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Aktien im Rückblick: Trump drückt Autowerte, EZB treibt Banktitel, Zalando liefert Geschäftszahlen

In der vergangenen Woche bewegte sich der DAX kaum vom Fleck. Im Vorfeld der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump agierten die Marktteilnehmer eher vorsichtig. Ein weiteres wichtiges Gesprächsthema auf dem Parkett war der Brexit, zu dem sich die britische Premierministerin am Dienstag erstmals ausführlich äußerte.

Für Kursbewegungen bei Banktiteln sorgte die Europäische Zentralbank (EZB), die am Mittwoch ihren Leitzinsentscheid verkündete…

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Was war an der Börse los?

Die Woche begann mit Verlusten. Der DAX (WKN:846900) eröffnete am Montag im negativen Bereich, den er bis zum Handelsschluss nicht verlassen konnte. Das deutsche Kursbarometer fiel um 0,6 % auf 11.555 Punkte.

Da in den USA die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen blieben, mussten die Marktteilnehmer am Nachmittag ohne Vorgaben von der Wall Street auskommen. Impulse lieferte stattdessen der designierte US-Präsident Donald Trump, der sich negativ über deutsche Autokonzerne geäußert und ihnen Strafzölle angedroht hatte. Die Folge: BMW (WKN: 519000), Daimler (WKN:710000) und Volkswagen (WKN:766403) landeten mit Kursabschlägen im Bereich von 2 % weit unten in der DAX-Tabelle.

Am Dienstag war der Brexit das wichtigste Gesprächsthema auf dem Frankfurter Parkett. In einer mit Spannung erwarteten Rede kündigte die britische Premierministerin Theresa May zunächst eine klare Trennung Großbritanniens von der Europäischen Union an.

Der DAX setze daraufhin zur Talfahrt an. Im weiteren Verlauf ihrer Ansprache deutete Frau May jedoch an, dass der EU-Ausstieg wohl doch nicht so hart werde wie angenommen. Der deutsche Leitindex reagierte erleichtert und schloss beim Stand von 11.540 Zählern mit einem kleinen Minus von 0,1 % mehr als 100 Punkte über seinem Tagestief.

Weniger erfreulich lief es für Aktionäre des im MDAX (WKN:846741) notierten Online-Modehändlers Zalando (WKN:ZAL111). Ihre Papiere brachen trotz guter Geschäftszahlen um rund 6 % ein.

Grund zur Freude hatten hingegen die Aktionäre der Lufthansa (WKN:823212), die sich mit einem Aufschlag von 4,3 % an die Spitze der Standardwerte-Liste setzte. Marktbeobachter begründeten den Höhenflug mit einem Pressebericht, laut dem die arabische Konkurrentin Etihad an einer Beteiligung an der deutschen Fluggesellschaft interessiert sei.

Am Mittwoch übernahmen die Optimisten in Frankfurt das Kommando. Der DAX schloss mit einem Plus von 0,5 % nur einen Punkt unterhalb der 11.600er-Marke. Am unteren DAX-Ende landete die Lufthansa, die mit 0,9 % einen Teil ihres Vortagsgewinns wieder abgab. Der Etihad-Konzern hatte zuvor Beteiligungsabsichten dementiert.

Tagessieger war die Aktie von Adidas (WKN:A1EWWW), die sich um 3,0 % verteuerte. Der Chef des Sportartikelherstellers, Kasper Rorsted, hatte in einem Zeitungsinterview das Geschäftsjahr 2016 als außergewöhnlich erfolgreich bezeichnet.

Im MDAX, der mit 22.631 Punkten einen neuen Höchststand erreichte, fiel Gerresheimer (WKN:A0LD6E) mit einem Kurssprung von 6,2 % auf. Eine deutsche Großbank hatte die Aktie des Verpackungsspezialisten zum Kauf empfohlen.

Am Donnertag profitierten Banktitel von der am frühen Nachmittag verkündeten Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins unverändert zu lassen. Die Aktie der Commerzbank (WKN:CBK100) zog um 4,3 % an und verbuchte damit den größten Tagesgewinn im deutschen Blue-Chip-Index. Die Anteilscheine der Deutschen Bank (WKN:514000) verbesserten sich um 0,8 %.

Der Gesamtmarkt bewegte sich am vorletzten Handelstag der Woche jedoch kaum. Der DAX gab lediglich zwei Punkte auf 11.597 Zähler ab.

Am Freitag, dem Tag der Amtseinführung von Donald Trump, konnte sich der DAX bis zum frühen Nachmittag im grünen Bereich halten. Um 15:50 Uhr zeigte das Börsenbarometer ein Plus von 0,1 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (23.01.) legen zwei große US-Unternehmen ihre Quartalszahlen vor: Haliburton und McDonald’s.

Am Dienstag (24.01.) öffnet ein DAX-Konzern seine Bücher: Die Software-Schmiede SAP (WKN:716460) veröffentlicht Jahreszahlen. In den USA berichten u.a. 3M, Alcoa, Dupont, Johnson & Johnson, Lockheed Martin, Texas Instruments und Verizon über das vierte Quartal.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Zalando, BMW, Daimler, Johnson and Johnson und Verizon Communications.



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