4 Kennzahlen, die jeder Investor beachten sollte für 30 % mehr Rendite!

Wer versucht, seine persönliche Rendite ohne klare Kennzahlen zu steigern, ähnelt einem Investor, der sich auf den ersten Blick in eine Unternehmenspräsentation verliebt – und später feststellt, dass die glänzende Fassade nicht unbedingt Substanz bedeutet.
Ein bisschen Humor hilft hier, denn selbst die erfahrensten Anleger haben schon Entscheidungen getroffen, bei denen sie sich im Nachhinein gefragt haben, ob sie zu viel Bauchgefühl und zu wenig Analyse eingesetzt haben. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf Kennzahlen, die als verlässliche Kompassnadel dienen und den Weg zu deutlich höheren Renditen ebnen können. Beginnen wir mit Warren Buffetts Lieblingskennzahl, der Eigenkapitalrendite.
Die Rendite auf das Eigenkapital als Maßstab unternehmerischer Effizienz
Um eine Existenzberechtigung zu besitzen, muss jedes Unternehmen seine Kapitalkosten verdienen, Rendite einspielen. Die Eigenkapitalrendite ist dabei eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung. Sie zeigt, wie effektiv ein Unternehmen das Kapital seiner Anteilseigner einsetzt.
Sie kann jedoch durch eine hohe Verschuldung verzerrt sein. Entscheidender als ein isoliert hoher Wert ist dessen Stabilität über mehrere Jahre hinweg. Sie vermittelt, ob die Geschäftsführung in der Lage ist, aus vorhandenem Kapital dauerhaft Wert zu schöpfen.
Eine nachhaltig zweistellige Eigenkapitalrendite deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass ein Unternehmen über starke Wettbewerbsvorteile verfügt und diese diszipliniert nutzt.
Operative Marge: Kennzahl für Preissetzungsmacht
Die operative Marge zeigt hingegen, wie viel von jedem umgesetzten Euro letztlich als operativer Gewinn verbleibt. Rechnerisch setzt man hierzu das EBIT bzw. das operative Ergebnis ins Verhältnis zum Umsatz.
Unternehmen, die dauerhaft hohe Margen erzielen, verfügen in der Regel über eine ausgeprägte Preissetzungsmacht und eine effiziente Kostenstruktur. Entscheidend ist aber auch, ob eine hohe operative Marge mit einer starken Bruttomarge einhergeht. Ist dies der Fall, kontrolliert das Unternehmen einen Großteil seiner Wertschöpfung.
Das macht es weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen und verschafft ihm Spielraum für Investitionen. Eine stabile operative Marge lässt darauf schließen, dass ein Unternehmen auch in einem härteren Marktumfeld seine Wettbewerbsposition behaupten kann.
Der Cashflow als Herzschlag des Geschäftsmodells
Natürlich sind auch die Cashflows bzw. Free Cashflows wichtig. Während Gewinne mitunter buchhalterische Schönwetterdaten darstellen, ist der freie Cashflow das tatsächliche Lebenselixier eines Unternehmens.
Er zeigt, wie viel Kapital nach Investitionen tatsächlich übrig bleibt, um Schulden abzubauen, Dividenden auszuschütten oder Wachstum zu finanzieren. Ein robuster und regelmäßig wachsender Cashflow steht für ein tragfähiges Geschäftsmodell und schützt Investoren vor unangenehmen Überraschungen, wenn Gewinnkennzahlen allein nicht die ganze Wahrheit offenbaren.
Hohe Free Cashflows eröffnen Chancen und sichern Dividenden sowie Wachstum. All das ist jedoch nur wenig wert, wenn zugleich ein hoher Schuldenberg vorhanden ist.
Niedrige Verschuldungsquote: Ein Schutz vor unangenehmen Überraschungen
In Maßen sind Schulden nützlich, doch eine zu hohe Verschuldung kann selbst erfolgreiche Unternehmen ins Wanken bringen. Die Verschuldungsquote gibt dabei auf einfache Weise Auskunft darüber, wie stark ein Unternehmen auf Fremdkapital angewiesen ist und wie gut es seine Verpflichtungen bedienen kann.
Je niedriger die Schulden, desto größer die Flexibilität in Krisenzeiten und desto geringer das Risiko, dass steigende Zinsen oder ein Umsatzrückgang die Bilanz belasten. Eine solide Verschuldungspolitik ist daher ein wesentliches Fundament für eine langfristige Renditesteigerung.
Wenn man das perfekte Unternehmen gefunden hat, kommt es am Ende nur noch auf den Preis an. Denn nur, wer ein gutes Unternehmen zu einem exzellenten Preis kauft, wird am Ende auch eine überdurchschnittliche Rendite erzielen – es ist nur eine Frage der Zeit.
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