Lemonade-Aktie: Versicherer und KI-Aktie zugleich – eine Mischung, die sich auszahlen kann!
Lemonade (WKN: A2P7Z1) hat seinen zehnten Geburtstag gefeiert und CEO Daniel Schreiber nutzte den Anlass, um spannende Einblicke in die Geschichte des Unternehmens zu geben. Wer verstehen möchte, wie aus einer damals kühnen Idee heute ein ernstzunehmender Versicherer mit klarer technologischer Kante geworden ist, sollte sich seinen Rückblick nicht entgehen lassen. Besonders deutlich wird darin, warum Lemonade mit seiner konsequenten KI-Strategie vielen großen, etablierten Versicherern voraus ist.
Lemonade-Aktie: Der Tech-Versicherer liefert
Passend zum Jubiläum gab es auch erfreuliche Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2025, die der Lemonade-Aktie einen deutlichen Kurssprung bescherten. Das Prämienvolumen stieg im Jahresvergleich um 29 % auf 1,083 Mrd. US-Dollar und das mittlerweile zum siebten Mal in Folge mit wachsender Geschwindigkeit. Das durchschnittliche Prämienvolumen pro Kunde kletterte um 4 % auf 402 US-Dollar.
Insgesamt zählt Lemonade inzwischen 2.693.107 Kunden, was einem Anstieg von 24 % entspricht. Die Verlustquote verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 70 %. Der Umsatz legte um 35 % auf 164,1 Mio. US-Dollar zu. Besonders erfreulich: Der freie Cashflow war mit 3,4 Mio. US-Dollar wieder positiv, nachdem er im Vorjahr noch bei -13,2 Mio. US-Dollar lag.
Europa ist ein Haupttreiber des Erfolgs
Das Wachstum kommt vor allem aus zwei Bereichen: der Autoversicherung und der Expansion in Europa. Bei der Autoversicherung macht Lemonade Fortschritte mit der Telematik-Technologie, die das Fahrverhalten misst und so die Konversionsraten verbessert. Das gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, mehr Kapital gezielt in diesen Bereich zu investieren.
Europa entwickelt sich ebenfalls zu einem wichtigen Wachstumsmotor. Der Kontinent ist weniger anfällig für Naturkatastrophen wie Hurrikans, die Regulierung ist lockerer, und Versicherer können ihre Tarife leichter anpassen als in den USA. Das zeigt Wirkung: Das Prämienvolumen in Europa stieg im Quartal um mehr als 200 % auf 43 Mio. US-Dollar. Über 20 % der Neukunden kamen allein von dort.
Lemonade sieht in Europa langfristig viel Potenzial – nicht nur durch den Ausbau bestehender Märkte, sondern auch durch neue Produkte und mehr Cross-Selling.
Was es sonst noch Neues gibt
Eine weitere wichtige Veränderung betrifft das Rückversicherungsgeschäft: Der vereinbarte Anteil wurde von 55 % auf 20 % reduziert. Das passt besser zur heutigen Unternehmensgröße und sorgt dafür, dass Lemonade einen größeren Teil des Geschäfts selbst behält. Positiver Nebeneffekt: Mehr Umsatz und Bruttogewinn bleiben im Unternehmen. Die Wirkung dieser Entscheidung wird schrittweise in den kommenden Quartalen sichtbar werden.
Für das dritte Quartal 2025 rechnet Lemonade mit einem Prämienvolumen zwischen 1,144 und 1,147 Mrd. US-Dollar und einem Umsatz zwischen 183 und 186 Mio. US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 liegt die Prognose bei einem Prämienvolumen zwischen 1,213 und 1,218 Mrd. US-Dollar und einem Umsatz zwischen 710 und 715 Mio. US-Dollar.
Das musst du zur Lemonade-Aktie wissen!
Lemonade zeigt eindrucksvoll, wie man aus einer klaren Vision ein wachstumsstarkes Geschäftsmodell formt. Die Fortschritte in der Autoversicherung, die Dynamik in Europa und die strategische Anpassung beim Rückversicherungsanteil schaffen eine stabile Grundlage für die kommenden Jahre. Wer an der Reise der Lemonade-Aktie teilhat, sitzt unserer Meinung nach derzeit in einem Zug, der gerade erst Fahrt aufnimmt.
Lemonade ist revolutionär, weil es das traditionelle Versicherungsmodell auf den Kopf stellt. Sie behandeln die Beiträge, die du zahlst, als wäre es dein Geld – und nicht ihres. Das Unternehmen nimmt einen festen Anteil, bezahlt die Schäden und spendet den Rest für einen wohltätigen Zweck deiner Wahl!
Lemonade verfügt über eine schlanke Unternehmensstruktur und setzt von Beginn auf künstliche Intelligenz. Das Unternehmen kann so schnellere und effizientere Prozesse gewährleisten und das eigene Geschäftsmodell mit der Zeit besser expandieren und langfristig im Idealfall branchenführende Margen erzielen.
Bis zur langfristigen Profitabilität gibt Lemonade sehr viel Cash aus. Das größte Risiko besteht darin, dass Lemonade die eigene Bilanz ramponiert und dadurch die langfristigen Ziele gar nicht mehr erreicht werden können. Eine mögliches Vorszenario wäre eine massive Verwässerung der bestehenden Aktionäre durch die Notwendigkeit, beispielsweise durch die Ausgabe neuer Lemonade-Aktien frisches Kapital einzusammeln.
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