Die „neue“ Generation der Dividendenaktien: Bist du früh dabei?!

Aus wachsenden Stapeln von Münzen keimen zarte Pflanzen
Foto: Nattanan Kanchanaprat via Pixabay

Es entsteht gerade möglicherweise eine neue Generation an Dividendenaktien. Bestehend aus Tech-Konzernen, die eigentlich bislang nicht ausschütteten. Das Besondere ist, dass wir hier die Chance haben, von profitablen und wachsenden Konzernen zu profitieren. Zwar mögen die Ausschüttungsrenditen zunächst gering erscheinen. Aber die Anteile am Gewinn sind es ebenfalls und könnten langfristig weiter erhöht werden.

Viele Dividenden begannen schließlich mal klein. Viele Dividendenaktien ebenfalls. Aber wenn ein Management die Ausschüttungen über viele Jahre und Jahrzehnte konsequent anhebt, kann auch hieraus die Fortführung einer erfolgreichen Aktienkursentwicklung folgen. Mit der Dividende je Aktie steigt schließlich auch oft der Kurs.

Blicken wir daher nun auf die neue Generation an Dividendenaktien. Die Frage, ob du dabei bist, solltest du für dich selbst beantworten. Aber ich stelle dir gerne die eine oder andere Chance vor.

Die neue Generation an Dividendenaktien: Meta Platforms, Alphabet und PayPal!

Um auch das direkt zu sagen: Die neue Generation an Dividendenaktien steht womöglich noch am Anfang. Aber mit Meta Platforms (WKN: A1JWVX), Alphabet (WKN: A14Y6F) und PayPal (WKN: A14R7U) haben bereits drei Konzerne eine Dividende eingeführt. Bislang prägten bei allen Konzernen Aktienrückkäufe die Ausgangslage. Aber exakt das könnte sich jetzt ändern.

Fangen wir mit Meta Platforms an: Der von Mark Zuckerberg geleitete Social-Media-Konzern schüttet derzeit 0,525 US-Dollar je Aktie und Vierteljahr an die Investoren aus. Mit einer Dividendenrendite von lediglich 0,37 % erhalten wir zwar kein nennenswertes Einkommen. Aber das Entwicklungspotenzial wäre grundsätzlich gigantisch: Denn bei einem Gewinn je Aktie in Höhe von 23,86 US-Dollar im Geschäftsjahr 2024 liegt das Ausschüttungsverhältnis nicht einmal bei 10 %. Das Management kann daher noch weiter erhöhen und tut es auch bereits: Im Vorjahr lag die Dividende je Aktie noch bei 0,50 US-Dollar. Ein Wachstum von 5 % könnte erst der Anfang sein.

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Weiter geht es mit Alphabet: Auch der Google-Konzern begann zuletzt mit einer Dividende. Hier gibt es zunächst 0,21 US-Dollar je Aktie. Aber Alphabet überzeugte ebenso mit einem Dividendenwachstum von 5 % im Vergleich zu vorher, indem man die Quartalsdividende von zuvor 0,20 US-Dollar auf das aktuelle Niveau angehoben hat. Bemerkenswert ist ebenso, dass das Ausschüttungsverhältnis knapp unter 10 % bei einem 2024er Gewinn je Aktie von 8,04 US-Dollar liegt. Es ist daher noch viel Spielraum für weiteres Dividendenwachstum vorhanden.

Zu guter Letzt initiiert PayPal aktuell eine Dividende. Das Management möchte zunächst ebenso 10 % des auf die Aktionäre entfallenden Gewinns auszahlen. In einem ersten Schritt werden es daher 0,14 US-Dollar je Aktie und Vierteljahr sein. Bei den aktuellen Kursen entspräche das einer Dividendenrendite in Höhe von rund 0,9 %. Zwar hat sich das Management noch nicht dahingehend geäußert, ob es Wachstum geben soll. Aber der Tech-Konzern gehört damit zumindest einmal zu der neuen Generation an Dividendenaktien.

Weitere Gemeinsamkeiten vorhanden!

Meta Platforms, Alphabet und PayPal eint als neue Generation an Dividendenaktien, dass sie zu den Tech-Konzernen zählen. Also zu den Unternehmen, die in den letzten Jahren und teilweise Jahrzehnten alles in Wachstum reinvestiert haben. Nun werden die Geschäftsmodelle reifer. Es fallen höhere Mittelzuflüsse an, die eben nicht mehr reinvestiert werden müssen. Neben Aktienrückkäufen, die lange Zeit favorisiert gewesen sind und auch noch immer stattfinden, setzen die Managements offenbar zunehmend auf Dividenden. Meine These ist, dass es auch noch viele andere Tech-Konzerne gibt, die wir zukünftig zur neuen Generation von Dividendenaktien zählen können. Aber die vielleicht erst in zwei, drei, fünf oder auch zehn Jahren mit ihren Ausschüttungen beginnen.

Wichtig ist jedoch nicht, dass wir bloß auf die aktuellen Dividendenrenditen achten. Nein, sondern zugleich auch auf die Dynamik. Denn in Ansätzen gibt es bereits Dividendenwachstum. So wie bei Meta Platforms oder Alphabet. Mit den aktuellen Wachstumsraten kann das Ausschüttungswachstum weitergehen. Ja, selbst ohne großartig das niedrige Ausschüttungsverhältnis anzuheben, kann es daher in Zukunft noch deutlich höhere Dividendenrenditen geben.

Aber je reifer die Geschäftsmodelle werden, desto mehr Platz bleibt womöglich auch für die Dividende als solche. Meine These ist daher, dass wir uns durchaus mit den Vorzügen der neuen Generation an Dividendenaktien auseinandersetzen sollten. Vielleicht finden wir die eine oder andere Perle, die uns ein wachstumsstarkes passives Einkommen beschert. Ansätze sind jedenfalls erkennbar.

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Vincent besitzt Aktien von Alphabet, Meta Platforms und PayPal. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet, Meta Platforms und PayPal.



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