöglicht werden so intelligente Fabriken.
Siemens mutiert damit mehr und mehr zum Software- und Technologiekonzern. Im Vergleich zu Softwareunternehmen ist die Bewertung mit einem erwarteten 18er KGV jedoch unterirdisch.
Und Wachstum sollte in dieser Kombination noch für Jahre bestehen. Allein der Bedarf an effizienter Industrieproduktion ist enorm. Es macht den Münchener Konzern – so denke ich – zu einem unterschätzten Profiteur im Bereich KI.
Technologie: Palantir Technologies
Im Technologiebereich sticht dagegen niemand anderes als Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) hervor. Das Unternehmen gilt als das Betriebssystem für KI-gestützte Datenanalyse.
Mit starken Kunden im öffentlichen Sektor sowie in der Wirtschaft bringt Palantir KI in immer mehr sicherheitsrelevante und komplexe Bereiche. Das Potenzial könnte dabei noch lange nicht erschöpft sein. Aufgrund der engen Beziehung zur Regierung sowie aufgrund von Log-in-Effekten der Software kann Konkurrenz leicht auf Distanz gehalten werden. Einzig die hohe Bewertung nimmt bereits einen Großteil dieser Fantasie vorweg. Vielleicht sogar schon zu viel.
Fazit zu KI und Aktien
Noch nie war technischer Fortschritt so schnell monetarisierbar wie heute. Wer versteht, wie tiefgreifend KI die Welt verändern wird, erkennt: Jetzt ist nicht nur eine Zeit des Wandels, sondern auch eine Zeit außergewöhnlicher Chancen.
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Frank Seehawer besitzt Aktien von Nvidia und Siemens. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.
