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Aktien im Rückblick: Dow Jones auf Rekordhoch, DAX über 11.800, Deutsche Bank legt stark zu

Zu Beginn der Handelswoche herrschte am Aktienmarkt zunächst Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump, der den Börsianern in den vergangenen Monaten zu deutlichen Gewinnen verholfen hatte.

Nach einem negativen Wochenstart legte der DAX allerdings schnell wieder den Vorwärtsgang ein und übersprang am Mittwoch die 11.800er-Markte. Von der guten Stimmung profitierten besonders die Aktionäre eines deutschen Bankhauses: Ihre Papiere zogen deutlich an und notierten zur Wochenmitte rund 100 % über dem Tiefstand vom vergangenen Herbst …

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Was war an der Börse los?

Der deutsche Aktienmarkt startete mit Verlusten in die Handelswoche. Der DAX (WKN:846900) fiel am Montag um 0,7 % auf 11.546 Punkte. Marktbeobachter begründeten das Minus mit Unsicherheit über die vom neuen US-Präsidenten verfolgte Wirtschaftspolitik.

Das zeigte sich besonders beim Bankensektor, der europaweit unter Druck geriet. In Frankfurt gab die Aktie der Commerzbank (WKN:CBK100) 2,0 % ab und erzielte das schlechteste Tagesergebnis bei den DAX-Werten. Am oberen Ende der Standardwerte-Liste landeten die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403), die von der Kaufempfehlung durch eine große US-Investmentbank profitierten und über 3 % zulegten.

Einen Teil der Miesen von der ersten Handelssitzung konnte der deutsche Leitindex am Dienstag wiedergutmachen: Der DAX verbesserte sich um 0,4 % auf 11.595 Zähler. Besonders gefragt waren die Anteilscheine der Deutschen Bank (WKN:514000), die um 2,7 % anzogen.

Die im TexDAX (WKN:720327) notierten Papiere von Pfeiffer Vacuum Technologies (WKN:691660) setzen nach einem freiwilligen Übernahmeangebot eines Großaktionärs zum Höhenflug an. Der Kurs schnellte um 8,0 % nach oben.

Am Mittwoch übernahmen die Optimisten wieder das Kommando auf dem Frankfurter Aktienmarkt. Die Marktteilnehmer reagierten auf Vorgaben von der New Yorker Börse: An der Wall Street übersprang der Dow Jones erstmals die 20.000er-Marke Der deutsche Leitindex zog nach und stieg um 1,8 % auf 11.806 Punkte.

Besonderen Grund zur Freude hatten Aktionäre der Deutschen Bank: Ihre Papiere verbuchten einen Aufschlag von 5,8 %. Das „Handelsblatt“ hatte zuvor berichtet, dass das Geldhaus einen Teilbörsengang seiner Fondstochter Deutsche Asset Management plane.

Deutlich aufwärts ging es auch beim Aktienkurs der Allianz (WKN:840400), der um 3,3 % anzog. Die Papiere des größten deutschen Versicherers reagierten auf die Spekulationen, dass in Italien ein großer Versicherer mit einer Bank fusionieren wolle. Dies, so die Argumentation von Branchenkennern, ermögliche dem Münchener Konzern den günstigen Kauf von Unternehmensteilen, die bei einer Fusion aus wettbewerbsrechtlichen Gründen veräußert werden müssten.

Trotz des DAX-Höhenflugs schlossen nicht alle deutschen Blue Chips im Plus: Die Aktie des Versorgers RWE (WKN:703712) wurde mit einem Abschlag von 1,0 % in den Börsenkeller geschickt, nach dem ein Analyst eines deutschen Bankhauses seine Gewinnschätzungen gesenkt hatte.

Wer nach dem Höhenflug zur Wochenmitte am Donnerstag auf eine DAX-Korrektur nach unten gewettet hatte, wurde auf dem falschen Fuß erwischt. Das deutsche Börsenbarometer legte weitere 0,4 % auf 11.849 Zähler zu.

Aufs Siegertreppchen schafften es die Dividendentitel von Bayer (WKN:BAY001), die auf die positive Einschätzung eines Analysten zur Wahrscheinlichkeit einer Fusion mit dem US-Agrarkonzern Monsanto reagierten und sich um 2 % verteuerten.

Weniger erfreulich lief es für Aktionäre des im MDAX (WKN:846741) notierten Düngemittelherstellers K+S (WKN:KSAG88): Ihre Papiere verbilligten sich nach schlechten Zahlen des Konkurrenten Potash um 3,4 %.

Am Freitag legte der DAX ein Verschnaufpäuschen ein. Das deutsche Kursbarometer fiel bis 16:00 Uhr um 0,3 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (30.01) informieren uns die deutschen Statistiker über die Entwicklung der Verbraucherpreise im Januar. Ihre Kollegen aus den Vereinigten Staaten berichten über die persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Bürger im Dezember.

Am Dienstag (31.01.) legen zahlreiche US-Konzerne Quartalszahlen vor. Zu den Berichterstattern zählen u. a. Hipster-Ausrüster Apple, der Stehhilfeproduzent Pfizer, und der Finanzdienstleister Mastercard.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Apple und Mastercard. The Motley Fool besitzt die folgende Options: long Januar 2018 $90 Calls auf Apple und short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.



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