Hier klingelt 2026 die Kasse – dank dieser Dividendenwerte

Eine Person sitzt mit gefalteten Händen vor einem Trading-Bildschirm am Laptop
Foto: Anna Nekrashevich via Pexels

Wer 2026 ein höheres passives Einkommen erzielen möchte, muss nicht kleckern, sondern klotzen. Genau hier kommen drei bekannte Namen ins Spiel, die Investoren seit Jahren mit verlässlichen und zugleich hohen Zahlungen verwöhnen, aber keineswegs frei von Herausforderungen sind.

Altria Group – Sündige Produkte, solide Cashflows

Altria (WKN: 200417) ist so ein Beispiel. Das US-Unternehmen aus Virginia verdient sein Geld vor allem mit Tabakprodukten, angeführt von der starken Marke Marlboro in den USA. Das klingt wenig spannend, eher risikoreich – und genau das verunsichert Investoren.

Seit Jahren gibt es regulatorischen Gegenwind und immer mehr Anti-Raucher, was zu stetig rückläufigen Volumina führt. Doch das Geschäftsmodell basiert auf preissetzungsstarken Konsumgütern mit hoher Kundenbindung und beeindruckenden Margen.

Bislang konnten sinkende Raucherzahlen durch regelmäßige Preiserhöhungen kompensiert werden, was stabile Cashflows und letztlich hohe Dividenden ermöglichte. Genau hier liegt eine Stärke von Altria. 

Es gibt aber auch Perspektiven. Langfristig setzt Altria auf rauchfreie Produkte wie Kautabak und E-Zigaretten. 

Das größte Risiko bleibt jedoch der strukturelle Rückgang des Tabakkonsums sowie regulatorischer Druck, der die Margen und das Volumen belastet. Frühere Fehlinvestitionen in Juul oder die Cronos Group (WKN: A2DMQY) zeigen zudem, dass Wachstum außerhalb des Kerngeschäfts kein Selbstläufer ist.

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Die aktuell gebotene Dividende von 6,7 % bei einem KGV von 13 preist diese Risiken ein wenig ein. Zudem existiert Tafelsilber.

Verizon Communications – Dividenden aus dem Datennetz

Auch bei Verizon (WKN: 868402) gibt es hohe Dividenden. Der Telekommunikationskonzern ist einer der größten Anbieter in den USA und profitiert von wiederkehrenden Erlösen aus Mobilfunk- und Datentarifen.

Das Geschäftsmodell ist zwar kapitalintensiv. Es ist aber auch planbar, denn Kunden kündigen ihre Mobilfunkverträge selten. Der Ausbau von 5G-Netzen könnte hier langfristig neue Anwendungen und damit höhere Datenvolumina ermöglichen.

Für Dividendeninvestoren ist insbesondere die Stabilität der Einnahmen attraktiv. Aber auch die aktuelle Einstiegsrendite von 7 % ist nicht gerade wenig. Das hat Gründe.

Risiken ergeben sich aus dem hohen Schuldenstand, der durch Netzinvestitionen entstanden ist, sowie aus dem starken Wettbewerb, der Preiserhöhungen begrenzt. Technologische Sprünge erfordern zudem kontinuierlich hohe Investitionen.

Realty Income – Cash aus Substanz

Die letzte Aktie, die ich heute vorstellen möchte, ist Realty Income (WKN: 899744). Hierbei handelt es sich um einen US-REIT, der auf langfristig vermietete Einzelhandels- und Gewerbeimmobilien setzt.

Das Besondere ist die monatliche Dividende, die durch langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern finanziert wird. Da fühlt man sich schnell selbst wie ein Vermieter. Mit einer jährlichen Dividendenrendite von 5,2 % erhält man auch gleich mehr, als man beim Kauf einer Immobilie in guter Lage direkt rausholen könnte.

Das Wachstum erfolgt über Zukäufe und internationale Expansion. Langfristig bietet das Modell Schutz durch inflationsindexierte Mieten. All das gibt es zu einem Multiplikator auf die FFOs von 14.

Risiken liegen vor allem in steigenden Zinsen, welche die Finanzierung verteuern würden, sowie in strukturellen Veränderungen im stationären Einzelhandel.

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Frank besitzt Aktien von Altria Group, Realty Income und Verizon. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Realty Income.



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