Buy-the-Dip: 3 Aktien, die du jetzt auf dem Zettel haben solltest

Ein roter Button, auf dem "Buy" steht
Bild: Aktienwelt360, KI-generiert via ChatGPT

Die Börse liebt Extreme. Entweder stürzen sich alle auf einen Titel, oder niemand will ihn mehr haben. Doch genau in dieser zweiten Phase entstehen oft die besten Gelegenheiten. Wenn solide Unternehmen ohne triftigen Grund abgestraft werden, horchen erfahrene Anleger auf. Nicht aus Panik, sondern voller Vorfreude.

Derzeit notieren einige Werte weit unter ihren Höchstständen. Teils geschieht dies zu Recht, teils völlig unbegründet. Drei Kandidaten verdienen einen genaueren Blick, da ihre Probleme lösbar wirken und die Fundamentaldaten deutlich stärker sind, als die Kurse es vermuten lassen.

Meta nach der KI-Investitionswelle

Meta (WKN: A1JWVX) musste an der Börse zuletzt etwas Federn lassen. Der Grund dafür sind die massiven Ausgaben für die KI-Infrastruktur, die viele Anleger nervös machen. Mark Zuckerberg investiert Milliarden in Rechenzentren und Chips, ohne dass ein schneller Ertrag in Sicht ist. Das könnte die Gewinnmargen vorerst belasten.

Doch die Wahrheit ist: Meta verdient weiterhin hervorragend. Facebook und Instagram verbinden zusammen weit über drei Milliarden Nutzer. Die Werbeeinnahmen fließen verlässlich, auch wenn sich das Wachstum leicht beruhigt hat. Die KI-Investitionen sind dabei keineswegs eine Spielerei. Meta braucht diese Technologie zwingend, um gegen Google und andere Konkurrenten zu bestehen.

Der aktuelle Kursrücksetzer bietet womöglich eine Chance. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei rund 25 (Stand: 25.03.2026, maßgeblich für alle Angaben) – ein fairer Wert für einen Tech-Giganten mit derart starken Geldflüssen. Wer davon ausgeht, dass sich die KI-Ausgaben auf lange Sicht auszahlen, findet hier einen attraktiven Einstieg.

Intel auf der Suche nach dem Comeback

Intel (WKN: 855681) hatte es in den vergangenen Jahren schwer. AMD gewann Marktanteile, Nvidia dominiert bei KI-Chips und die eigene Fertigung hinkt hinterher. Die Aktie notiert weit unter den Höchstständen vergangener Jahre. Viele haben Intel bereits abgeschrieben.

Doch das Unternehmen kämpft sich zurück. Die neuen Prozessoren holen auf und die Regierung unterstützt den Ausbau der US-Chipfertigung mit Milliarden. Intel erhält einen Teil dieser Gelder. Zudem stabilisiert sich der PC-Markt und Server-Chips bleiben weiterhin gefragt. Diese positiven Entwicklungen spiegeln sich neuerdings im Kursverlauf wider.

Natürlich ist das Risiko höher als bei etablierten Gewinnern. Doch dafür hat man es auch gleichzeitig mit einem höheren Chancen-Profil zu tun. Für geduldige Anleger, die an ein Comeback glauben, könnte der Investmentcase passen. Schnelle Gewinne sollte man jedoch nicht erwarten.


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Disney zwischen Streaming und Parks

Walt Disney (WKN: 855686) steckt mitten in einem Wandel. Das klassische Geschäft mit dem Kabelfernsehen schrumpft, während das Streaming wächst. Die Freizeitparks laufen gut, auch wenn der riesige Ansturm der Zeit direkt nach der Pandemie vorbei ist. Die Aktie spiegelt diese Unsicherheit wider und notiert weit unter ihren einstigen Höchstständen.

Was viele übersehen: Disney+ arbeitet inzwischen profitabel. Das war lange Zeit nicht der Fall. Der Streaming-Dienst zählt zwar weniger Abonnenten als Netflix, wächst aber stetig. Dazu kommen wertvolle Marken wie Marvel, Star Wars und Pixar. Disneys Auswahl an Inhalten ist schlichtweg einzigartig.

Die Parks bleiben eine verlässliche Geldquelle. Trotz leichter Schwankungen verdient Disney hier konstant Geld. Das Unternehmen eröffnet neue Attraktionen und erweitert seine Parks, vor allem in Asien. Das Geschäftsmodell funktioniert, auch wenn der Wandel holprig verläuft.

Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 14 ist Disney heute sehr moderat bewertet. Wer an die langfristige Kraft der Marke glaubt, findet hier möglicherweise einen fairen Preis. Das größte Risiko bleiben weitere Enttäuschungen im Filmgeschäft, wo zuletzt einige Produktionen floppten.

Worauf es beim Buy-the-Dip ankommt

Nicht jeder Kursrückgang bietet eine Kaufchance. Manche Aktien fallen aus triftigen Gründen: Das Geschäftsmodell trägt nicht mehr, die Konkurrenz dominiert oder die Schuldenlast ist zu hoch. Solche Fallen gilt es konsequent zu meiden.

Die drei genannten Kandidaten verbindet jedoch eines: Ihre Probleme sind temporär oder lösbar. Meta investiert massiv in die Zukunft, was kurzfristig die Kassen belastet. Intel holt technologisch auf, benötigt dafür aber Zeit. Disney strukturiert seinen Konzern um – ein Prozess, der Geduld verlangt.

Wer Buy-the-Dip wagt, braucht einen langen Atem. Diese Strategie gelingt nur, wenn man bereit ist, auch einmal ein bis zwei Jahre zu warten. Für schnelle Trader ist dieses Umfeld ungeeignet. Es geht vielmehr darum, günstiger als die Masse einzusteigen und den späteren Aufschwung voll mitzunehmen.

Timing ist schwierig

Niemand weiß, ob der Marktboden bereits erreicht ist. Womöglich sinken die Kurse noch weiter. Meta könnte negative Schlagzeilen liefern, Intel die Erwartungen verfehlen oder Disney ins Straucheln geraten. Solche Risiken gehören zum Geschäft.

Eine Möglichkeit ist der gestaffelte Einstieg. Anstatt das gesamte Kapital auf einmal zu investieren, verteilt man die Käufe über mehrere Wochen oder Monate. So glättet man den Einstiegspreis und fängt weitere Rücksetzer ab. Das schmälert zwar die Rendite, wenn die Kurse sofort steigen, reduziert aber das Risiko.

Chancen für Mutige

Buy-the-Dip kann sich auszahlen, wenn man die richtigen Aktien wählt. Meta, Intel und Disney stehen vor Herausforderungen, bieten aber enormes Potenzial. Ihre Bewertungen sind gesunken, doch das Kerngeschäft läuft robust weiter.

Wer jetzt einsteigt, muss wissen: Der Weg kann holprig werden. Kurzfristige Schwankungen sind wahrscheinlich, weitere Kursrücksetzer möglich. Doch genau darin liegt die Chance. Wer kauft, wenn andere Angst haben, sichert sich oft die besten Preise.

Entscheidend ist, nur Geld zu investieren, das man längere Zeit nicht braucht. Diese Aktien eignen sich nicht für Anleger, die bei jedem Prozent Minus nervös werden. Wer jedoch Geduld mitbringt und darauf vertraut, dass diese Unternehmen ihre Probleme lösen, findet hier attraktive Einstiegschancen. Garantien gibt es an der Börse ohnehin nie.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Netflix und Walt Disney. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Meta Platforms, Netflix und Walt Disney.



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