Diese 3 Aktien braucht der Onlinehandel, um deine Weihnachtsgeschenke zu liefern

In zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder fast vorbei. Bis dahin sind noch jede Menge Geschenke zu kaufen. Oder hast du schon alles besorgt? Falls nicht, wird es höchste Zeit.
Aber hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie deine Online-Bestellungen zu dir nach Hause kommen? Klar, sie werden von DHL oder einem anderen Paketdienst gebracht. Wie aber kommen die Produkte aus deinem virtuellen Einkaufskorb in den Transporter?
Ich möchte dir heute drei Unternehmen vorstellen, die hierbei eine große Rolle spielen und ohne die der Onlinehandel, wie wir ihn heute kennen, gar nicht möglich wäre. Zum Schluss erfährst du noch, welche dieser Aktien derzeit mein Favorit ist.
Aktie 1: Prologis
Bevor deine bestellten Artikel das Lager verlassen, brauchen wir zunächst einmal genau das – ein Lager. Die großen E-Commerce-Unternehmen haben natürlich kein zentrales Lager, aus dem jede Bestellung beliefert wird, das würde viel zu lange dauern. Vielmehr gibt es im ganzen Land – sogar auf der ganzen Welt – Hallen, die bevorzugt an Verkehrsknotenpunkten oder Autobahnauffahrten liegen.
Der amerikanische Immobilienfonds Prologis (WKN: A1JBD1) ist einer der größten Eigentümer von Logistikimmobilien weltweit. Der REIT besitzt knapp 5.900 Gebäude in den USA, Europa und Asien mit einer Nutzfläche von etwa 120 Mio. Quadratmetern. Prologis bedient rund 6.500 Kunden und profitiert vom ständigen Wachstum des Onlinehandels, der immer mehr Lagerflächen benötigt.
In den ersten neun Monaten 2025 nahm Prologis mehr als 6 Mrd. US-Dollar an Miete ein. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 4,04 US-Dollar je Aktie, das ergibt eine Dividendenrendite von etwa 3,2 %.
Zusätzliche Fantasie über den E-Commerce hinaus liefert der Bau von Datencentern, von denen sich Prologis höhere Renditen als von herkömmlichen Logistikhallen erwartet. Die Amerikaner haben sich bereits Verträge über 1,4 Gigawatt gesichert.
Und last but not least generiert Prologis auf ihren großen Dachflächen mit Solaranlagen zusätzliche Einnahmen: Der REIT ist die Nummer zwei in den USA bei installierten Modulen.
Aktie 2: AutoStore
Das norwegische Unternehmen AutoStore Holdings (WKN: A3C5A3) stellt Regallager her, die von rollenden Robotern bedient werden. Die Regale werden in allen drei Dimensionen mit Behältern gefüllt, sodass jeder Kubikmeter der Halle ausgenutzt wird.
Dabei verzichtet AutoStore bewusst auf maßgeschneiderte Lösungen für jeden einzelnen Kunden, sondern setzt auf die Skalierung der Grundbausteine, also Roboter, Schienenmatrix, Behälter, Ports, Steuerungstechnik und Software. Führende Intralogistik-Integratoren wie Kardex aus der Schweiz, Dematic aus Deutschland oder SoftBank Robotics aus Japan vertreiben die Technologie von AutoStore. Bis heute haben die Norweger rund 1.750 Lager in über 60 Ländern weltweit mit ihrem System ausgestattet, in denen wiederum etwa 80.000 quaderförmige autonome Roboter kreuz und quer herumrollen – scheinbar chaotisch, aber doch genau orchestriert.
2024 hatte das Unternehmen einen Rückschlag zu verkraften, von dem es sich bis heute noch nicht vollständig erholt hat. Aber zuletzt zeigte die Tendenz nach oben, und die Ausweitung des Leistungsspektrums sollte zu einem starken Jahr 2026 beitragen, etwa mit einer automatisierten Kistenlogistik, variablen Behältergrößen sowie einer temperaturgeführten Lagerung.
Aber auch im US-Markt sieht das Unternehmen Verbesserungen, darunter starke Aufträge von bestehenden Kunden. Ebenso stößt das Autostore-as-a-Service-Modell auf großes Interesse. Daher sollte 2026 mehr Umsatz als die rund 524 Mio. US-Dollar der letzten zwölf Monate drin sein.
Aktie 3: Interroll Holding
Bei der Interroll Holding (WKN: 907155) aus der Schweiz ist der Name Programm: Alles dreht sich um Rollen. Und zwar um ganz spezielle, die für den Transport von leichten bis mittelschweren Fördergütern eingesetzt werden. Zu den größten Kundengruppen gehören Postdienste, E-Commerce-Unternehmen und Flughäfen sowie Produktionsbetriebe aller Art.
Neben den qualitativ besonders hochwertigen Rollen, die über viele Jahre reibungslos ihren Dienst verrichten, liefert Interroll zusätzlich ausgefeilte Trommelmotoren mit unterschiedlichen Spezifikationen und zugehöriger Elektrik und Elektronik zur Steuerung und effizienten Stromversorgung.
Interroll hat zuletzt die Präsenz in Asien ausgebaut und konnte Projekte an zwei große chinesische Batteriehersteller sowie den Flughafen in Bangkok verkaufen.
Aber auch das im letzten Jahr stark verbesserte Angebot für das automatisierte Handling von Paletten begeistert die Kunden. Ständige Innovationen gehören zur DNA des Unternehmens und sollen zukünftiges Wachstum sichern.
Interroll ist also nicht nur im Onlinehandel aktiv, aber dies ist ein wesentliches Segment. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von gut 500 Mio. Franken zahlt seinen Aktionären eine Dividende von 32 Franken, was einer Dividendenrendite von rund 1,4 % entspricht.
Mein Fazit
Ich mag alle drei Aktien sehr. Prologis besitze ich selbst und erfreue mich an der hohen und regelmäßig steigenden Dividende. Aktuell gefällt mir jedoch AutoStore am besten: Das schlechte Jahr 2024 hat den Aktienkurs gedrückt, was jetzt die Chance bietet, trotz der jüngsten Kursgewinne von den guten Aussichten für 2026 besonders zu profitieren.
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Offenlegung: Peter besitzt Aktien von Prologis. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von AutoStore Holdings, Interroll Holdings und Prologis.
