Minus 43 % in 2025 trotz 24 % Umsatzwachstum: Sollte man jetzt Braze-Aktien kaufen?

Zwei Personen die sich die Hände schütteln mit einem Netzwerk im Hiintergrund abgebildet für die Blockchain.
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Bei Braze (WKN: A3C7N3) setzen wir auf ein Cloud-Software-Unternehmen, das Kundenbindungs- und Loyalitätslösungen entwickelt und dabei Kundenbindung groß schreibt. Über die eigene Plattform erreicht man die eigenen Kunden auf viele Wege und baut insbesondere loyale Beziehungen zu ihnen auf. Das ist in Zeiten des Lifestyle-Marketings immer wichtiger. Obwohl wir mit einem langfristigen Blick gute Fortschritte bei dem Unternehmen sehen, tendiert die Braze-Aktie nur seitwärts.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024 konnte Braze ein solides Wachstum verzeichnen. So stieg der Umsatz um 23,8 % auf 180,1 Mio. US-Dollar. Das Nettoergebnis je Braze-Aktie mag mit -0,23 US-Dollar zwar in den roten Zahlen liegen. Dafür konnte Braze ein positives operatives Ergebnis von 6,0 Mio. US-Dollar ausweisen. Wir sehen also Fortschritte in Richtung eines möglichen profitablen Wachstums.

Das Potenzial der Braze-Aktie ist enorm

Grundsätzlich glauben wir, dass Braze mittel- bis langfristig ein hochprofitables und gut skalierbares Geschäftsmodell besitzen wird. Denn die Bruttomarge ist mit 69 % auf einem verdammt hohen Niveau. Selbst in der jetzigen Phase der Wachstumsgeschichte. Wir sehen ein gutes Plattform-Geschäft, das mit konsequent mehr Volumen zu steigenden Ergebnissen führen sollte.

Natürlich besteht stets die wichtige Frage, wie Braze bei den eigenen Kunden ankommt. Vor allem, da der Umsatz nicht einmal 200 Mio. US-Dollar erreicht hat. Doch auch hierauf haben wir eine Antwort: Denn eine Net Retention Raten in Höhe von 108 % zeigt, dass auch der Bestandskunde durchschnittlich 8 % mehr Umsatz pro Jahr beisteuert. Die Lösungen erzielen also so viel Mehrwert, dass Unternehmenskunden bereit sind, mehr zu investieren.

Auch andere Kennzahlen zeigen eine gute Tendenz

Braze besitzt außerdem 2.422 Kunden (Vorjahr 2.163), was eine gute Basis darstellt. Besonders stark ist aber, dass 282 der Kunden mehr als 500.000 US-Dollar pro Jahr für die Lösungen ausgeben. Das ist ein hoher Wert: Mehr als 10 % der eigenen Kundschaft zahlt mehr als eine halbe Million US-Dollar. Es spricht außerdem dafür, dass sehr viele Großkunden von den Lösungen überzeugt sind. Auch das ist ein Indikator dafür, dass die Kundenbindungstools überaus beliebt und wertschöpfend sind.

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Positiv ist ebenfalls, dass Braze mit einem operativen Cashflow von 7 Mio. US-Dollar bereits in den schwarzen Zahlen ist. Der freie Cashflow ist mit 3,5 Mio. US-Dollar ebenfalls im positiven Bereich. Wir sehen beim genaueren Blick, dass aktienbasierte Vergütung mit 39,5 Mio. US-Dollar sehr stark ins Gewicht fällt und die Ergebnisse schwächt. Hier wünschen wir uns in den nächsten Jahren eine deutliche Normalisierung, damit bestehende Investoren der Braze-Aktie weniger verwässert werden und das Unternehmen Gewinne ausweisen kann.

Die Prognose für die Braze-Aktie

Für zukünftiges Wachstum setzt Braze unter anderem auf weitere Großkunden. Unter anderem die Apothekenkette DocMorris zählt neuerdings zu den größeren Namen im Kundenkreis. Außerdem etabliert das Unternehmen mit dem Model Content Protocol ein Tool, das Large-Language Models (LLMs), also KI-Programme wie ChatGPT integrieren kann. Ob das KI-Wachstum zündet, werden wir in den kommenden Quartalen intensiver beleuchten.

Braze besitzt die Chance, ein führendes Unternehmen im Bereich der Kundenbindungs- und Loyalitätslösungen zu werden. Die bisherigen Ergebnisse bei der Nutzung von Braze zeigen, dass viele Unternehmen sehr viele Mehrwerte von den Lösungen erhalten. Die NRR liegt stets über 100 %, was zeigt, dass viele Unternehmen konsequent mehr Geld für die Leistungen von Braze ausgeben. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 3 Mrd. US-Dollar ist die Börsenbewertung der Braze-Aktie noch vergleichsweise gering.

Das größte Risiko für die Braze-Aktie sind Konkurrenten und verfehlte Wirkung. Braze muss stets am Puls der Zeit bleiben, was Kundenbindung und Trends im Bereich der Loyality-Lösungen angeht. Zudem könnten Wettbewerber ähnliche Angebote kreieren, die auch zu Preisdruck führen. Den Markt müssen wir daher sehr genau im Auge behalten.

Eine nachlassende Konjunktur könnte dazu führen, dass viele Unternehmen auf weitere Investitionen verzichten. Im Gegenzug können wir anführen, dass die Lösungen die Kundenbindung betreffen und entsprechend so wertvoll und wichtig sind, dass Unternehmen nicht hierauf verzichten. Aber ob konsequentes Wachstum in jeder Wirtschaftslage nötig ist, bleibt abzuwarten.

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