Jetzt 1.000 Euro investieren? 1 Aktie, die sich im Turnaround befindet und jetzt noch günstig zu haben ist

Nach einigen schwachen Jahren hat der Produzent von Industriekameras Basler AG (WKN: 510200) 2025 zurück in die Spur gefunden. Der Aufwärtstrend, den wir im ersten Halbjahr gesehen haben, hielt auch im dritten Quartal an. Für Investoren könnte sich die Chance bieten, in den laufenden Turnaround der Basler-Aktie einzusteigen.
So läuft es aktuell bei der Basler AG
Das üblicherweise eher schwache dritte Quartal verlief positiver als erwartet. In den ersten neun Monaten hat Basler einen Umsatz von 168 Mio. Euro erzielt, das liegt 23 % über dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge von 171,8 Mio. Euro wuchsen sogar um 29 % gegenüber dem Vorjahr. Beide Werte liegen damit deutlich über der Marktentwicklung.
Neben größeren Projekten in China und den USA in Anwendungsfeldern der Logistik und Halbleiterindustrie zog im Verlauf des dritten Quartals auch das Geschäft in Europa an. Auch zeigt Baslers neue strategische Ausrichtung zum Vollsortimenter zunehmend Wirkung. In diesem Zusammenhang steht auch die Übernahme von 76 % an Baslers indischem Vertriebspartner Alpha TechSys Automation. Damit können die Ahrensburger ihr Produktangebot erweitern und erhalten einen besseren Zugang zu einem überproportional wachsenden Markt.
Apropos überproportional wachsen: Mit dem höheren Umsatz machen sich auch die Kostensenkungen bemerkbar, die Basler 2024 vorgenommen hat. Das operative Ergebnis EBITDA verdreifachte sich von 9,0 auf 27,2 Mio. Euro. Das Nettoergebnis für die neun Monate drehte von einem Verlust von 6,7 Mio. Euro in einen Gewinn von 11,1 Mio. Euro oder 36 Cent pro Basler-Aktie. Die US-Zölle konnte Basler an seine Kunden weitergeben.
Basler-Aktie: Prognose erhöht!
Zu diesem Erfolg haben mehr als 15 innovative neue Produkte beigetragen. Dazu zählen hochauflösende Kameras und alle notwendigen Zubehörelemente für den kurzwelligen, nicht sichtbaren Lichtbereich. Diese ermöglichen etwa die Inspektion durch Kunststoffelemente hindurch. Andere neue Produktsysteme sind sehr hochauflösende (127 MP) Kameras, die mit programmierbaren Framegrabbern ausgeliefert werden, um sehr schnelle und stabile Bildvorverarbeitung zu ermöglichen.
Obwohl Basler unter der Stärke des Euro gegenüber den Währungen wichtiger Abnehmerländer (USA, Korea, Japan, China) leidet, hat der Vorstand trotzdem die Prognose für das Gesamtjahr 2025 erhöht. Da sich China, Amerika und inzwischen auch Europa weiterhin gut entwickeln, erwartet das Management jetzt einen Umsatz von 220 bis 225 Mio. Euro (bisher 202 bis 215 Mio. Euro). Die Vorsteuerrendite wird nunmehr zwischen 5,5 und 7,5 % erwartet (bislang 2 bis 6 %).
Diese Änderung im Vorstand gibt es
Dr. Dietmar Ley, der das Unternehmen mehr als 25 Jahre geführt hat, wird sein Amt als CEO auf eigenen Wunsch zum Jahresende niederlegen. Sein Nachfolger wird der bisherige COO Hardy Mehl, der dem Vorstand seit Januar 2014 angehört. Nachrücken in den Vorstand wird zum 01.01.2026 Dr. Kai Jens Ströder. Dieser wird die neu geschaffene Position des Chief Technical Officer (CTO) besetzen und in Zukunft die Bereiche Product Generation und Innovation verantworten.
Dietmar Ley wird auf Wunsch von Firmengründer und Großaktionär Norbert Basler weiterhin als Berater zur Verfügung stehen und in den Aufsichtsrat einziehen.
Unser Fazit zur Basler-Aktie
Basler hat unserer Meinung nach wieder ein ausgezeichnetes Ergebnis vorgelegt. Die überproportionalen Steigerungen beim Ergebnis zeigen, wie wichtig die Maßnahmen zur Kostensenkung im letzten Jahr waren. Die Norddeutschen bleiben innovativ und im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung sollte die Nachfrage nach ihren Produkten auch nach vorn raus anhalten. Durch den CEO-Wechsel befürchten wir keine Probleme, da der neue Chef schon lange im Haus ist und die Unternehmenskultur kennen sollte.
Das größte Risiko für die Basler-Aktie ist, trotz der aktuell guten Ergebnisse in China, ein hoher Umsatzanteil im Reich der Mitte. China wird vor allem aufgrund von lokaler Konkurrenz zu einem immer schwierigeren Markt.
Größte Chance ist die erfolgreiche Umsetzung der Strategie, vom reinen Kamera-Hersteller hin zu einem Vollsortimenter inklusive Software zu werden, und so stark vom dahinterliegenden Megatrend hin zu mehr Vision-Anwendungen für mehr Automatisierung in der Industrie zu profitieren.
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